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Valve Sperrt russische Steamkeys: Rubelwert ist schuld

Der Rubelwertverlust hinterlässt seine Spuren auch in der Gamingbranche: Mittlerweile setzt Valve Region-Locks für Ausländische Keys ein. Diese sind nur noch in den von Valve vorgeschriebenen Ländern aktivierbar.

Steam möchte so Entwickler und Publisher vor finanziellen Schwierigkeiten schützen. Ein weiterer Aspekt ist laut Valve, dass man so die unerwünschten Online-Key-Händler unterbindet. Diese schaden laut Valve Unternehmen in dieser Branche massiv.

Das Unternehmen kontaktierte alle Vertragspartner über diese Entscheidung. Ab sofort ist es nicht mehr möglich, einen ausländischen Key ohne Umwege zu benutzen. Bereits erworbene Titel sind von dieser Entscheidung nicht betroffen.


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WebReporter: SanmanEpvp
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Einfluss, Valve, Rubel
Quelle: gamestar.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2014 22:03 Uhr von TinFoilHead
 
+15 | -10
 
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Ja klar, Rubelwert ist Schuld.
Der wahre Grund steht doch da:
Ein weiterer Aspekt ist laut Valve, dass man so die unerwünschten Online-Key-Händler unterbindet.

Wird immer besser mit Steam, früher konnte man sich als Deutscher wenigstens noch unkastrierte Versionen der Spiele aus dem Ausland per Key besorgen. Das ist dann jetzt nun auch nicht mehr möglich, die deutschen Steamnutzer wirds mal wieder freuen.

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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17.12.2014 22:07 Uhr von SanmanEpvp
 
+8 | -12
 
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@TinFoilHead

Der Rubel ist so tief wie noch nie, du kannst dir sicher vorstellen wie viele Tausende gerade auf einschlägigen Online-Key-Händler kaufen wie verrückt. Das Geld fehlt am Ende nicht Steam, sondern dem Publisher/Entwickler. Und da gehen dann Unternehmen in die Insolvenz, weil sie einfach ihre Mitarbeiter nicht mehr halten können.
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17.12.2014 22:09 Uhr von Spiderboy
 
+3 | -3
 
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Die "Geier" wissen halt wo´s was zu holen gibts.Bei dem Kurs wird nicht lange gefackelt ...
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17.12.2014 22:27 Uhr von ar1234
 
+13 | -1
 
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TinFoilHead hat recht. Hier wird der Rubelkurs nur als Ausrede zum Durchdrücken kundenunfreundlicher Änderungen missbraucht. Es gäbe wesentlich effektivere Maßnahmen um Kunden- und Herstellerinteressen bei Inflationen zu schützen. Beispielsweise die Nennung des Preises in Dollar oder Euro (oder jede X-Beliebige andere halbwegs stabile Währung) und die Umrechnung bei Zahlung. So geschiehts auch bei Auslandseinkäufen, die mit Paypal gezahlt werden.
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17.12.2014 22:29 Uhr von hasennase
 
+1 | -2
 
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dauerhaft über 10 % zinsen würgt den privaten konsum ab und schickt die industrie richtig in die rezession.
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17.12.2014 22:59 Uhr von SanmanEpvp
 
+2 | -4
 
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Lel über manche aussagen anderer hier. Steam und Kundenunfreundlich?

Mal ernsthaft, Steam macht so oft sales mit 80-90% Rabatten, bietet eine Offene Modding Community (Workshop), gibt Indie-Entwickler Chancen, zeigt sich kooperativ.

Es ist etwas gutes, wenn Steam seine Vertragspartner warnt und sagt, dass gerade ein Problem mit der Russischen Währung und deren Wert gibt. Es schützt beide. Steam verliert keinen Partner durch Insolvenz und der Entwickler weiß was es aktuell für schwierigkeiten gibt.

Steam könnte auch so rücksichtslos sein und die neuen Accounts/Spiele einfach "dulden" wegen den Nutzerzahlen. Macht es aber nicht.


Von allen Gamingbranchen-Giganten ist Steam einer der Kundenfreundlichsten und Offensten dinge, die es gibt. EA und können da nicht mithalten.
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17.12.2014 23:28 Uhr von TinFoilHead
 
+6 | -0
 
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SanmanEpvp

Ich wollte ja nur darauf hinweisen, das ein Grund vorgeschoben wird, um etwas anderes durchzusetzen, was Valve schon lange ein Dorn im Auge ist.

Wäre ich so unzufrieden mit Steam, würde ich es ja nicht nutzen, obwohl in Sachen Kundenfreundlichkeit bzw, Fairheit bei den Preisen auch noch was drin wäre. Euro/Dollar Eins zu Eins umrechnen ist da nicht gerade der Hit.

Und naja, für die kastrierten Spiele kann Valve ja nicht so viel, sind halt mal wieder deutsche Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung vor sich selbst. Schade nur, da man es jetzt nicht mehr umgehen kann.
Ich kann nämlich als über 21jähriger schon mit Blut in Spielen umgehen, ohne danach Amok zu laufen. Das passiert eher, wenn ich volle Preise für kastrierte Spiele zahlen muss, irgendwann, das Amoklaufen xD

Aber warum sollten in der freien Marktwirtschaft nicht auch die Kunden mal gewinnen, jetzt den Rubelwert und Key-Preise beteffend, wenn er denn der Grund wäre. Wenn der Ölpreis aufgrund von irgendwas irgendwo fällt, ist es doch auch ok, wenn sich alle Welt dort dann mit billigem Öl bedient, und jeder Autofahrer freut sich.

