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Berlin: Droma Bogdna - Ausbeutung der Arbeiter beim Bau der "Mall of Berlin"

Die Bauherren der "Mall of Berlin", die Fettchenhauer Controlling und Logistic Group und die Metatec-Fundus GmbH sowie die Openmallmaster GmbH zahlen den am Bau beteiligten Bauarbeitern aus dem EU-Ausland keine Löhne.

Die geprellten Arbeiter demonstrieren nun jeden Tag vor dem Shoppingcenter und fordern ihre Gelder ein. Auf ihren Plakaten stehen Sprüche wie "Erbaut auf Ausbeutung". Arbeiter unter anderem aus Bulgarien, Rumänien oder Polen wurden laut Droma Bogdna, selbst Arbeiter aus Rumänien, nicht bezahlt.

"Die Unterkünfte sahen nicht aus, wie aus dem 21. Jahrhundert. Wir lebten eher wie im 20. Jahrhundert. Wir waren in kleinen, dreckigen Zweizimmerwohnungen untergebracht und hatten kein warmes Wasser", so Bogdna weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Bau, Arbeiter, Ausbeutung
Quelle: german.ruvr.ru

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17.12.2014 11:16 Uhr von mich_selbst
 
+8 | -3
 
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Die Mall Of Berlin war schon vor seiner Fertigstellung insolvent. Man sucht für diesen Sinnlosbau, für den übrigens auch der gut laufende "Tresor" abgerissen wurde, neue Käufer. Nachdem das SEZ nun auch für horrende 1 Euro einen neuen Besitzer gefunden hat, hat der "Club Commission" für die Mall of Berlin ebenfalls ein Angebot von 1 Euro gemacht.
http://www.tagesspiegel.de/...

Der nächste Sinnlosbau, der für 1 Euro verkloppt wird, ist dann sicherlich das Stadtschloss.

[ nachträglich editiert von mich_selbst ]
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17.12.2014 11:46 Uhr von SHA-KA-REE
 
+6 | -3
 
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Sie lebten wie im 20. Jahrhundert? Boah, das ist hart. Ein Glück für uns alle, dass wir das dreckige 20. Jahrhundert ohne Warmwasser nicht miterleben mussten. ;-)

Ernsthaft: Die Bedinungen sind natürlich unter aller Sau, und die Leute schuften zu lassen ohne sie zu bezahlen geht mal gar nicht.

In Berlin klappt das mit den Bauprojekten aber allgemein nicht (mehr) ganz so gut, oder?
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17.12.2014 12:09 Uhr von GottesBote
 
+3 | -3
 
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@SHA-KA-REE

Ich habe bis vor kurzem bei einer Baugesellschaft im Aussendienst gearbeitet. Eines Tages bekam ich einen Auftrag zur Mängelerstellung bei einer Großbaustelle einer großen deutschen Bank zu fahren (welche sag ich nicht).

Die Zustände die ich da vorgefunden habe (alles rumänische Leute) kann ich nicht ausdrücken. Die Verzweiflung in den Augen der Männer hat Bände gesprochen.
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17.12.2014 12:12 Uhr von sooma
 
+6 | -1
 
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Randnotiz:

"Auch zur Weihnachtszeit wird in dem Einkaufszentrum am Leipziger Platz keine Musik laufen, weil sonst die Kunden den Feueralarm nicht hören. Die Brandschutzmängel in dem Center in Mitte können erst 2015 beseitigt werden."

http://www.tagesspiegel.de/...
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17.12.2014 12:25 Uhr von Pils28
 
+7 | -1
 
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Erst wenn Verantwortliche ins Gefängnis kommen statt mit Tochterfirmen kontrolliert insolvent zu gehen, kann man sowas stoppen.
Und den Spruch mit sozialversicherungspflichten Jobs ist wenig durchdacht. Sozialversicherungspflichtig sind zum Beispiel auch Putzkräfte, die für einen Euro pro Std arbeiten müssen.
Wäre dafür den Begriff durch einkommensteuerpflichtige Jobs zu ersetzen. Der obrige wurde nur populär, weil das Volk damit hinter das Licht gezogen wird, wie toll der Arbeitsmarkt gerade ist.
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17.12.2014 12:32 Uhr von leche
 
+2 | -0
 
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Pleiten, Pech und Pannen. So ist Berlin.
Am besten das Teil abreißen und den Tresor originalgetreu wieder hinsetzen. Dazu das E-Werk eine Straße weiter wiedereröffnen, dann hat Berlin wieder positive Aushängeschilder. Von denen es leider viel zu wenige gibt!
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17.12.2014 14:48 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+3 | -4
 
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@BastB

"Für solche Projekte sollten in Zukunft nur noch Unternehmen Auftäge bekommen, die deutsche sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer beschäftigen und dass muss strengstens kontrolliert werden, dann gibt es solche Probleme auch nicht mehr."

