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Spanien: Mitglieder der Königsfamilie wegen Steuerbetrugs vor Gericht

In Spanien müssen sich die Schwester und der Schwager des Königs wegen Steuerbetruges vor einem Gericht verantworten. Den beiden Mitgliedern der Königsfamilie droht nun sogar eine Gefängnisstrafe.

Angeklagt sind die Infantin Cristina und ihr Mann Inaki Urdangarin vor einem Gericht in Palma de Mallorca. Das spanische Königshaus äußerte, dass die Unabhängigkeit der Gerichte respektiert würde. Für Urdangarin wurden von der Staatsanwaltschaft fast 20 Jahre Haft gefordert.

Cristina, die an sechster Stelle in der spanischen Thronfolge steht, musste eine Sicherheit in Höhe von 2,6 Millionen Euro hinterlegt werden. Urdangarin, der Präsident einer gemeinnützigen Stiftung war, soll sechs Millionen Euro Steuergelder unterschlagen haben.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Spanien, Königsfamilie
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.12.2014 10:17 Uhr von Borgir
 
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Also das finde ich ein bisschen übertrieben. 20 Jahre für Steuerbetrug in dem Ausmaß ist ein wenig zu hoch gegriffen. Populistische Forderung.
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24.12.2014 10:55 Uhr von kingoftf
 
+3 | -0
 
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Das geht schon seit Monaten hin und her, ob Cristina vor Gericht kommt, vor ein paar Wochen noch hiess es, dass sie nicht angeklagt wird, gestern wiederum kam dann in der Presse, dass sie sehr wohl vor Gericht kommt.

Solche Strafen sind nicht unüblich hier, auf Fuerteventura musste ein Bürgermeister wegen Amtsmissbrauchs für 15 Jahre in den Knast, er hatte illegal Baugenehmigungen erteilt, seine Frau und der Sohn sitzen ebenfalls für etliche Jahre in der Zelle.

Die Zeiten, als es sozusagen eine Freikarte für Politiker oder Promis gab, sind zum Glück vorbei, da wird in letzter Zeit hart durchgegriffen.


Isabel Pantoja, eine spanienweit berühmte Sängerin hat es auch erwischt, ihr Mann, ebenfalls Bürgermeister (von Marbella), hatte auch Dreck am Stecken, sie selbst sitzt nun für drei Jahre.
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24.12.2014 15:17 Uhr von langweiler48
 
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Und bei der nächsten königlichen Amnestie kommt er wieder auf freien Fuß.

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