26.12.14 10:41 Uhr
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Umfrage: Nur wenige Deutsche würden ihre Angehörigen selbst zu Hause pflegen wollen

Laut einer Studie der DAK-Gesundheit wollen die meisten Deutschen ihre in Zukunft eventuell zu Pflegefällen gewordenen Angehörigen nicht selbst zu Hause pflegen. 17 Prozent der Befragten würde für ihre Angehörigen ein Pflegeheim suchen. 43 Prozent gaben an, nach einer anderen Lösung zu suchen.

Dabei könnten sich diese Befragten auch eine Pflegekraft für zu Hause vorstellen. Bei den 1.005 befragten Personen gab es aber auch eine große Meinungsverschiedenheit bei Alter und Geschlecht.

Während fast 40 Prozent der über 50-Jährigen ihre Angehörigen selbst zu Hause pflegen würden, waren es bei den unter 30-Jährigen nur 16 Prozent. Jede dritte Frau würde ihre Angehörigen selbst pflegen. bei den Männern war nur jeder Vierte dazu bereit.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Umfrage, Deutsche, Pflege, Angehörige
Quelle: aerztezeitung.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.12.2014 10:47 Uhr von Arne 67
 
+25 | -3
 
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Was für eine verlogene Umfrage ! Sicherlch würden viele Ihre eigenen Verwandten pflegen, allerdings erhalten Sie ja nicht die Mittel dazu, sondern müssen sich zuerst einmal mit den öffentlichen Behörden und Krankenkassen und Arbeitgebern herum schlagen, damit Sie evtl. eine kleine Unterstützung für die Pflege oder gar etwa Arbeitsfrei erhalten.
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26.12.2014 10:48 Uhr von quade34
 
+3 | -13
 
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26.12.2014 11:00 Uhr von quade34
 
+2 | -2
 
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Benni88... Manchmal kann man auch in einem solchen Fall nichts mehr selbst entscheiden oder unternehmen. Was dann?
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26.12.2014 11:12 Uhr von HollieWood
 
+12 | -3
 
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Seid 15 Jahren pflege ich meine Mutter.Gehe ich arbeiten, wird mir vom Lohn fast alles abgezogen,weil die Rente meiner Mutter für einen Pflegeplatz natürlich zu gering ist.Ein Pflegeplatz der Stufe 3 liegt bei uns hier so zwischen 3-3500 Euro im Monat.Im Heim wäre meine Mutter sofort Pflegestufe 3 ,zuhause müsste sie schon fast Tot sein .Da sie noch eine Bürste in ihrer Hand halten kann (aber alleine kämmen geht gar nicht ) bekomme ich sie seid Jahren nur in die Stufe 2.(Alzheimer,Parkinson,gelähmt,Füttern,windeln usw.)Dafür bekomme ich 405 Euro im Monat. Nun könnt ihr ausrechnen was gespart wird,was ich bekommen würde wenn ich eine Vollzeitstelle hätte und was das für meine Rente bedeutet.Ps. ich liebe meine Mutter und mache das gerne.
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26.12.2014 11:26 Uhr von losmios2
 
+5 | -0
 
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Tolle Umfrage. Da Familie und Job ja ohnehin schon prima zu vereinbaren sind, ist ein Pflegefall, am besten Pflegestufe 3, doch ein Kinderspiel!

Welche Familie würde nicht gerne auf 50% des Einkommens verzichten um bei der Pflege der geliebten Eltern auch noch drauf zu legen!
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26.12.2014 11:29 Uhr von quade34
 
+2 | -1
 
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Miester L.. Sie sind im Irrtum, wir haben mehrere Angehörige über viele Jahre gepflegt und nicht aufgegeben.
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26.12.2014 12:43 Uhr von kingoftf
 
+7 | -0
 
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Wir haben meinen Vater und meine Schwiegermutter hier im Haus betreut und gepflegt.

Das ist wirklich nicht was für Jedermann, weil man da seine eigene Grenze des Machbaren sehr weit auslotet, vor allem, wenn sich der Gesundheitszustand verschlechtert und man 24h täglich am Ball bleiben muss, nachts raus, weil die Schwiegermutter (Alzheimer) durchs Haus spukt usw.

