18.12.14 18:30 Uhr
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BSI-Bericht: Hacker beschädigen Maschinen in deutschem Stahlwerk

Dass sich ein Hackerangriff schon lange nicht mehr nur auf Computer und Server auswirken kann, zeigt der aktuelle Sicherheitsbericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für das Jahr 2014.

Die Dokumentation von Cyberbedrohungen im vergangenen Jahr berichtet unter anderem von einem Hackerangriff auf ein deutsches Stahlwerk. Die Hacker erlangten über personalisiertes Phishing (Spear Phishing) und Manipulationen der Mitarbeiter (Social Engineering) Zugriff auf Systeme des Werkes.

Die Hacker sollen von den Büronetzen bis hin in die Produktionsabteilung vorgedrungen sein - mit gravierenden Folgen: Steuerelemente fielen aus und ein Stahlofen ließ sich nicht mehr herunterfahren, was schwere Beschädigungen mit sich brachte.


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WebReporter: NewsBuzzer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Hacker, Bericht, BSI, Stahlwerk
Quelle: com-magazin.de

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18.12.2014 18:30 Uhr von NewsBuzzer
 
+3 | -0
 
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Ein weiteres Beispiel dafür, dass der Cyberwar auch gravierende Folgen im "Real Life" haben kann. Einer der alamierendsten Fälle in Deutschland...
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18.12.2014 19:19 Uhr von MBGucky
 
+6 | -0
 
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@nowbodyisnack

na für die Softwareupdates natürlich. ;)
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18.12.2014 19:25 Uhr von Joeiiii
 
+4 | -0
 
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@ nowbodyisback:

Das ist die wohl häufigste Frage, wenn es um Cyberangriffe auf Stahlöfen geht. :)

Wirklich erklären kann es wohl niemand vernünftig, denn Grund für eine dauerhafte Netzanbindung gibt es sicher keinen. Es mag vielleicht nötig sein, daß der Ofen mittels PC überwacht werden muß, aber dazu ist sicher keine permanente Internetverbindung nötig.

Ginge man nicht so fahrlässig mit Netzwerkverbindungen um, wäre auch "Stuxnet" nicht so erfolgreich gewesen, welcher gegen iranische Atomreaktoren zu Felde zog. Wenn eine permanente Netzanbindung nötig sein sollte, was zu bezweifeln ist, dann muß das System nicht nur doppelt, sondern drei- und vierfach abgesichert werden. Alles andere ist fahrlässig und zum Teil brandgefährlich. Schlimmstenfalls kommen dabei Menschen zu Schaden oder gar zu Tode.
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18.12.2014 19:38 Uhr von ar1234
 
+3 | -0
 
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@ nowbodyisback: Genau das wollt ich auch grad fragen. Dieser Trend, dass wirklich jeder Scheiß ans Internet geklemmt wird, ist nicht nur totaler Bullshit, sondern auch hochgefährlich.
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18.12.2014 19:58 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -0
 
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Kann mir nicht vorstellen, dass es kein "Notsystem" gibt, mit dem so eine Anlage per Hand runtergefahren und abgeschaltet werden kann!
Wäre ansonsten ein böser Fehler!
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18.12.2014 20:07 Uhr von oldtime
 
+1 | -0
 
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Und wäre der PC einfach nur abgestürzt, wie es ja gelegentlich mal passieren kann, dann hätte es auch eine Katastrophe gegeben?

Bei solchen Anlagen gibt es doch immer so einen dicken roten Knopf. Hat man den jetzt auch mit einem PC abgefragt oder gleich weggelassen?

Wenn der Hackerangriff der Auslöser war, dann war er aber nicht die alleinige Ursache für die Beschädigung.
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18.12.2014 21:18 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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Deswegen ist der Stahlofen im Internet:
Zum einen müssen Temperaturen, Klappen, Regler, Ventile überwacht werden. Zum anderen wurde das von einem Ingenieurbüro erbaut, denen man für Revisionen und Wartungsfälle die Betriebsdaten per Internet zur Verfügung stellt. So kann das Ingenieurbüro neue Rechnerprogramme für den Betrieb einspielen und aktualisieren, oder bei Problemen auswerten und Hilfe leisten.
Vielleicht gelang es den Hackern, die "virtuelle" Regelung umzuprogrammieren. Da reichen schon falsche Temperaturvorgaben und das Ding spielt verrückt.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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18.12.2014 22:41 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -0
 
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So ein Hochofen ist auch nur ein ziemlich großes Ding das per SPS gesteuert ist... So wenn nun jemand die ganze SPS killt nützt auch ein Notaus nix mehr.. die Steuerung läuft Amok und das Notaussignal geht ins Leere wenn das Grundsystem fehlt.. Da ist dann Manuell auch Sense... Wenn sich sämtliche Ventile / Klappen / Ventilatoren / Zu Abluft etc absolut nicht mehr regeln lassen -> *Puff* kaputt.
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19.12.2014 18:27 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -0
 
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@Tuvok_

Mag sein, dass es so ist; wäre allerdings vollkommen daneben und von den Ingenieuren unverantwortlich und vollkommen kuzsichtig!
Geht doch wohl nicht an, dass solche Maschinen nicht sofort runtergefahren werden können, oder die Software unbemerkt manipuliert werden kann!
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23.12.2014 01:07 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+0 | -0
 
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Und wer war es? Die Amis, die Chinesen, der Mossad, die Russen?

<ironie>
Das ist ja egal, jetzt, wo der Snowden-Hype endlich am abklingen ist. Wir brauchen mehr Sicherheit.

Blödes Tor Netzwerk, mit ihrem Anonymisierungsdienst.

Stotternde Wirtschaft? Raubtierkapitalismus? Datensammelwut? Imperium?

What could possibly go wrong?!!!1elf
</ironie>

[ nachträglich editiert von DesWahnsinnsFetteKuh ]

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