17.12.14 14:50 Uhr
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93-Jähriger ehemaliger Buchhalter von Auschwitz wird angeklagt

Die Klage gegen den ehemaligen Buchhalter des Konzentrationslagers Auschwitz wird vor Gericht kommen, denn das Landgericht Lüneburg hat das Verfahren akzeptiert.

Dem 93-Jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, an der Ermordung von 300.000 Juden beteiligt gewesen zu sein.

Der Mann war in dem nationalsozialistischen Vernichtungslager dafür zuständig, die Koffer der Juden nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Er selbst sagt, er habe nie etwas mit dem Massenmord zu tun gehabt und nur "Koffer bewacht".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Auschwitz, Buchhalter
Quelle: t-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2014 14:55 Uhr von alex070
 
+16 | -2
 
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Auch wenn Mord nicht verjährt, etwas eher gings nicht mit der Anklage?

So vielleicht irgendwann in den letzten 60 Jahren?
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17.12.2014 15:23 Uhr von alex070
 
+2 | -9
 
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"Außerdem was hätte er tun können, damals?"

Wenn niemals je jemand etwas dagegen getan hätte, hätten wir diese Zustand wohl immernoch.
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17.12.2014 15:29 Uhr von der_robert
 
+8 | -3
 
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Ich finde auch das man den mann in ruhe lassen soll. Wenn man sich, wie ales070 schon schrieb, 60 Jahre später noch ein Prozess beginnt dann müsste man eigendlich die verantwortelichen wegen Steuerverschwendung anzeigen.

Auch Hansebanger/ Trollaccount/ Justin.tv haben vollkommen recht, jeder der beim Bund war wird es nachvollziehen können. Befehl ist Befehl, klar kann man nach einer Begründung fragen, aber ich denke zu NS Zeit wird man das als kleines Licht nur einmal machen.

Man sollte lieber unsere liebe Regierung auf die Anklagebank setzen. Steuerverschwendung, Lügen, Ausbeutung ... die Liste könnte man sicherlich noch belibig lange fortsetzen.
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17.12.2014 15:45 Uhr von alex070
 
+1 | -2
 
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@der_robert

"dann müsste man eigendlich die verantwortelichen wegen Steuerverschwendung anzeigen"

Wenn es Gesetze gegen "Steuerverschwendung" geben würde und diese keine Verjährungsfristen hätten, dann wäre das wohl so.

"Befehl ist Befehl, klar"

Tja, die alte Diskussion. Wenn das so wäre gäbe es wohl keine Kriegsverbrechen in Kriegen. Aber es gibt hier entsprechende Unterscheidungen, die das Gericht nun rausstellen muss.

Bislang ist er ja "nur" angeklagt, seine Schuld wird das Gericht feststellen. Dabei wird auch geklärt inwieweit er Teil einer Befehlskette war.

[ nachträglich editiert von alex070 ]
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17.12.2014 16:07 Uhr von Naikon
 
+1 | -8
 
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@ Trollaccount
Unmenschlich war es so viele Leute zu töten.

Da kann man jetzt mal Menschlich sein und freiwillig in den Knast gehen, selbst mit 93 Jahren.....
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17.12.2014 16:13 Uhr von Patreo
 
+2 | -7
 
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Der Mann war weder beim Bund war nicht zwangsrektutiert noch in einfacher Soldat der wehrmacht sondern Freiwilliger in der SS. Steht in der Quelle. Nach der selben Argumentation wäre auch Eichmann unschuldig gewesen als ,,Befehlsempfänger"
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17.12.2014 16:34 Uhr von langweiler48
 
+0 | -3
 
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Die deutsche Justiz sollten von den Katholiken lernen. Alte Vorkommnisse, wie die Katholiken, tot schweigen, da der Ruf der Kirche immer wieder negativ dargestellt wird.

So sollte auch endlich mal nach 69 Jahren unsere Justiz Ruhe geben und die gräulichen Zeiten zum Schutz unseres Rufes vergessen.

Richter, die heute über diesen Mann urteilen müssen, sind mindestens eine Generation nach dem Kriegsende erst zur Welt gekommen. Wie können solche Menschen überhaupt entscheiden was damals Unrecht oder Überlebenswille war.
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17.12.2014 16:35 Uhr von Patreo
 
+2 | -1
 
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September der Vergleich zwischen einem geplannten Genozid an Unschuldigen innerhalb eines Unrechtsstaates und der nach mehreren Beratungen und nur bis zu einem gewissen Entwicklungsgrad individuel genehmigten freiwilligen Abtreibung als medizinischen Eingriff ist von dir in vielen Punkten fehlgeleitet
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17.12.2014 16:36 Uhr von silent_warior
 
+3 | -3
 
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Naja, in 50 Jahren wird mich jemand einbuchten wollen weil ich für die damalige Regierung der damaligen BRD so viele Jahre lang Steuern gezahlt habe.
Damit habe ich all das Unrecht indirekt unterstützt.

Ich werde denen dann sagen dass ich von den meisten Dingen nichts wusste und auch gegen die ganzen Kriege war und dass meine Meinung niemanden interessiert hat.

Dann wird man mir sagen dass ich mich halt mehr hätte interessieren müssen und zur Not auch mein Leben hätte riskieren müssen ... für Dinge die ich nicht durchblicke oder verstehe.

Ich gebe dann zu Bedenken dass ich mit meinem Leben eh schon so viel zu tun hatte und man aus den Unmengen an Nachrichten und politischen Entscheidungen und Propaganda niemals das ganze wichtige Zeug rausfiltern kann.

... und dann verurteilt man mich wegen der Ermordung von 20 Millionen Menschen von 2001 bis 2064.

Es ist klar dass fast jeder Bürger verhaftet und verurteilt wird, nur eben nicht die Leute welche entweder arbeitslos waren oder den Staat durch dubiose Aktiengeschäfte, Betrug, Steuerhinterziehung und anderen Straftaten ausbluten lassen haben ... diese Leute bekommen ein Ehrendenkmal und eine fette Rente auf Lebenszeit die durch die (dann) aktuellen Steuerzahler finanziert wird.

[ nachträglich editiert von silent_warior ]
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17.12.2014 17:37 Uhr von Patreo
 
+0 | -1
 
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Langweiler ein Richter muss im juristischen Sinne kompetent sein. Er muss nicht Opfer.von Vergewaltigung gewesen sein um Sexualstraftter zu ahnden
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17.12.2014 17:47 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -2
 
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Ja, ja, wie immer. Die Buchhalter sind die schlimmsten. War bei Capone auch schon so ;)

Aber Spaß beiseite. Wenn man bedenkt, wie viele Nazis nach dem Fall auch in der neuen Ordnung ihren Platz gefunden haben und gebraucht wurden, dann wundert es manchmal schon, dass immer mal wieder ein Greis vor Gericht gestellt werden soll.

Was ist schlimmer? Die, die an den Ermordungen beteiligt waren, oder die, die auch lange vor dem Krieg schon, die Strukturen geschaffen hatten, welche so was erst ermöglicht hatte?

Aber egal. Spekulanten müssen ja heutzutage auch nicht direkt in die Augen derer blicken, die da grad am verhungern sind.
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17.12.2014 19:40 Uhr von Anima_Amissa
 
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Ein Wort: Schauprozess

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