23.12.14 16:07 Uhr
 626
 

Wirtschaftssanktionen gegen Russland: Horrende Verluste bei deutschen Autobauern

Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland treffen die deutschen Autobauer nicht nur kurzfristig. Vielmehr werden sie sich auch in den nächsten Jahren bemerkbar machen.

Ein Experte rechnet mit einem reinen Umsatzverlust in Höhe von rund 15 Milliarden Euro. Die Gewinneinbußen deshalb sollen rund 600 Millionen Euro betragen.

Die langfristigen Schäden sind seiner Ansicht nach noch gar nicht zu beziffern.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Russland, Verlust, Autobauer
Quelle: t-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bericht: Frauen verdienen weniger als Männer, obwohl sie mehr Arbeit leisten
Eon muss 100.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung zahlen
Staat spart Milliarden bei Hartz-IV durch Sanktionen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.12.2014 16:11 Uhr von hasennase
 
+13 | -11
 
ANZEIGEN
man muss doch nicht jeden scheiss unreflektiert nachplappern.

die autoindustrie hat 2013 einen umsatz von 316 mrd gemacht. 2014 ist von 330 mrd auszugehen. selbst wenn es zu 15 mrd umsatzeinbusse in russland kommen würde wäre es statt 330 dann halt 315 mrd umsatz. das ist ärgerlich aber eigentlich auch widerum egal weil es noch nicht mal 5% sind. was ist daran horrende ?
Kommentar ansehen
23.12.2014 16:13 Uhr von Semper_FiOO9
 
+8 | -8
 
ANZEIGEN
@ hasennase

danke! so sehe ich das auch.

Wenn man diese News hier so liest, könnte man meinen, die ganzen Firmen treiben nur mit Russland handel!
Kommentar ansehen
23.12.2014 16:20 Uhr von ar1234
 
+7 | -7
 
ANZEIGEN
Selbst wenn wir den Vatikaan sanktionieren würden, würden zahlreiche Firmen von katastrophalen Umsatzeinbußen wegen den Sanktionen labern (Der Vatikann hat übrigens die Größe und Bevölkerung einer Kleinstadt).

Firmen springen einfach jedes mal auf, wenn ein Jammerzug durch den Bahnhof kommt. Das hat für die Firmen praktische Gründe.

-Man hat sofortige Erklärungen für beschissene Umsäze und nicht erfüllte Versprechungen.
-Heimlich in der Buchhaltung versteckte Verluste können nun öffentlich gemacht werden, da in Krisenzeiten erheblich weniger Kritiken kommen.
-Man kann sich überflüssiger Mitarbeiter entledigen.
-Man kann eher Hilfen und Unterstützungen von Staat, Investoren und Kunden erwarten.

Zu verlieren haben die Firmen beim Mitjammern nix, daher machens auch alle. Gerade deshalb sollte man dem ständigen Gejammer der Firmen nicht einfach so ohne weitere Prüfung der Vorgeschichte und der Zahlen glauben.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
Kommentar ansehen
23.12.2014 17:02 Uhr von ar1234
 
+5 | -7
 
ANZEIGEN
@Schrägervogel: Du machst dir ja viele Sorgen um die russischen Beziehungen und die folgen für die deutsche Wirtschaft.

Aber wie siehts eigentlich mit den Beziehungen zur Ukraine und zur USA aus? Wenns nach den Putinfreunden ginge, müssten wir die Beziehungen zu diesen Ländern kappen. Das gäbe dann aber ein Vielfaches an Jobverlusten.

Warum sorgen sich Putinfreunde trotz der ach so großen Wirtschaftssorgen nicht auch mal darum? ;-)

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
Kommentar ansehen
23.12.2014 17:48 Uhr von Interessierter
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Naja, dann muss halt der deutsche Steuerzahler für die Umsatzeinbußen aufkommen.

