18.12.14 09:15 Uhr
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DAX-Konzerne gehören überwiegend Ausländern

Der Anteil einheimischer Aktionäre hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verringert. Derzeit befinden sich lediglich 36 Prozent der DAX-Aktien im Besitz deutscher Investoren. Der überwiegende Teil befindet sich im Streubesitz internationaler Aktionäre.

Während deutsche Unternehmen von internationalen Investoren besonders geschätzt werden, ziehen sich einheimische Privatanleger immer stärker aus Aktien zurück. Trotz der positiven Entwicklung an der Börse setzen Privatanleger lieber auf traditionelle Niedrigzinsanlagen, wie Tagesgeld und Sparbriefe.

Kritiker sehen in der starken internationalen Verflechtung eine Gefahr für nationale Interessen. Unternehmerische Entscheidungen, wie etwa Standortfragen oder Unternehmensausrichtung, werden heute maßgeblich durch ausländische Investoren beeinflusst.