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YouTube soll 20.000 Musikvideos löschen - oder eine Milliarde Euro zahlen müssen

Das YouTube und Musikstreaming sich nicht gut miteinander verstehen, sollte man bereits seit Musikvideo-Sperrungen im Zuge des GEMA-Rechteanspruches wissen. Nun soll die Google-Tochter weitere 20.000 Musikstücke aus dem Videoportal löschen.

Die Firma "Global Music Rights" verwaltet Musiker wie Pharrel Williams, John Lennon oder Eagles. Nun wollen die Anwälte die Firma Google auf eine Milliarde Euro Schadensersatz verklagen, sollte der Konzern nicht deutlich mehr als 20.000 Musikvideos von der Plattform entfernen, an denen GMR Rechte hat.

Ein Google-Sprecher antwortete, dass sich Global Music Rights genauso wie jeder andere an das standardisierte Verfahren halten müsse, bei dem jedes Video einzeln gemeldet werden müsse. Da es von jedem der 20.000 Musikstücke mehrere Videos gibt, müsste der Musikkonzern jedes einzelne Video melden.


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WebReporter: NewsBuzzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Milliarde, YouTube
Quelle: tarnkappe.info

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.12.2014 12:29 Uhr von Borgir
 
+132 | -1
 
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Löscht sie einfach. Wenn die Plattenfirmen keine kostenlose Werbung will soll sie sie auch nicht bekommen. Google soll als Gegenleistung Suchergebnisse nach den klagenden Firmen nicht mehr anzeigen, fertig.
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25.12.2014 14:33 Uhr von CatLeeMa
 
+48 | -1
 
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Also ich kann mich da Borgirs Meinung nur anschliessen. Am besten sollte Google wirklich ALLES und jeden Bezug zu den entsprechenden "Künstlern" und vor allem Labels löschen und bei entsprechender Suche eher "kleine" und noch unbekannte Labels anzeigen. So hat jeder was von. Die "grossen" müssen ihre ach so tollen Musikstücke nicht mehr online sehen, verschonen uns mit diversen gecasteten Hohlbirnen und die Kleinen freuen sich über reichlich Kundenzuwachs.


Ich nenne das Win-Win.
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25.12.2014 14:48 Uhr von blaupunkt123
 
+12 | -1
 
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Ich hoffe, dass Youtube die Videos alle löscht.

Sollen doch immer mehr Menschen einen Hass auf die geldgierige Gema bekommen.

Den Künstlern selbst macht es nichts aus, weil Menschen so kostenlos auf die Musik aufmerksam werden und ggf. das Album kaufen.
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25.12.2014 16:37 Uhr von DerBlup
 
+10 | -1
 
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@Blaupunkt
Das hat hier nichts mit der Gema zu tun. Es sind diesmal Künstler und ein Label die es fordern.

Youtube soll die Videos löschen... interessiert eh niemanden.
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25.12.2014 16:45 Uhr von Hallominator
 
+7 | -1
 
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Bei diesem Thema kann ich sowohl Borgir als auch Carnap einfach nur vollkommen zustimmen. Das finde ich schön :)
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25.12.2014 16:46 Uhr von mort76
 
+12 | -0
 
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Carnap,
Internetradio wäre vielleicht was für dich...keine Werbung, kein Chartszwang, und es gibt unzählige private Spartenkanäle.
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25.12.2014 17:52 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -8
 
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Ich denke es geht auch um Videos die weder von der Plattenfirma und auch nicht von den Künstlern hochgeladen wurden - Leute, die sich die CD gekauft haben und dann selbst hochgeladen haben.
Mein Nachbar lässt die Videos laufen und schneidet die dann per Software mit, um sie sich auf seinen Player zu machen. Das gefällt den Plattenfirmen und Künstlern dann irgendwie nicht so ganz.
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25.12.2014 18:58 Uhr von Kalex
 
+1 | -1
 
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@CatLeeMa: Reichlich Kurzsichtig, sind ein Großteil dieser zu löschenden Werke auch die von Kleinkünstlern. Es ist ein Trugschluss zu glauben bei den großen Labels wären auch nur große, bekannte Künstler.