Wir hams ja.
Kommentar ansehen
23.12.2014 18:00 Uhr von schlammungeheuer
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@schraegervogel "Wärst du immer noch derselben Meinung wenn du in einem Betrieb arbeitest der unter die,,nicht mal 5% "fällt und man dir sagt du kannst mangels Aufträgen ganz zu Hause bleiben?
Ist das horrende? "
Wen wir bei der Quelle bleiben, dan müste hasennase in Russland arbeiten ( es geht um Autofabriken in Russland !)
Kommentar ansehen
23.12.2014 18:10 Uhr von hasennase
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
@Seth68

als es den völkern es endlich gelungen ist sich aus der russischen unterdrückung zu befreien haben die russen auch noch erfolgreich versucht lösegeld zu erpressen. hast du dir mal überlegt was die russen eigentlich für 50 jahre besetzung und unterdrückung an 120 mio menschen zahlen müssten. ausser halbherzigen entschuldigungen für das unrecht und die toten ist da nie was gekommen.
das ist und war skrupelos aber doch nicht die us wirtschaft. hast du denn überhaupt keine geschichtskenntnisse ?
Kommentar ansehen
23.12.2014 18:36 Uhr von ar1234
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Seth: Mit Fair meinst du sicherlich solch nette Gesten, wie die Beschaffung neuer Pöstchen für unseren Gasnossen Schröder als Gegenleistung für ein paar Kleinigkeiten, die natürlich einzig und allein dem Wohle des deutschen Volkes diensten und einzig und allein deswegen solche Gegenleistungen zu deren Verwirklichung benötigen... richtig?

Blüten wie diese sind das, was ich unter Heucheleien, Lügen und Betrug verstehe.
Kommentar ansehen
23.12.2014 18:39 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
"das ist ärgerlich aber eigentlich auch widerum egal weil es noch nicht mal 5% sind. was ist daran horrende ? "

Mal auf deinen Lohnzettel geguckt? Hier paar Prozent, da paar Prozent um am Ende kommt eine schöne Summe raus.
Wenns danach ginge könnte man noch ein paar Steuern/Versicherungen mehr erfinden und dann Leuten wie dir mit auf den Lohnzettel hauen. Stört doch nicht weiter, sind ja nur ein paar Prozent.

"Naja, dann muss halt der deutsche Steuerzahler für die Umsatzeinbußen aufkommen.

Wir hams ja. "

Na eigentlich müssten das die ganzen Kriegsgeiferer hier bezahlen, die sind doch so scharf auf Konfrontation, sollen die das zahlen.
Kommentar ansehen
23.12.2014 18:54 Uhr von einerwirdswissen
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Irgendeiner leidet immer unter Sanktionen.
Ein Land jedenfalls nicht. Wenn wir nicht liefern oder weniger daran verdienen, tut es ein anderer.

http://de.ria.ru/...

Da unsere Autobauer breitflächig aufgebaut sind, sehe ich auch in dem kommenden Jahr für diese keine Probleme.
Kommentar ansehen
23.12.2014 19:06 Uhr von architeutes
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@einerwirdswissen
Alle machen dicke Geschäfte mit Russland nur die Deutschen nicht.
Eins haben die Propagandamedien des Ostens nie gelernt in den Griff zu kriegen , die maßlose Übertreibung bis hin zur Lächerlichkeit.
Kommentar ansehen
23.12.2014 19:22 Uhr von einerwirdswissen
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
Dein letztes Wort ist echt passend für das was du geschrieben hast. In Brandenburg jammern Firmen und müssen entlassen. Richtig, es ist nicht dein Job der flöten geht.
Kommentar ansehen
23.12.2014 20:06 Uhr von Perisecor
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
@ einerwirdswissen

"In Brandenburg jammern Firmen und müssen entlassen."

Welche Firmen? Wie viele Mitarbeiter werden entlassen und wann? Liegt dies ausschließlich an Russland? Wenn ja, warum haben diese Firmen sich ausschließlich auf einen Abnehmer konzentriert?



"Ein Land jedenfalls nicht. Wenn wir nicht liefern oder weniger daran verdienen, tut es ein anderer."

Ich hätte nicht gedacht, dass jemand nicht durchschaut, dass Putin die USA und Europa - mal wieder - gegeneinander ausspielen will. Aber gut, du bist ja so mega aufgeklärt und hinter so viele Verschwörungstheorien gekommen, dir kann man ja echt nichts vormachen...

