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"Killzone: Shadow Fall": Wegen schlechter Grafik - Sony muss vor Gericht

Sony ist aufgrund der schlechten Grafik im Spiel "Killzone: Shadow Fall" verklagt worden. Das Spiel erschien exklusiv für die Playstation 4.

Der Konzern hatte das Spiel zuvor als mit Full-HD-Grafik ausgestattet beworben. Dies sollte auch im Multiplayer des Spiels so sein. So sollte der Modus eine native 1.080p-Auflösung aufweisen. Allerdings keimten schnell Zweifel an der Aussage von Sony auf.

Danach musste der Entwickler, Guerilla Games, zugeben, dass mit dem Trick "Temporal Reprojection" gearbeitet wurde. So wurden Pixel und Bewegungs-Vektoren mit niedriger Auflösung kombiniert. Daraus rekonstruierte man eine 1.080p-Auflösung, also kein natives Full-HD.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Gericht, Fall, Sony, Grafik, Killzone, Killzone: Shadow Fall
Quelle: chip.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2014 08:31 Uhr von Borgir
 
+29 | -2
 
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Sehr schön. So kann man vielleicht ein Beispiel schaffen, das dafür sorgt, dass diese übertriebene Werbung ein Ende hat. Sollte man auch mit den Handspülmittel-Herstellern machen. Ich habe noch nie eine verbrannte Pfanne in Spülwasser gehalten und sie kurz danach ohne manuelle Reinigung sauber rausgeholt.
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21.12.2014 08:41 Uhr von Exilant33
 
+4 | -2
 
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Der Tatbestand bei dieser Sache ist schlichtweg , Vortäuschen falscher Tatsachen.
Aber mal im Ernst, wen Interessiert das?! Mal abgesehen davon das die Anwälte von Sony mehr kosten als die meissten in einem Jahr verdienen!
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21.12.2014 10:21 Uhr von mort76
 
+5 | -0
 
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Exilant,
gute Werbung für ein Spiel sieht jedenfalls anders aus- in solchen Fällen trifft "jede Presse ist gute Presse" nicht zu.
Ich würds jedenfalls aus Prinzip schonmal nicht kaufen, wenn ich so plump belogen werde- die Sache mit der Pfanne schlucke ich ja noch, weil man einfach weiß, das das übertrieben ist, aber wenn eine konkrete technische Aussage gemacht wird und die einfach nicht stimmt...da frage ich mich einfach, wo die Firma sonstnoch so alles lügt und trickst, und damit ist sie für mich erstmal gestorben.
Auch, wenn die Firma viele Anwälte hat.
"Abstimmung mit den Füßen"...
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21.12.2014 13:25 Uhr von trockentoast
 
+1 | -0
 
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Witzig, dass es gerade mit Killzone ein Spiel trifft, das im Single-Player wohl eines der hübschesten Spiele überhaupt ist (neben Ryse auf der xbox one oder GTA V auf beiden Plattformen).
Daher: Gut, dass es da ´nen Riegel vor gibt, vor der Lüge ... aber trotzdem sollte mal alle auf dem Boden bleiben!
War halt einfach dumm, zu behaupten, dass das Spiel natives FullHD sei. Aber die ganze FullHD-1080p/900p-Sache ist ja ein Witz. Es muss gut aussehen, spielbar sein und fertig. Ob es dann am Ende 720p, 900p oder 1080p sind, ist doch scheißegal... ehrlich. Hauptsache das Spiel sieht geil aus und läuft flüssig.
Das oben beschriebene Ryse läuft auch nicht in 1080p und ist trotzdem eines der absolut grafischtollsten Spiele.
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21.12.2014 13:43 Uhr von Azureon
 
+4 | -1
 
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Ansich schon arm genug, dass heutzutage eine Spielekonsole immer noch zu lahmarschig ist um flüssiges Full HD darzustellen.
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21.12.2014 14:30 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -1
 
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Ich glaube da müssten gefühlt eine Million Produkte vor Gericht verhandelt werden.
Angefangen bei 100.000 Schallplatten mit "DDD" die angeblich von der Aufnahme bis zum Master digital waren. Das hat in der Produktion kein Mensch der Welt auch nur ansatzweise ernst genommen - weil es gar nicht möglich ist. (Die Erklärung würde den Rahmen sprengen).
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21.12.2014 15:42 Uhr von rubberduck09
 
+0 | -0
 
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@ ThomasHambrecht

Doch - deine Erklärung hätte ich jetzt schon gerne. Warum ist es nicht möglich direkt hinter dem Mikro zu digitalisieren mit hoher Abtastrate und Bittiefe (mind. 24 Bit/96kHz) und danach digital abzumischen? Erklär mir das bitte mal bevor du dich hier seeehr weit ausm Fenster lehnst?

Tatsache ist dass die meisten Studios einfach meinen sie könnten die Kunden verarschen und DDD draufdrucken obwohls nicht so ist. Dem 0815 Kunden fällt der Unterschied ja auch nicht auf. Das ist und bleibt aber trotzdem Betrug!
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21.12.2014 16:55 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -2
 
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@rubberduck09
a) ist ein Mikrofon analog
b) verwendet man für den guten Klang des Mikro meist "analoge" Röhrenvorverstärker.
c) wird beim Abmischen oft externes analoges Equipment benutzt, wie Hall, Echo.
d) wird beim Mastern gerne analoges Equipment wie analoge Equalizer, Röhren-Multiband-Limiter und ähnliches Gerät genutzt.
e) spielen einige Bands die Drum-Spuren auf Tonband aus und holen es wieder digital zurück um "den fetten Klang" zu erzeugen.

Ich sprach außerdem von Schallplatten, wo es die ganzen digitalen Bearbeitungs-Plugins noch nicht gab - somit analoges Equipment für Hall, Echo, Stimmeneffekte benötigte.
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21.12.2014 17:38 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -0
 
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@ ThomasHambrecht

Du scheinst ja in einem Tonstudio zu arbeiten...

Klar ist ein Mikro Analog (wobei man auch direkt in der Kapsel wandeln könnte, grad mit einem Kondensatormikrofon extrem präzise). Das erste D von DDD ist aber _nach_ dem Mikro.

Erklär mir bitte weiterhin warum man für die Effekte denn analoges Equipment benötigt, vielmehr ist es ja so dass Autotune wie es moderne (also ungeschulte) Stimmen benötigen eh volldigital im DSP ist und nur der Einfachheit halber dort analoge Ausgänge existieren (Einfach weil der übliche Tontechniker mit dem vielen Digital wohl nix anfangen kann, bei analog fasst man einfach aufs Kabel und sieht sofort am Brumm des Kanals welchen man grade erwischt hat)

Es gibt keinen zwingenden Grund mehr nicht hinter dem Mikro (Ein Tonabnehmer einer z.B. Gitarre ist auch eine Art Mikrophon) zu digitalisieren und auf der Schiene zu bleiben.

Das was du bei Punkt d) erwähnst läuft ja wohl eher auf Investitions-Schutz und Lernresistenz hinaus, denn das gibts alles auch in Digital.
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22.12.2014 07:25 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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rubberduck,
diese digitalen, selbstwandelnden Mikrofone gibts bereits- die sind sogar fernsteuerbar, was beispielsweise die Richtcharakteristik angeht.
Die werden gerne im klassischen Bereich eingesetzt, wegen der langen Kabelwege (kein Qualitätsverlust) und der Aufhängung in schwindelnder Höhe (fernsteuerbar).

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