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Bayrische Landesbank erleidet im Hypo-Alpe-Adria-Prozess erste Niederlage

Zum seit einigen Jahren unsäglichen Hin- und Her zum Kauf der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria durch die Bayerische Landesbank hat heute das Handelsgericht in Wien deren Klage zurückgewiesen. Die BayernLB klagte deshalb, da sie sich beim damaligen Deal von 2007 getäuscht sahen.

Zehn Millionen Schadenersatz lautet die Forderung der BayernLB, was auch die Rückabwicklung des Kaufs bedeuten würde. Angeblich unlautere Vorzugsaktien seien kurz vor dem Kauf ausgegeben worden, so der Vorwurf der arglistigen Täuschung aus Sicht der BayernLB.

Basis für die Klage war das Rückgaberecht dieser Vorzugsaktien, die nach BayernLB-Meinung nicht hätte zum Eigenkapital gezählt werden dürfen. Das Handelsgericht in Wien sieht darin jedoch kein Unrecht, da Bayern die desolate Kärntner Bank dennoch gekauft hätte.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bayern, Prozess, Niederlage, Landesbank, Hypo Alpe Adria
Quelle: derstandard.at

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