Nur mal so nebenbei: In welchen Branchen stieg denn der Umsatz zwischen den USA und Russland?
Kommentar ansehen
23.12.2014 20:22 Uhr von hasennase
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
von der tellermitte bis zum tellerand. viel größer scheint die welt für viele echt nicht zu sein. da braucht man sich über den abschaum in dresden nicht wundern.
Kommentar ansehen
23.12.2014 20:26 Uhr von architeutes
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@einerwirdswissen
Wenn es einer verdient zu jammern dann du , es ist sicherlich nicht einfach denn Dünnpfiff russischer Propaganda einer Gesellschaft schmackhaft zu machen die zum Großteil ohne welche aufgewachsen ist.
Wie ich schon sagte Propaganda Marke Ost ist für West nicht sonderlich tauglich so blöd sind die Leute nun wirklich nicht.
Kommentar ansehen
23.12.2014 21:02 Uhr von einerwirdswissen
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
@Peri:

Wenn du schon mal für ein kleines mittelständisches Unternehmen gearbeitet hättest, dann wüstest du, dass wenn einer nicht zahlt, du mit Material in Vorkasse gegangen bist, dann wirds mit den Löhnen eng.
Wenn 2 oder sogar 3 Aufträge wegfallen, dann siehts garnicht mehr gut aus.

@Lächerlich: ich kann nichts dafür, dass du keine Freunde hast, wird wohl seinen Grund haben.
Wenn du Nachrichten schaust, dann würdest auch du mitbekommen haben, dass die USA seid den Sanktionen so einige Verträge mit Russland getätigt haben.

Hab dich lieb Trollalich.
Kommentar ansehen
23.12.2014 21:05 Uhr von einerwirdswissen
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
@archihat Hirn verloren:
"Wenn es einer verdient zu jammern dann du , es ist sicherlich nicht einfach denn Dünnpfiff russischer Propaganda einer Gesellschaft schmackhaft zu machen die zum Großteil ohne welche aufgewachsen ist.
Wie ich schon sagte Propaganda Marke Ost ist für West nicht sonderlich tauglich so blöd sind die Leute nun wirklich nicht. "

Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie hoch dein Bildungsgrad ist.
Wenn du nicht weisst, dass im osten Deutschlands viel mehr Firmen mit Russland zusammen arbeiten, als in den alten Bundesländern. Die meissten davon sind alles klein und mittelstädische Unternehmen.
Und dass sagt nicht ein russischer Sender, sondern schau dir mal die Firmen im Osten an.
Kommentar ansehen
23.12.2014 21:36 Uhr von Perisecor
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
@ einerwirdswissen

Du hast meine Fragen nicht beantwortet:

Welche Firmen? Wie viele Mitarbeiter werden entlassen und wann? Liegt dies ausschließlich an Russland? Wenn ja, warum haben diese Firmen sich ausschließlich auf einen Abnehmer konzentriert?
Kommentar ansehen
23.12.2014 22:05 Uhr von shadow#
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
Hat auch nur einer von euch Pfeifen überhaupt die Quelle gelesen, geschweigedenn verstanden?
Es geht hier nicht um den Export von Fahrzeugen nach Russland sondern um in Russland produzierte Fahrzeuge!
Verursacht werden die "Verluste", die lediglich Abschreibungsverluste sind, also nicht von den Sanktionen sondern dadurch, dass Putin die russische Wirtschaft an die Wand gefahren hat.
Wenn also irgendjemand deswegen seinen Job verliert, dann in Russland.
Kommentar ansehen
23.12.2014 23:28 Uhr von einerwirdswissen
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
@Trallalächerlich:
Getroffene Hunde bellen.
Du bist ein Troll wie er im lexicon steht.
Wenn du nur noch beleidigen kannst, dann muss ich ja genau das geschrieben haben, was die Wahrheit ist.

@Peri:
http://www.handelsblatt.com/...

http://www.spiegel.de/...

http://www.welt.de/...

Die genauen Zahlen werde ich dir erst nennen können, wenn alle Unternehmen auch im Internet erwähnt werden.
Leider wird nicht jedes Unternehmen was pleite geht im Internet genannt.

