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Kanada: Wegen Tierliebe für Enten für 90 Tage ins Gefängnis

Die Kanadierin Emma Czornobaj war 2010 auf dem Highway in der Nähe von Montreal unterwegs, als sie wegen einer Gruppe von Entenküken stoppte, so der Bericht des kanadischen Sender "CBC". Da die Entenmutter nirgends zu sehen war, wollte sie die Entlein mitnehmen, sagte die 25-jährige vor Gericht.

Ein nachfolgendes Auto konnte wegen dieser Aktion nicht mehr bremsen und fuhr auf den Wagen von Emma Czornobaj auf. Der 50-jähriger Fahrer sowie seine 16-jährige Tochter sind beide bei dem tragischen Unfall ums Leben gekommen.

Emma Czornobaj wurde zu 90 Tagen Gefängnis verurteilt, die sie allerdings an Wochenenden absitzen darf. Der Führerschein wurde ebenfalls für 10 Jahre eingezogen. Dem Sender "CBC" zeigte sich die Frau des Opfers erleichtert gegenüber dem Urteil.


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WebReporter: Spiderboy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Kanada, Tierliebe
Quelle: 20min.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2014 10:11 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -11
 
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Gutes Urteil? Das ist zweifache fahrlässige Tötung. Dafür sollte sie 5-10 Jahre bekommen!
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21.12.2014 10:49 Uhr von deutschlandistamende
 
+4 | -1
 
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Urteil wohl ungerechtfertigt, wenn jmd. so schnell fährt das er vor stehenden Hinternissen nichtmehr anhalten kann, so ist er den Gegebenheiten im Straßenverkehr nicht angemessen Gefahren. Sichtverhältnisse, Bremsweg, Wetterbedingungen...
Natürlich ist es auch blöd auf der Straße stehen zu bleiben und Enten hinterher zu laufen... aber das selbe wäre gewesen wenn sie einen Unfall mit einer Wildsau oder anderen Verkehrsteilnehmer gehabt hätte. Wäre der 50 Jähre dann etwa nicht unangemessen Schnell gefahren und hätte dazu alle gefährtet??
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21.12.2014 11:11 Uhr von Arne 67
 
+2 | -2
 
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Was für Rechtsverdreher... Da will sich jemand ne schaar Enten klauen und behauptet dann Sie wollte nur die Enten beschützen....

Klar auf einem Seitenstreifen kann man nicht parken, das muss man mitten auf der fahrbahn tun und wenn der Hintermann nicht bremsen kann, dann ist das halt sein Pech oder?

Was für ein Gericht hat solche Ansichten?
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21.12.2014 11:28 Uhr von Bewerter
 
+3 | -1
 
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Sicherheitsabstand nicht eingehalten würde ich sagen. Frau ist unschuldig, was die toten angeht.
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21.12.2014 12:58 Uhr von Komikerr
 
+2 | -1
 
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Zu wenig.

Denn irgendwie vergesst ihr folgendes.

Es war mitten auf nem Highway, auf der Autobahn also.
Ka aber vielleicht könnt ihr mir sagen, was passiert, wenn ihr einfach so mal auf der Autobahn das Auto zum stehen bringt... sagen wir bei Richtgeschwindigkeit 130.
Selbst wenn sie auf nem Pannenstreifen gehalten hätte, was hat die alte auf der Autobahn zu suchen? Auf den Fahrstreifen einer Autobahn?

Das Urteil ist ein Schlag ins Gesicht der Toten, deren Familienmitglieder und zeigt mir persönlich sehr deutlich, dass ein Menschenleben immer weniger wert ist.

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