20.12.14 08:59 Uhr
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Bettelorden der Franziskaner steht wegen Finanzgeschäften vor der Pleite

Eigentlich ist die Glaubensgemeinschaft des Franziskanerordens der Armut verpflichtet, doch nun steht sie vor der Pleite.

Undurchsichtige Finanzgeschäfte sollen an der drohenden Zahlungsunfähigkeit Schuld sein.

Der Orden "hat schwere, ich unterstreiche schwere, finanzielle Probleme mit einem beträchtlichen Betrag an Schulden", bestätigte Generalminister Michael Anthony Perry in einem Brief an seine katholischen Brüder.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kirche, Pleite, Schulden, Franziskaner
Quelle: spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2014 10:01 Uhr von Arne 67
 
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Ist das nicht üblich, das man Pleite ist, wenn man sich der Armut verschrieben hat?

Wieso wird her nichts erwähnt das die Konten in der Schweiz wegen des Verdachtes auf illegales Handeln derzeit eingezogen sind?
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20.12.2014 12:12 Uhr von bigX67
 
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welch frohe kunde für die franziskaner.
sie haben die einmalige gelegenheit sich auf ihre wurzeln zurückzubesinnen.
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20.12.2014 13:21 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Auch wenn die Leute arm sind, und ihr Essen oft selbst mit Viehzucht und eigener Ernte bestreiten, muss doch einiges von außen gekauft werden. Nennenswerten materiellen Besitz hat da keiner. Trotzdem kann ich mir denken, dass der Erhalt der Bauwerke einige Arbeiten und einige Kosten verursachen. Wandfarbe, Strom, Toiletteneinrichtung, Wasser usw. können sie nicht selbst erzeugen.
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20.12.2014 14:02 Uhr von superhuber
 
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Moment mal ...

Es geht hier nicht darum, dass die Mönche in Armut leben, sondern dass große Vermögen (Millionenbeträge) verspekuliert wurden bzw. lt. ZDF Nachrichten sogar in Gesellschaften investiert wurden die mit Waffen und Drogen gehandelt haben sollen!!! (kam gestern erst in den Nachrichten)

Abgesehen davon ist die katholische Kirche viele viele Milliardenschwer, kassiert jährlich Milliarden vom Steuerzahler, ist der größte Immobilienbesitzer in ganz Deutschland. Ist ja wohl kein Problem wenn die Kirche ihren SpekulierMönchen aus der Klemme hilft oder?
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20.12.2014 18:26 Uhr von superhuber
 
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@Trallala2

"Zu behaupten jede kirchliche Einrichtung ist reicht ist genauso sinnig, wie zu behaupten alle Juden sind reicht"

Der Vergleich ist absolut unsinnig, da du eine organisierte Religion mit Einzelpersonen vergleichst.

Abgesehen davon kann man sehr wohl vom Reichtum der Kirche sprechen. Wie dann die Gelder aufgeteilt werden ist eine andere Sache. Sehr informativ zum Reichtum der Kirche ist bsp. dieser Bericht:

http://www.spiegel.de/...

Und das sind die eigentlichen Skandale:

"In Freising etwa halten die Verantwortlichen das Diözesanmuseum für so bedürftig, dass sein Erhalt mit 30 Millionen Euro gesichert ist - während für das katholische Obdachlosenheim der Stadt laut ARD-Recherchen schlappe 64.000 Euro fehlen. Das Heim wird geschlossen."

"Schwintowski schätzt alleine in Deutschland den Grundbesitz auf 200 Milliarden Euro. Jährlich fließen fünf Milliarden an Steuergeldern"

"Hinzu kommen rund 500 Millionen Euro staatlicher Zuwendungen, mit denen unter anderem Reinhard Marx´ Gehalt bezahlt wird.

"Diese halbe Milliarde geht auf den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 zurück"

Also erzähl hier keinen Unsinn über arme Mönche oder die arme Kirche. Solange diese Mönche Angehörige der katholischen Kirche sind haben sie auch da zu betteln.

"Natürlich haben die Mönche nicht selbst spekuliert."

Lächerlich diese schönfärberei - es wurden Spekulationsgeschäfte getätigt die gegen die Kirchenregeln waren bzw. bei der die Leitung des Ordens nicht informiert war. Es waren also keine harmlosen Spekulationsgeschäfte.

Abgesehen davon: Wenn ein Orden Armut predigt und dann Geld verzockt bzw. damit spekuliert oder spekulieren lässt, dann sollte man sich fragen ob man diesen Leuten noch einen einzigen Cent spenden sollte.

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