17.12.14 17:10 Uhr
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USA und Kuba wollen Beziehungen normalisieren: Gefangene ausgetauscht

Die USA beginnen Verhandlungen mit dem Karibikstaat Kuba über die volle Normalisierung der diplomatischen Beziehungen.

US-Präsident Barack Obama und Kubas Raul Castro wollen sich am Abend zu den Plänen äußern, hieß es. In den kommenden Monaten solle auch wieder eine amerikanische Botschaft auf dem Inselstaat eröffnet werden. Außerdem sollen die Handelsbeschränkungen aufgehoben und Reisen nach Kuba erleichtert werden.

Zuvor hatte Kuba den zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilten US-Bürger Alan Gross aus humanitären Gründen frei gelassen. Dessen Inhaftierung wurde als Hindernis bei der Besserung der Beziehungen betrachtet.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Kuba, Gefangene
Quelle: spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2014 17:33 Uhr von ar1234
 
+4 | -8
 
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Das klingt gut. Kuba ist schon ziemlich abgeranzt und braucht die Verbesserungen der Beziehungen auch. Mit Glück gehts dort dann auch wieder aufwärts, da dieses Potential Land als Reiseziel und Lieferant teurer Waren hat. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die kubanische Bevölkerung davon profitiert.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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17.12.2014 17:49 Uhr von einerwirdswissen
 
+6 | -1
 
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@ Asylbewerber:
Wie du weisst, wird auch dieses Forum von der NSA überwacht.
Ich schreibe schon seid Monaten, dass der Russe wieder A-Waffen auf Kuba stationieren soll um der USA die Stirn zu bieten. Irgendeiner wird das wohl gelesen haben.

Nennt mir bitte nur einen Grund, warum die USA dies ausgerechnet jetzt tun.

Einen Umsturz auf Kuba haben die USA bis Heute nicht aufgegeben.
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17.12.2014 18:11 Uhr von ar1234
 
+4 | -5
 
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@Schrägervogel: Kuba ist nicht nur durch die (fragwürdige) Politik der USA so abgeranzt. Die kommunistischen Länder haben die Gelegenheit genutzt, die Beziehungen zu Kuba zu verbessern und dadurch Kuba zwischen die Fronten geschoben. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus haben Kubas Freunde das Land fallen gelassen, wie eine heiße Kartoffel:

http://de.wikipedia.org/...

Ausführlicher:
http://de.wikipedia.org/...

Ich denke, das werden die Kubaner wesentlich länger in Erinnerung behalten!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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17.12.2014 18:27 Uhr von einerwirdswissen
 
+5 | -1
 
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@ar1234:
Zu den Unterstützern gehörten die RGW-Staaten.
Die meissten sind jetzt in der EU.
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17.12.2014 18:41 Uhr von ar1234
 
+1 | -3
 
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@Schrägervogel: Eine Abhängigkeit erschaffen und dann einfach fallen lassen ist alles andere als großzügig. Davon abgesehen halte ich aber auch nicht sonderlich viel von der Kubapolitik der USA.

@Einerwirdswissen: RGW-Staaten? In Osteuropa gabs vor dem Zusammenbruch der UDSSR nur die UDSSR und seine Marionettenstaaten. Viele Entscheidungen der osteuropähischen RGW Staaten wurden bis zum Fall des Eisernen Vorhangs in Moskau gefällt. Davon abgesehen ändert es nichts dran, dass Russland seinen ach so wichtigen Verbündeten Kuba fallen ließ.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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17.12.2014 19:35 Uhr von einerwirdswissen
 
+4 | -0
 
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@ar1234:
Dir ist aber schon bewust, dass der Russe sich nach dem Zerfall der UdSSR und dem Ende des kalten Krieges sich aus diplomatischen Gründen(USA) da raus hielten.

So weit ich es noch in Erinnerung habe, wurde dies auch mit Reagen in Reykjavík so vereinbart.

