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EU-Richtlinie sorgt für steigende Gebühren bei der Annahme von Münzen

Mit dem Beginn des neuen Jahres treten neue EU-Richtlinien für die Annahme von Münzen in Kraft.

Die Banken sind dann dazu verpflichtet, die Echtheit und "Umlauffähigkeit" (zum Beispiel Beschädigung) der vorgelegten Münzen zu untersuchen. Die Bundesbank führt dafür entsprechende Videoschulungen für die Bankangestellten durch.

Dies führt zu Gebührenerhöhungen bei den Banken. So nimmt die Sparkasse Köln/Bonn ab Januar 2015 drei Euro beim Münzumtausch, bei der Sparkasse München fallen dann 1,50 Euro an. Lediglich Kinder und die Kirchen sind von diesen Gebühren ausgenommen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Gebühren, EU-Richtlinie
Quelle: bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2014 17:23 Uhr von Rechtschreiber
 
+21 | -0
 
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Es ist eine bodenlose Frechheit. Banken sollten dazu verpflichtet werden, dass das Tagesgeschäft kostenfrei sein muss. Wieso in dreiteufelsnamen darf eine Bank Geld für das Geldeinzahlen verlangen?
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16.12.2014 18:37 Uhr von TinFoilHead
 
+8 | -0
 
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...und die Kirchen sind von diesen Gebühren ausgenommen...


Weil die ja auch so arm sind...
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16.12.2014 19:04 Uhr von blaupunkt123
 
+7 | -1
 
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Ist ja klar die reichsten der Welt, die Kirchen sind wieder ausgenommen ....
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16.12.2014 19:27 Uhr von shadow#
 
+2 | -1
 
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Buhuu, böse böse EU...
Möglichkeit 1: Die Banken haben Münzen bislang nur völlig unzureichend auf Echtheit kontrolliert und ihren Kunden im Zweifelsfall lieber Falschgeld angedreht.
Möglichkeit 2: Die Banken prüfen auch jetzt schon ausreichend und haben lediglich eine dumme Ausrede nebst bequemem Sündenbock gefunden, ihrer Kundschaft noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
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16.12.2014 19:28 Uhr von Borgir
 
+6 | -1
 
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Warum sind Kirchen ausgenommen? Was soll das denn?
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16.12.2014 19:48 Uhr von Stray_Cat
 
+2 | -0
 
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@ZRRK

Super-Idee!

Erst auf Konto einzahlen
und dann, damit es auf keinen Fall als Geldwechseln definiert werden kann,
am Automaten wieder abheben.

Vielleicht machen wir daraus eine neue Geschäftsidee:
Nehme Münzen jeglicher Stückelung an, biete Scheine.
Wir haben dafür sogar schon die erste Betriebsausrüstung, einen elektrischen Geldzähler.
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16.12.2014 20:35 Uhr von 1199Panigale
 
+3 | -1
 
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Geld ziehen wo es nur geht ! Da kommt einem doch das Kotzen ! Der Tag wird und MUSS kommen an dem sich das ganze rächen wird !
Bis dahin schick ich halt meinen Sohn zum Kleingeldtausch.
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16.12.2014 22:27 Uhr von OLLi_81
 
+5 | -0
 
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Die Banken wollen unser Geld und wenn wir es ihnen geben sollen wir noch Gebühren bezahlen.
Verkehrte Welt
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16.12.2014 22:37 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -0
 
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Es ist schon echt ein kleines Kunststück, vom Geld der Leute zu leben und dafür auch noch Gebühren zu verlangen!
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16.12.2014 22:41 Uhr von ptahotep
 
+2 | -0
 
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Und wie lautet die EU Richtlinie dazu?
Ich fand nur die "RICHTLINIE 2009/110/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 16. September 2009
über die Aufnahme, Ausübung und Beaufsichtigung der Tätigkeit von E-Geld-Instituten, zur
Änderung der Richtlinien 2005/60/EG und 2006/48/EG sowie zur Aufhebung der Richtlinie
2000/46/EG" (http://eur-lex.europa.eu/...)
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16.12.2014 22:41 Uhr von Joeiiii
 
+5 | -0
 
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Also mal angenommen man hätte zu Hause eine Spardose, in die man das anfallende Kleingeld reinwirft, und es kämen im Jahr 100 Euro zusammen, dann bekommt man für die 100 Euro nicht nur kaum Zinsen, sondern man bezahlt auch noch mehr Gebühren, als man in mehreren Jahren an Zinsen bekommen würde? Wer Geld noch zur Bank bringt, muß einen Hirnschaden haben.
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16.12.2014 23:37 Uhr von Sag_mir_Quando_sag