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EU: Energiebündnis gegen Russland in Planung

Der Konzern BASF hat ein Aktiengeschäft mit dem russischen Energie-Riesen Gazprom platzen lassen. Dies geschah, obwohl beide Unternehmen geäußert hatten, dass die von der EU verhängten Sanktionen das Geschäft nicht beeinflussen würden. Das Geschäft war seit 2012 vorbereitet worden.

Gründe für das Platzen des Geschäftes wurden nicht bekannt. Allerdings bereitet die EU-Kommission derzeit einen Plan vor, der die Gründung eines Energiebündnisses vorsieht. Im Januar soll der zentrale Punkt des Plans vorgestellt werden.

Es sollen durch europäische Gesellschaften Gaskäufe stattfinden. Allerdings wird es aber auch um Einschränkungen gehen, die Investitionen von Gesellschaften aus Russland in Europa betreffen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Russland, Planung
Quelle: german.ruvr.ru

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2014 10:15 Uhr von Trallala2
 
+8 | -10
 
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Könnte mit dem Plan Russlands zusammenhängen nicht mehr Einzelkunden zu beliefern.
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19.12.2014 10:36 Uhr von hasennase
 
+10 | -3
 
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schwachsinnige propaganda scheisse. da sie wissen dass es das ziel der eu ist den anteil russlands an der energieversorgung zu halbieren machen die investitionen keinen sinn mehr.
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19.12.2014 10:55 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+5 | -5
 
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"Der Konzern BASF hat ein Aktiengeschäft mit dem russischen Energie-Riesen Gazprom platzen lassen." (Borgir)
Russland hat entschieden, das Gas an zwei Stellen in Europa der EU zu übergeben. Dazu gehört, daß es sich aus der Verteilung innerhalb der EU völlig zurückzieht. Dortmund wird wohl seinen Sponsor verlieren.
So ist es kein Wunder, daß nun auch dieses Geschäft nicht mehr umgesetzt wird.

"Allerdings bereitet die EU-Kommission derzeit einen Plan vor, der die Gründung eines Energiebündnisses vorsieht." (Borgir)
Das ist eine getrennte Entwicklung. Vielleicht werden dann endlich die Rohstoffvorkommen in Griechenland entwickelt.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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19.12.2014 12:18 Uhr von ar1234
 
+10 | -10
 
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Es ist abzusehen, dass die EU versuchen wird, sich unabhängiger von Russland zu machen. Die aktuelle Krise hat gezeigt, dass man Russland momentan (leider!) nicht wirklich trauen kann. Es ist schade, da Russland viele Ressourcen und somit viel Potential hat. Doch die Nachteile, die sich durch die aktuelle Politik Russlands gezeigt haben, wiegen nunmal wesentlich schwerer. Man muss nunmal seinen Partnern trauen können. Und Russland hat bewiesen, dass es momentan kein Vertrauen verdient. Es hat uns in letzter Zeit immer wieder belogen und als EUSA beschimpft. Es hat uns Kriegstreiberei vorgeworfen, OBWOHL die Truppen der EU und der Ukraine sogar dann noch zugeschaut haben, als russische Truppen ohne Hoheitszeichen die Basen in der Ukraine blockiert haben. Die Russische Regierung hat vermutlich über uns gelacht, während wir nichts taten und zuschauten. Nun haben sie mit den Konsequenzen zu leben!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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19.12.2014 12:20 Uhr von STN
 
+11 | -4
 
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Wir müssen unabhängiger werden von Energielieferungen aus nicht EU Ländern, da führt kein Weg dran vorbei, wenn man nicht irgendwann mal Erpressbar werden will.
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19.12.2014 14:27 Uhr von hasennase
 
+10 | -1
 
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durch die bank weg zeigen alle studien dass man überhaupt keine anderen ersatzlieferanten braucht weil das einsparpotential um ein vielfaches größer ist als die import aus dem nicht eu raum. super infrastruktur massnahme. wir werden in ein paar jahren dafür dankbar sein unabhängig gemacht zu haben. da die lieferverträge mit russland eh noch alle mindestens 20 jahre laufen haben wir alle zeit der welt.
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19.12.2014 15:45 Uhr von Frankone
 
+3 | -8
 
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Na dann verbrennen wir eben wieder Holz und Kohle.

Politische Deppen mit Doktortitel....

Und WIR werden mit den Konsequenzen leben müssen!

[ nachträglich editiert von Frankone ]
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19.12.2014 18:31 Uhr von Trallala2
 
+3 | -2
 
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@Frankone

Ja. Wenn ihr dann noch Putin zujubelt wenn er euch die Heizung zudreht, dann juble ich mit.
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19.12.2014 19:52 Uhr von ghostinside
 
+1 | -1
 
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Genau. Anstatt die Lage mit Russland mal langsam wieder zu entspannen, wird weiter an der Schraube gedreht. Dann produziert man lieber teuer selber Strom, führt dafür umweltschädliches Fracking ein und der Deutsche fragt sich, warum schon wieder die Rechnung teurer wird. Ein richtige win-win-win Situation...nicht.
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19.12.2014 20:37 Uhr von hasennase
 
+1 | -0
 
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es spricht ja niemand davon ganz auf russisches öl oder gas zu verzichten. das ist ja kompletter blödsinn. zum einen macht putin mir nicht den eindruck politisch und wirtschaftlich selbstmord begehen zu wollen in dem er in den nächsten 20 jahre an irgendwelchen reglern rumspielt. sie können ja weiterhin 15% des Bedarfs liefern. das macht sie als lieferant unbedeutend.
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20.12.2014 03:25 Uhr von Jens002
 
+2 | -1
 
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@ Trallala2: Bisher haben die ihre Gasverträge mit EU-Staaten immer eingehalten. Warum sollten sie das auch ändern, aber die wollen solchen "Kriegstreibern" wie Polen die Transitgelder entziehen.

EU: "Was ich selber denk und tu trau ich auch den andern zu."
Nur weil der "Westen seine Marktstärke nutzt um andere zu erpressen, auch untereinander speziell USA, muss das bei den Russen noch lange nicht so sein.

Aber, wer nicht zahlt bekommt auch nichts, gilt auch in Russland.
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26.12.2014 10:40 Uhr von murmet
 
+0 | -0
 
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@Jens002
Ach Jens, wo warst du denn das letzt Jahr?
Schon vergessen wie der aufrechte Putin der Ukraine billiges Gas und dicken Kredit versprach wenn sie das mit Europa vergessen?

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