Wenns jemand genauer weis bitte posten.
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17.12.2014 19:48 Uhr von usambara
 
+3 | -1
 
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"Did someone say cigars?!!"
http://i.imgur.com/...
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17.12.2014 20:03 Uhr von ar1234
 
+1 | -3
 
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@Einerwirdswissen: Wenn das wahr ist, dann sind die Russen immer noch ebenso schuld am Geschehen. Die Beteiligung der USA an dieser Situation steht außer Frage. Die Sanktionen gegen Kuba sind ja allseits bekannt. Letztlich haben aber die Russen Kuba von sich abhängig gemacht. Und wenn sie sich von der USA breittreten ließen, Kuba fallen zu lassen (und nicht etwa aufgrund selbstsständiger Entscheidung) wird das nicht wirklich besser.
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17.12.2014 20:10 Uhr von Trallala2
 
+3 | -1
 
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@einerwirdswissen

"Ich schreibe schon seid Monaten, dass der Russe wieder A-Waffen auf Kuba stationieren soll um der USA die Stirn zu bieten. Irgendeiner wird das wohl gelesen haben."

Jetzt bist du auch noch größenwahnsinnig geworden. Weil du in einem Forum etwas schreibst, hat sich die USA entschlossen ihre Politik zu ändern. Bravo ;)

"Nennt mir bitte nur einen Grund, warum die USA dies ausgerechnet jetzt tun."

Weil es seit über 40 Jahren keinen Grund für das Embargo gibt. Man hat es belassen weil man nicht wusste was man sonst machen soll. Es gibt einfach keinen Grund für all das. Das ist das Problem.
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17.12.2014 20:27 Uhr von einerwirdswissen
 
+2 | -0
 
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@Trallalächerlich:
"Weil es seit über 40 Jahren keinen Grund für das Embargo gibt."

Aha...pöse USA!

"Ich schreibe schon seid Monaten, dass der Russe wieder A-Waffen auf Kuba stationieren soll um der USA die Stirn zu bieten. Irgendeiner wird das wohl gelesen haben."

Ich dachte du kennst mich besser.(Lis..).
Dann wüsstest du, dass dies ironisch gemeint ist.
Ausserdem war dies nur eine Frage der Zeit, bis der USA auffällt, dass es da noch ein Land gibt, wo der Russe sich Zuspruch holen kann.

Dies war aus logischer Sicht sogar vorauszusehen.
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17.12.2014 22:49 Uhr von Trallala2
 
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@einerwirdswissen

"Aha...pöse USA!"

Nur mal als Info, als die Russen ihre Raketen auf Kuba stationierten und es zu Spannung kam, wollte Fidel, dass Russland die USA mit Raketen angreift. Er sah die Atombomben als strategische Waffen an. Es war Chruschtschow und die Russen die sich zurückhielten. Vielleicht ist es das was die Amis Kuba nicht vergessen.
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17.12.2014 22:56 Uhr von einerwirdswissen
 
+3 | -0
 
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@Trallala2:
"Es war Chruschtschow und die Russen die sich zurückhielten."

Ich dachte die Russen sind immer die Bösen.

"Vielleicht ist es das was die Amis Kuba nicht vergessen. "

Sie USA haben aber das was der Russe für sie getan hat vergessen.

Überigens: Russland hätte nie die A-Waffen gegen die USA ohne triftigen Grund eingesetzt.
Und die "Probleme" damals hätten dafür nicht ausgereicht.
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18.12.2014 07:54 Uhr von Stray_Cat
 
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Oh, die Amerikaner haben ihre Liebe zu Castro entdeckt?

Liegt bestimmt daran, dass Putin nicht so mit ihnen spielen will, wie sie es gerne hätten.
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18.12.2014 10:46 Uhr von Velbert3
 
+0 | -1
 
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Die derzeitige Schwäche Russlands und auch Venezuelas, die die "Hauptsponsoren" Kubas sind haben sicherlich zu dieser Einigung beigetragen. Die Verhandlungen zogen sich zwar schon 1 1/2 Jahre hin, ohne dass ein Whistleblower wie Snowden es gemerkt hätte, aber die Lage ist zur Zeit sehr günstig. Ohne die Hilfe dieser Staaten, die Schwierigkeiten haben sich selbst zu versorgen, wäre Kuba verloren. Da ist man schon einmal bereit, zum Beispiel Banken des kapitalistischen Erzfeindes USA im eigenen Land zu dulden.

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