Viele Kleinkünstler, die bei solchen Großlabels sind, *wollen* aber auch gleichzeitig ihre Werke auf YT sehen, gerade *weil* sie wissen, dass es Werbung ist.


@blaupunkt123: Komplett am Thema vorbei, setzen, 6, danke. Dieser Artikel hat null mit der GEMA zu tun.
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25.12.2014 19:02 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -7
 
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Egal, wie man dazu steht - Google verletzt geltendes Recht und will die Spielregeln bestimmen?

Der Konzern weiß genau, dass es fast unmöglich ist, die Videos alle einzeln zu melden.

Google publishte die Videos nicht aus Altruismus, sondern weil es damit Geld verdienen will.
Solange keine rechtswirksame Vereinbarung besteht, halte ich es für verwegen, dass Google hier die lange Nase zeigt.

Ich bin zwar auch ein Gegner der Content-Mafia, aber Google ist nicht der Samariter, der den Content der Welt zugänglich machen will sondern, wie bei Google News auch, den Content der anderen für eigene wirtschaftliche Interessen ausschlachten will.
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25.12.2014 19:15 Uhr von mcdar
 
+1 | -0
 
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...-YouTube, überladen, Sturheit der Majors und Gewinnfixierung...die überproportionale Gagen...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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25.12.2014 21:14 Uhr von Kalex
 
+2 | -0
 
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@no_trespassing:
"Der Konzern weiß genau, dass es fast unmöglich ist, die Videos alle einzeln zu melden." - Das ist sogar relativ einfach möglich und völlig zumutbar.
Was sind denn bitte 20.000 Videos? Fast gar nichts, schafft eine 5-Mann starke Abteilung in 2 Wochen. Zugegeben; als Full-Time-Job.
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25.12.2014 21:22 Uhr von losmios2
 
+7 | -0
 
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sollen sie doch!

wer auf eine so gute Werbung wie YouTube verzichtet, hat eh genug Kohle!
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25.12.2014 21:28 Uhr von DarkBluesky
 
+2 | -0
 
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Am besten alle diese Musikvideos löschen und von Google den Zugriff auf alle Musik der Gema, damit würde es ein schnelles Ende der Gema einläuten.
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26.12.2014 01:03 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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Carnap,
die wissen ganz genau, wies aussieht, aber genau wie beim Leistungsschutzrecht wird wieder besseren Wissens gehandelt.
Die wissen genausogut wie wir, daß diese "Verluste" künstlich hochgerechnet werden, aber...man kann es ja mal versuchen, damit durchzukommen...
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26.12.2014 02:22 Uhr von internetdestroyer
 
+0 | -3
 
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Für eine Milliarde Euro kann Google mit Sicherheit ein paar sehr gute Auftragskiller anheuern, damit wäre das Problem für die Zukunft ein für allemal erledigt.
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26.12.2014 03:17 Uhr von xDP02
 
+2 | -0
 
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@ ThomasHambrecht
Warum einfach wenns auch umständlich geht, so gibt es doch direkte YouTube downloader die dir gleich das Video oder MP3 ausspucken
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27.12.2014 03:12 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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...der JDownloader macht das perfekt...der findet gleich mehrere unterschiedliche Videoformate und das MP3-File.
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29.12.2014 12:17 Uhr von news_24
 
+0 | -0
 
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Mit dem Löschen muß in jedem Fall auch eine Löschung sämtlicher Inhalte in der Suchmaschine über den Interpreten erfolgen !
Nichts darf mehr über den Musiker bei Google erscheinen. Wer A sagt muß auch B sagen. Wer "John Lennon" eingibt, muß 0 Suchergebnisse angezeigt bekommen.
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11.05.2015 13:35 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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Die GEMA kann das gerne tun. Damit schadet sie aber ihren "Kunden". Was ist eine bessere und kostengünstigere Werbeplattform als Youtube oder weitere Video- oder Streamingplattformen?

Wer Musik gut findet, kauft sie auch. Das Verhalten der GEMA ist lächerlich, mehr nicht.

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