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München: Uli Heoeneß´ Erpresser muss drei Jahre und neun Monate ins Gefängnis

Nicht nur Uli Hoeneß sitzt wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis, auch sein Erpresser folgt ihm nun nach.

Der 51-Jährige der den ehemaligen FC-Bayern-München-Präsidenten bedroht und wegen seiner Schulden um 215.000 Euro erpressen wollte, wurde nun vom Landgericht München II zu einer Haftstrafe verurteilt.

Der Mann wurde zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Vor Gericht entschuldigte er sich für seine Tat und sagte, "dass mir die Tat sehr leidtut und dass ich mein Handeln in dieser Situation, in der ich nicht mehr ein noch aus wusste, zutiefst bereue".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Gefängnis, Erpresser
Quelle: spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2014 12:04 Uhr von Johnny Cache
 
+10 | -0
 
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Nicht daß das Urteil falsch wäre, aber in Bezug auf Gewaltverbrechen stimmt das Verhältnis vorne und hinten nicht. Wenn man bedenkt was man mit einem Menschen alles anstellen muß damit man eine vergleichbare Strafe bekommt kann einem ganz schlecht werden.
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16.12.2014 12:20 Uhr von Niels Bohr
 
+7 | -3
 
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Da muß ich Jonny Cache voll zustimmen.
Das Verhältnis paßt ja nun mal so überhaupt nicht.

Hoeneß bekommt für Steuerhinterziehung im zweistelligen Millionenbereich 3 Jahre und darf dann schon nach 6-8 Wochen auf seinen 1. Freigang und Weihnachten schon wieder Zuhause pennen und der Typ hier bekommt für eine versuchte Erpressung mehr als der Steuerhinterzieher.
Mir kann man erzählen was man will, aber das Hoeneß so glimpflich dabei weggekommen ist, liegt nur daran das er eine "Spende" in passender Höhe in den richtigen Topf eingezahlt hat.
Wenn Otto Normalverbraucher auch nur ansatzweise sowas versucht, dann sind 5 Jahre Knast ohne Kuschelkurs schon mal vorprogrammiert, weil schwere Steuerhinterziehung und Vorsatz und besondere kriminelle Energie usw.

Deutschland ist jetzt nun entgültig zu einem Bananenstaat verkommen, indem nur zählt was man zahlen kann.
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16.12.2014 12:20 Uhr von yeah87
 
+3 | -1
 
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Der hockt wahrscheinlich länger als der Hoeness so ist das jeder is gleich ganz bestimmt
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16.12.2014 12:57 Uhr von derNameIstProgramm
 
+3 | -3
 
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@Niels Bohr
Der eine hat dem Staat Geld hinterzogen.

Der andere einem Menschen körperlichen Schaden angedroht und ihn erpresst. Und er ist bereits mehrfach vorbestraft.

Da stellt sich mir die Frage: Wen von beiden hättest du lieber in der Nachbarschaft? Den der Steuern hinterzieht oder den der trotz Vorstrafen Menschen körperlich bedroht und erpresst?

Ich für mich kenne meine Antwort und diese passt zu dem Strafmaß in den beiden Fällen.
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18.12.2014 11:15 Uhr von Niels Bohr
 
+0 | -0
 
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@erNameIstProgramm:
Das mag ja schon sein, das man lieber einen Steuerhinterzieher als einen Gewaltverbrecher in der Nachbarschaft haben will.
Allerdings sehe ich die Steuerhinterziehung als Diebstahl am Staat und der Allgemeinheit und damit auch an dir.

Es ist schon erstaunlich, das jeder der nicht Hoeneß heißt, nur 1/100 oder sogar 1/1000 an Steuern hinterzogen hat, auch einen festen Job und Haus hat und nicht vorbestraft ist, trotzdem mit dem doppelten Strafmaß rechnen muß und nicht nach 8-10 Wochen den 1. Freigang erhält.

Ich möchte nicht wissen, wieviel "Spenden" von Hoeneß an die entsprechenden Stellen geflossen ist um dieses Urteil zu bekommen. Daher der Verdacht mit Bananenrepublik
Das Urteil für den Erpresser mit Strafhintergrund geht schon in Ordnung.

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