Und du als bekennender CDU-Wähler leistet genau welchen Beitrag dazu, das solche Verbrechen auf politischer Ebene bekämpft werden?
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17.12.2014 15:28 Uhr von Retrobyte
 
+4 | -1
 
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Jaja, der gute alte Tresor.
Der einzige Grund warum es mich Wochenends in diese dreckige Stadt verzogen hat.
Ein weltweit angesehener Kultclub zerstört für nichts.
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18.12.2014 08:55 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -0
 
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@GottesBote

>Ich habe bis vor kurzem bei einer Baugesellschaft im Aussendienst gearbeitet. Eines Tages bekam ich einen Auftrag zur Mängelerstellung bei einer Großbaustelle einer großen deutschen Bank zu fahren (welche sag ich nicht).

>Die Zustände die ich da vorgefunden habe (alles rumänische Leute) kann ich nicht ausdrücken. Die Verzweiflung in den Augen der Männer hat Bände gesprochen.

Das glaube ich Dir gerne! Es gibt sogar Deutsche, die sich für ähnlich miserable Jobs hergeben. Ich habe einen Cousin der mir immer erzählt hat, dass er auf Montage die ganze Woche auf der Baustelle schläft und dann teils weder fließend Wasser noch Toilette (nicht mal ein Dixie-Klo) da hatte, sondern dann "bei Bedarf" irgendwo in der Umgebung eine öffentliche Toilette suchen musste. Das ist dann allerdings nicht Verzweiflung sondern Dummheit, denn auch auf dem Bau findet man ohne große Anstrengungen besseres. Ich würde sogar sagen gerade heute wohl sich niemand mehr die Hände schmutzig machen und auf dem Bau arbeiten will.

Bei den Osteuropäern ist es hingegen die Hoffnung auf eine (für ihre Verhältnisse) gute Bezahlung, die sie in solche Arbeitsverhältnisse treibt. Wenn sie dann allerdings nichts bekommen, haben sie auch nichts gewonnen. Da kann man nur hoffen dass sich so was schnell rumspricht und daher nicht mehr allzu viele in diese Falle tappen. Die Strafen für die Firmen die so was veranstalten scheinen aber auch nicht hoch genug zu sein.

***

@Carnap:

>Deutschland im Jahre 2014.
Beherrscht von Kriminellen.
Eine Politik der Ausbeutung für diese Kriminellen.
Vollkommen von der Politik verraten.

Diese Verbitterung kann man ja noch teilweise verstehen (wenn auch sehr polemisiert).

>Und der Deutsche geht nicht los und zündet Parlamente, Villen und Banken an....nein....der beschwert sich bei Asylanten. Die Hinterbliebenen perfider US Außenpolitik und Deutscher Waffenlieferungen seit 70 Jahren.

Hier wird es aber albern. Natürlich gehe ich nicht los und zünde Banken, staatliche Einrichtungen und Villen an. Was genau soll das bitte bringen? Nicht nur dass es kriminell und asozial wäre, weil ich damit wiederum dem ganzen Volk schade, ich habe auch noch soviel Anstand im Leib dass ich nicht Werte anderer vernichten muss, weil es mir schlecht geht. Und Menschenleben bringe ich schon gar nicht in Gefahr. Soviel Grips sollte dann doch vorhanden sein.

>Ein Volk kriegt was es verdient.

Na Anarchie kriege ich schon mal nicht (jedenfalls nicht in naher Zukunft), und das ist erst mal ziemlich positiv.

>Wird Zeit das sich welche zusammenrotten so als PGUB....Patrioten gegen unbezahlte Bulgaren....oder Patrioten gegen Bezahlung für Arbeitsleistung....oder Patrioten für Sklavendasein....oder sowas....

Sprich nur für Dich - ich bin sicher kein Sklave. Und so dreckig wird es auch Dir nicht gehen, sonst hättest Du andere Sorgen als Dich hier bei SN auszukotzen wie schlecht doch alles ist. Ggf. hättest Du nicht mal die Möglichkeit dazu. Aber schön dass einige immer zu wissen meinen was die anderen doch so alles machen müssten um "ihr Leid" zu beenden.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]

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