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Verfassungsschutz suchte Nachwuchskräfte in Stellenanzeige - Ohne Erfolg

Vor einigen Wochen hätte sich an einer beruflichen Neuausrichtung so mancher Interessierte beim Verfassungsschutz bewerben können. In einer Kölner Zeitung erschien für den Bereich "Observation" eine Stellenanzeige.

Jetzt wurde zur Überraschung vieler gemeldet, dass das "Bundesamt für Verfassungsschutz" diesen Aufruf als misslungen abhaken muss: Kein Einziger habe sich auf die Annonce gemeldet. Gefordert wurde in der Beschreibung, dass der Job für Anwärter gedacht ist, die politisch interessiert und mobil sind.

Wie die Süddeutsche Zeitung dazu aus Insiderkreisen erfahren habe, liegt es womöglich an den besonderen Arbeitszeiten der "Spione". Beim Observieren einer beispielsweise aus der Salafisten-Szene stammenden Person würde es zu erheblichen Überstunden kommen. Nun wurden höhere Gehälter beschlossen.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Erfolg, Verfassungsschutz, Stellenanzeige
Quelle: focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2014 08:55 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+30 | -1
 
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Fachkräftemangel?
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21.12.2014 09:55 Uhr von mort76
 
+5 | -4
 
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...wenn man lieber die Neonaziszene finanziert und deckt als die Verfassung zu schützen, muß man mit diesem Problem wohl leben- Demokraten hat der Verein nachhaltig vergrault, und die Rechten arbeiten nunmal nicht gerne, vor allem nicht nachts, wenn man genausogut auch saufen und pöbeln könnte.
Ein hausgemachtes Problem...wer soll sich da denn noch bewerben wollen?
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21.12.2014 10:54 Uhr von Jens002
 
+19 | -2
 
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Wer will auch bei der Stasi arbeiten?
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21.12.2014 14:31 Uhr von Fabrizio
 
+2 | -1
 
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Dabei könnten sie hier durchaus Kandidaten finden http://www.youtube.com/...
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21.12.2014 15:46 Uhr von 54in7
 
+1 | -5
 
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an und für sich ist das doch ein interessantes angebot

1. man steht mal auf der anderen seite der überwachung
2. man bekommt ein gutes gehalt
3. vielleicht bekommt man eine verbeamtung somit benötigt man keine "rente"

bestimmt ein interessanter job ^^
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21.12.2014 16:23 Uhr von Trallala2
 
+3 | -3
 
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Nun ja, ob es wirklich so ist darf bezweifelt werden.

Wenn der Verfassungsschutz damit Leute in der Salafisten- oder Nazi-Szene gesucht hat, wäre es nicht optimal zu behaupten, dass sich jede Menge gemeldet haben. Dann würden sich die Salafisten und Nazis nur fragen wer es ist.

Besser ist also zu sagen, dass sich keine gemeldet hat. Alle schmunzeln etwas über den Verfassungsschutz, denken dann aber nicht weiter drüber. In Wahrheit hat man aber den interessierten Leuten seine Telefonnummer in Zeitungen mitgeteilt.

Leibe Leute, bei der Arbeitslage und möchtegern Spionen hat sich keiner gemeldet? Das glaubt doch keiner ;)
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21.12.2014 20:10 Uhr von ms1889
 
+8 | -2
 
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wer will schon mit kriminellen arbeiten, die uns bespizeln...???

der verfassungsschutz ist doch krimineller als osama bin laden es je war. es sind feinde deutschlands!
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21.12.2014 20:20 Uhr von Arne 67
 
+2 | -1
 
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Mist ! Warum müssen die immer nur begrenzt (inner Örtlich) inserieren ?

Für den Gehalt und den Zusätzen hätte ich mich gerne als Spitzel beworben .
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22.12.2014 07:30 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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54in7,
warum sollte man mal auf "der anderen Seite der Überwachung" stehen wollen?
Überwachungsfrei leben- DAS ist ein Ziel...

Das Gehalt ist offensichtlich nicht gut genug.

Und irgendein dahergelaufener Straßenspitzel wird auch garantiert nicht verbeamtet. Wer die Qualifikation für den verbeamteten Innendienst hat, steht sich sicher nicht nachts vor irgendwelchen Häusern die Beine in den Bauch.
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22.12.2014 10:38 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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tsunami,
das Ergebnis einer solchen Observierung ist ein Bewegungsprotokoll, und das ist erstmal nichts wert- die Observierten wissen selber, wo sie waren und wen sie trafen.
Hochbrisante Informationen werden anders ermittelt- durch einen Trojaner, abgehörte Telefone, durch einen echten Einbruch oder Wanzen- die Informationen der niederen Spitzel hätten keinen "hundertfachen Wert" (=290.000€), denn die wirkliche Ermittlungsarbeit leisten echte Spezialisten.
Das wäre in etwa so, als würde man einen Fließbandarbeiter bestechen, hochbrisante Entwicklungen seines Arbeitgebers auszuspionieren- das ist sinnlos. Das kann er nicht.

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