Warum sollte das bei Spielen anders sein, wenn der Markt ja bis jetzt gut genug war, um Kohle dort zu machen?
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17.12.2014 23:41 Uhr von Hanna_1985
 
+1 | -0
 
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Hmm... Sorry, das verstehe ich nicht...
Wo bekommen denn die Keyhändler Ihre Keys her, mit denen Sie handeln? Ausdenken werden die sich die Keys sicher nicht...

Wenn nun ein Händler xy 5.000 Gamekeys zum Verkaufen hat und die alle ausserhalb von RU verkauft werden, sind die einzig blöden die Russen, die die Keys vor der Nase weggekauft bekommen.

Aber für den relativen Umsatz müsste es egal sein, ob die 5000 Keys in Russland für 10 € [umgerechnet] das Stück verkauft werden oder ob diese "weltweit" für 10 € verkauft werden.

Wo der Unterschied nun ist? In der übrigen Welt, wo die Keys deutlich teurer sind, werden eben diese Keys nicht mehr verkauft. Daher werden diese "Billigkeys" jetzt per Region-Lock ausgesperrt.

Aktuelles Beispiel: Lords of the Fallen Keys gibt es schon für 8,75 €!
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17.12.2014 23:48 Uhr von hasennase
 
+1 | -3
 
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keine iphones, keine games mehr, amazon zieht nach usw. spätestens zu neujahr weiss auchd er letzte russe das sie am arsch sind.
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17.12.2014 23:50 Uhr von SanmanEpvp
 
+0 | -1
 
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TinFoilHead

Es ist eben Schaden. Und was schadet das merzt man aus oder versuchts einzudämmen. das ist nichts schlimmes weils menschlich ist. :|

klar wir endkunden profitieren von, ändert nichts daran das es aber auf der anderen seite wieder jemanden schadet und man sich darüber nicht im klaren ist.
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18.12.2014 00:45 Uhr von ROBKAYE
 
+3 | -2
 
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So sieht sie aus, die schöne, neue, heile Welt der Globalisierung... oder doch nicht mehr? .... finden Unternehmen wie EA Globalisierung plötzlich dich wieder Scheiße?

Erst wird sie auf Gedeih und Verderb durchgeboxt, mit absolut negativen Auswirkungen auf nationale Arbeitsmärkte der westlichen Länder - dann sagt man uns, dass wir unser Lohnniveau halt nur etwas anpassen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben...

Mit anderen Worten: die Menschen müssen Nachteile jeden Scheiß hinnehmen, damit die Konzern-Mulits Vorteile davon haben...

Und wenn es in einem Land mal nicht so super läuft, dann ist die schöne, neue globalisierte Welt auf einmal gar nicht mehr so schön und kurzerhand wird den betroffenen Ländern der Hahn zugedreht..

Das ist doch alles nur noch ein beschissener, schlechter Witz!

Globalisierung ist Beschiss gegenüber den Menschen und nur gut für große Konzerne und Banken! Sonst hat niemand, keine Sau was davon!

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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18.12.2014 01:08 Uhr von xeniu
 
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Dann wird g2a.com wohl auch demnächst Dicht machen? Sollte eine VPN-Aktivierung klappen, wäre das ja noch zu verkraften. Wenn nicht, gut, dann lade ich mir die Games wieder von woanders, mit allem was dazu gehört ;) ....
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18.12.2014 04:35 Uhr von AMB
 
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Na vielleicht ein anstoß zum Freischalten von generalkeys für alle, weil wenn man so was dann schon hackt, dann so, daß denen die Puste aus geht.
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18.12.2014 07:56 Uhr von P0lix
 
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Mittlerweile verschicken die Key Händler doch sowieso keine Keys mehr sondern Steam-Spiele-Geschenke.
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18.12.2014 08:12 Uhr von xyr0x
 
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@TinFoilHead, weniger Geld ist oftmals besser als garkein Geld um mitarbeiter halten zu können. Da könnte man denen wenigstens den halben Lohn bezahlen antatt nichts.
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18.12.2014 08:38 Uhr von telemi
 
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Eine Frechheit sondersgleichen! Unternehmensgewinne werden ins Ausland verschafft um keine Steuer zu zahlen, Produktion im Billiglohnland um Kosten zu senken.

Und wenn die Kunden ihre Einkäufe globalisieren passt es den Geld-groß-Kotzen nicht mehr.

Ich denke, da wird sehr bald geklagt werden! F.D. Steam.
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18.12.2014 11:30 Uhr von SHA-KA-REE
 
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Ähm... derartige Regionlocks gibt es bei Steam seit Jahren. Mag sein dass man das jetzt ausgedehnt hat, aber es gab schon früher russische Keys die man lieber nicht (ohne VPN) in Deutschland aktiviert hat, weil sonst eine Sperre drohte. Komplett neu ist das also keinesfalls.

EDIT: Ahhh, die Änderung betrifft sogenannte "Gift-Keys", also als Geschenk an andere User übertragene Keys. Da gab es diese Einschränkung wohl bisher nicht. Quelle: Kommentare bei GameStar.de

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]

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