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Cabrio-Besitzer klagte wegen Heckscheibenbruchersetzung - Gericht wies dies ab

Der Besitzer eines Mercedes SL 280 wollte von seiner Versicherung den Reparaturschaden am Heckfenster seines Cabrios ersetzt bekommen. Dies wurde jedoch abgelehnt. Das Argument: Bei dem aus Kunststoff bestehenden und 14 Jahre alten Fenster liegt Verschleiß als Grund des Bruches vor.

Nach der Ablehnung des Versicherers klagte der Fahrzeughalter. Das Amtsgericht entschied jedoch zu Gunsten der Versicherung. In diesem Fall liege eine Materialermüdung vor, also ein Verschleißschaden, so das Urteil.

Lediglich eine Zerstörung des Fensters über einen Unfall oder eine Einwirkung von außen würde eine ordnungsgemäße Versicherungsleistung rechtfertigen, so das Gericht. Damit bleibt der Mercedes-Fahrer auf den Kosten von 1.856,40 Euro sitzen.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Besitzer, Cabrio
Quelle: abendzeitung-muenchen.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2014 09:38 Uhr von LordDarkside
 
+9 | -16
 
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Oh Mann. Es heißt ERSATZ!!! Das Wort Ersetzung gibt es nicht!!!!
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20.12.2014 09:38 Uhr von Arne 67
 
+11 | -3
 
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Öhm sind die UV-Strahlen, die das Kunststofffenster haben altern lassen keine Einwirkung von Außen?
Verdammt ich wußte nicht, das die Innenraumbeleuchtung in so einem Cabrio so gefährlich ist.