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Großbritannien: Premier Cameron sorgte für negatives Schottland-Referendum

Als sich abzeichnete, dass das Schottland-Referendum zu einer Unabhängigkeit des nördlichen Teils des Königreiches führen würde, trafen sich Mitglieder der Regierung zu geheimen Absprachen, um einen Plan zu entwickeln, diese "Kernschmelze" genannte Abspaltung mit allen Mitteln zu verhindern.

Queen Elizabeth, hatte während ihrer 62-jährigen Amtszeit stets die Unparteilichkeit, die von einem konstitutionellen Monarchen erwartet wird, gewahrt. Trotzdem gelang es einem Beauftragten des Kabinetts, sie zu einer Intervention zu bewegen. Wie das geschehen sollte, daran wurde lange gefeilt.

Eine Woche vor dem Referendum reisten Cameron und die Queen nach Balmoral, um letzte Absprachen zu treffen. Sie sollte sich voller düsterer Vorahnungen äußern, doch so unauffällig wie möglich. Man einigte sich auf die Worte "Nun, ich hoffe, die Leute denken sehr sorgfältig über die Zukunft nach".


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WebReporter: Stray_Cat
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Premier, Schottland, Referendum
Quelle: theguardian.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2014 09:50 Uhr von Mainzlmaennchen
 
+9 | -3
 
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Ganz schön ausgefuchst, die Queen Lissi - diese "düstere Vorahnung", die man im Geheimen vorbereitet hat, hätte auch in einem Glückskeks stehen können. Welch unlautere und abscheuliche Beeinflussung des schottischen Wahlviehs.

[ nachträglich editiert von Mainzlmaennchen ]
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17.12.2014 09:59 Uhr von KaiserackerSK
 
+4 | -1
 
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Wirklich verhindert hat der Cameron die Abspaltung doch nur durch Verunsicherung der Schotten. Seiner Aussage nach würde nach einer Abspaltung kein Schotte Anspruch auf eine Rente haben und Schottland würde Mittellos dastehen. Es war einfach ein absolut schlecht vorbereiteter Versucht. Wenn sich die Befürworter mehr um die Aufklärung bemüht hätten, dann wäre es auch zur Abspaltung gekommen.
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17.12.2014 10:31 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+4 | -1
 
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Ich halte das Versprechen der Verlagerung von Kompetenzen von London nach Edinburgh für entscheidender: Veränderung ja, aber nicht zuviel.
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17.12.2014 12:27 Uhr von hasennase
 
+3 | -1
 
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als staatoberhaupt ihre pflicht für die friedliche einheit des reiches zu sorgen. niemand in england hat ein problem damit.
wie sich zeigte hatte die ansprache der queen keinen einfluss auf den ausgang des referendums denn der übewiegende teil der nein stimmen beruhte darauf, dass das fehlen eines tragfähigen wirtschaftlichen konzeptes für eine unabhängiglkeit für den ausgang des referendums entscheidend war.
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17.12.2014 14:57 Uhr von Stray_Cat
 
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"The suggestion was made during the last few weeks of the referendum after a YouGov/Times poll on Tuesday 2 September reported a six-point fall in support for the pro-UK side in a month."

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