Da kann ich abgesehen vom Finanziellen durchaus nachvollziehen, dass diese 60% zusammenkommen, die eine andere Lösung suchen würden.
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26.12.2014 13:15 Uhr von Atze2
 
+3 | -0
 
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26.12.2014 13:40 Uhr von Arne 67
 
+0 | -0
 
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Oder soll diese Umfrage nur dazu dienen die Pflegeplätze zu verteuern? Immerhin sind die ja fast Alternativlos "günstig"....
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26.12.2014 15:48 Uhr von Biblio
 
+0 | -3
 
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Pflegestufe 3:
- ca. 600 monatlich für den Pfleger bei Familienpflege (Ehrenamt)
- monatlich 200 (2400,- pro Jahr) für zusätzliche Betreuungsleistungen wie wöchentliche inhousebesuche für Gymnastik etc.
- 1500 für die Verhinderungspflege
- 399 pauschal (oder mehr per Nachweis) vom Betreuungsgericht für Papierkrams und Behördengänge etc.

Bei Unterbringung in einem Pflegeheim entfallen diese "Boni" und das Jobcenter zahlt alles, was nach Abzug der Rente und den zusätzlich aufgeführten Geldern noch fehlt.

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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26.12.2014 16:33 Uhr von a.maier
 
+4 | -0
 
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"Nur wenige Deutsche würden ihre Angehörigen selbst zu Hause pflegen wollen"--- Nur wenige Deutsche können ihre Angehörigen selbst zu Hause pflegen.
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26.12.2014 21:41 Uhr von losmios2
 
+0 | -0
 
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@ Bleissy

Da bist du aber schön verblendet. Im Spätdienst bin ich locker für 80 Personen verantwortlich.

Auch bin ich mir zu 100% sicher, das eine Unterbringung im Heim definitiv teurer ist als eine amb. Versorgung und die "Kinder" dann eben fürs Heim aufkommen müssen, anstatt die Kohle in Einlagen zu investieren..

Der Staat ist der Schuldige! Pflege ist kaum bezahlbar, !OBWOHL! die Pflegekräfte größtenteils massiv unterbezahlt sind. Wer daran verdient, liegt doch auf der Hand. Wenn die Kinder für pflegerische Leistungen aufkommen, muss es der Staat nicht...

Respekt dafür, das du dich so aufopfernd um deinen Sohn kümmerst.

[ nachträglich editiert von losmios2 ]
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26.12.2014 22:43 Uhr von losmios2
 
+0 | -0
 
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@ Bleissy

Ahja, dennoch ne sehr wage Vermutung, hier die "Pflegeindustrie" also den Bösen hinzustellen. Vorher halten mal gut 10 andere die Hände auf und greifen die Kohle ab.

Pharma;- Hilfsmittel,- und Versicherungsunternehmen nur mal so als bsp..

Außerdem ist ein ganz klarer Trend zur amb. Versorgung zu verzeichnen, was im absoluten Gegensatz zu deiner Behauptung steht, man wäre daran interessiert, die Leute in Heime zu stecken.

Du verstehst sicher was ich meine.
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27.12.2014 14:01 Uhr von mcdar
 
+0 | -2
 
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...vielleicht lieg es aber an Kosten und am Zeitmangel? Des Weiteren kann man auch im Alter fit sein kann, wenn man will und darf. Solche krassen Erkrankungen und Erscheinungen zeugen nur von Überarbeitung, falscher Lebensführung durch mangelhafte Bildung und Information zu diesen Themen. Manche freuen sich regelrecht auf das "Alter", richten sich geistig schon früh auf das Schrumpfen, Krankheit und Bettlägerigkeit ein und erachten dies als unausweichlich...die künstliche Umwelt und gezielte Medikation machen das Übrige...außerdem dauert es bei guter Führung mindestens 1 Generationen lang, bis die genetisch vererbte Neigung zur Krankheit aus dem eigenen Genpool gesäubert wurde...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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29.12.2014 18:07 Uhr von Tempus_Fuckit
 
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wenn es um geld geht, das du zahlen musst, stehen alle spalier. geht es um geld, das dir zusteht, so stehst du alleine da.

obiges frei nach mir, ich kann mir aber wahrlich schwer vorstellen, daß ich der erste sein soll, der diese sätze geprägt haben sollte.

abgesehen davon ist es eine, teilweise enorme, mentale und körperliche belastung. wünscht man niemandem.

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