17.12.14 18:37 Uhr
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Nach dem Schulmassaker: Pakistan will Terroristen wieder hinrichten lassen

Nach dem Massaker pakistanischer Taliban in einer Schule in Peshawar will die Regierung Terroristen künftig wieder hinrichten lassen. Premier Nawaz Sharif beschloss, ein für verurteilte Terroristen derzeit geltendes Moratorium aufzuheben.

Zugleich schloss er Verhandlungen mit den Taliban aus und kündigte an, weiter militärisch gegen die Extremisten vorzugehen.

Bei der Terrorattacke und stundenlangen Gefechten mit der Armee waren mehr als 140 Menschen ums Leben gekommen, die meisten Opfer waren Kinder und Jugendliche.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Pakistan, Terrorist, Schulmassaker
Quelle: focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2014 18:40 Uhr von Borgir
 
+32 | -6
 
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Einzige Antwort auf diese Gewalttaten. Am Besten ist der Henker weiblich und sie werden danach den Schweinen zum Fraß vorgeworfen.
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17.12.2014 19:57 Uhr von Rechtschreiber
 
+7 | -4
 
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Das sind keine Menschen mehr. Die haben keine Rechte.
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17.12.2014 20:20 Uhr von Trallala2
 
+5 | -4
 
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Und wird das irgendwas bewirken? Wird die Strafe, wenn man die Todesstrafe als Strafe überhaupt bezeichnen kann, irgendwen daran hindern es erneut zu tun?
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17.12.2014 21:05 Uhr von Trallala2
 
+4 | -2
 
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@Zeitsprung2367

"Daher reagiere ich ja hier auch so allergisch auf die NICHTtrennnung von Staat und Religion."

Ok, unterstütze ich, nur wo siehst du bei dem oberen Anschlag eine Verbindung zu Kirche und Staat? Egal wie die Religion in Pakistan auch gehandhabt wird, sie hatte keinen Einfluss auf den Anschlag.

Das zweite Problem ist, dass der Staat in Pakistan etwas anders funktioniert. Pakistan ist zwar der Staat, hat aber im Grunde in den Stammesgebieten nichts zu sagen. Noch nie gehabt, seit bestehen des Staates. Dieses Land gehört also nur theoretisch zu Pakistan, in Wahrheit haben da andere Leute das sagen. Zum Teil hat sich der Staat damit abgefunden und überlässt den Stammesführern die Rechtssprechung, überwacht nur bestimmte Teilgebiete, zum Teil versuchen sie es unter Kontrolle zu bekommen.

Somit kann man nichts trennen wo man überhaupt keine Macht hat.

Und zuguterletzt, weißt du wieso irgendwann die Forderung nach Trennung von Kirche und Staat kam? Die Religion war nicht das Problem, sondern deren Vermischung mit der Macht. Die Religion sollte mit ihrer Ideologie nicht die Gesetze und den Staat beeinflussen. Das macht sie heute kaum noch, im Vergleich zu vor 200 Jahren. Aber wir lassen andere Ideologien die Gesetze und Staat beeinflussen, ohne es als Gefahr zu sehen.
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17.12.2014 22:46 Uhr von Trallala2
 
+2 | -3
 
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@Zeitsprung2367

"Hier ist es (subtiler) Einfluss auf Verfassungen der EU, Bundesländer und dem Bund..."

Ich glaube das ist ein kleiner Gedankenfehler, der da wäre, dass wir zwar in einer Demokratie leben und in einer Demokratie die Bürger das sagen haben, aber einige Leute denken, dass es zwei Arten von Bürgern gibt, die Nichtreligösen und Religösen. Und wenn der Staat etwas macht, dann bitte alles nach dem Willen der Nichtreligösen.

Die Kirche und Staat sind getrennt, also soll der Staat jegliche Zusammenarbeit mit dem religösen Bevölkerungsanteil verweigern und ihnen auch keine Feiertage oder sonstigen Rechte zugestehen.

Ein Sportverein bekommt von Staat Geld, denn es ist nicht der Sinn des Staates Geld zu verdienen, sondern Möglichkeiten im Staat zu bieten. Die Oper wird bezuschusst, denn sie ist wichtig für die Kultur. Museen kriegen sowieso Geld. Parks werden auch auf Staatskosten angelegt, denn sie dienen der Entspannung. Aber wehe der Staat beteiligt sich an etwas mit Seelenheil, dann wird das in Frage gestellt. Das darf man nicht. Der Staat darf jede Marotte der Bürger unterstützen, aber bitte den religösen Teil ignorieren.

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