Wenn du möchtest reden wir in 6 Monaten noch mal über dieses Thema, dann werden die Auswirkungen auch in den Medien nicht mehr zu verbergen sein.
Kommentar ansehen
23.12.2014 23:30 Uhr von einerwirdswissen
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
@Lächerlich:

Ups, habs überlesen: "auf nett und höflich ".
Wenn dein geschriebenes nett und höflich ist, dann wurdert es mich nicht, dass du alleinstehend ohne Freunde bist.

Hab dich lieb!
Kommentar ansehen
23.12.2014 23:39 Uhr von Perisecor
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
@ einerwirdswissen

Ich sehe da nun keine konkreten Firmen, welche pleite gehen bzw. Leute entlassen, so wie du das zuerst behauptet hast.

Des Weiteren gab es auch schon 2013 einen Rückgang des Handels mit Russland um mehr als 5%. Wo waren da die gravierenden Auswirkungen? Warum haben sich manche Firmen nicht schon da auf Alternativszenarien konzentriert?
Kommentar ansehen
23.12.2014 23:45 Uhr von ar1234
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
@keinwissen:

http://www.welt.de/...

Schöner Link. Der Orgelbauer ist übrigens nicht durch Sanktionen sondern durch nicht bezahlte Rechnungen in Schwierigkeiten geraten...

Vermutlich wurde der ukrainische Abnehmer durch die Krise zahlungsunfähig oder ist im Rebellengebiet und hat ganz andere Sorgen und der russische Abnehmer hat sich womöglich einfach nur mal dazu entschlossen die Zahlung sein zu lassen. Da es hier um genau zwei nicht bezahlte Instrumente geht, sinds auch nur zwei Abnehmer. Dass der Orgelbauer nun ausgerechnet Russland und Ukraine beliefert hat und lt. Link auf Sicherheiten verzichtet hat, ist zudem ein klein wenig fahrlässig. Konkurrenzdruck hin oder her, der Zahlungsausfall der Aufträge kommt dem Orgelbauer jetzt schlechter als ein Ausfall eben dieser Auftrags durch Konkurrenz je gekommen währe. Für sein fahrlässiges Wirtschaften muss er nun auch die Konsequenzen tragen.

Deine anderen beiden Links behandeln nur das allgemeine grundlose Rumgejammer über das ich bereits im ersten Kommentar hier geredet habe.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
Kommentar ansehen
23.12.2014 23:54 Uhr von einerwirdswissen
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
@Peri:
Wie du sicherlich wissen dürftest, kann nicht jede Firma die durch die Sanktionen in finanzielle Schwirigkeiten gerät an die öffentlichkeit gehen, da sie sonnst keine Überbrückungskredite bekommen.
Deshalb kann ich dir auch keine genauen Zahlen vorlegen.
Wenn du wie immer Beweise haben möchtest, dann warte doch mal ein Paar Monate ab. Da ich dich noch nie nach Beweisen fagen gehört habe, wenn es darum geht, dass Russland in einigen Monaten pleite ist, wirst du denke ich auch abwarten können, bis offizielle Zahlen draussen sind.

Da aber auch viele behaupten, dass die USA nicht von den Sanktionen profitieren, dass stimmt so nicht:

http://www.census.gov/...
Kommentar ansehen
23.12.2014 23:55 Uhr von Peter Hoven
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Die US-Wirtschaft wächst so schnell wie lange nicht. Das Land profitiert doppelt vom Ölpreis. Als er hoch war, jubelte man über den Boom in der Branche. Jetzt ist Öl billig, das bringt Traumwachstum.

http://www.welt.de/...

In einem freien Wirtschaftssystem gibt es immer Gewinner und Verlierer. Naturgemäß beklagen sich immer die Verlierer und die Gewinner jubeln.

SN berichtet:

http://www.shortnews.de/...

[ nachträglich editiert von Peter Hoven ]

Refresh |<-- <-   1-25/33   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Beautybullying, die Antwort auf Bodyshaming?
Autobahn 7: Verdächtiger Gegenstand auf der Fahrbahn sorgte für Vollsperrung
100-jähriger Mafiakiller nach 50 Jahren Haft entlassen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?