15.12.14 21:30 Uhr
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Stuttgart21: Milliardenprojekt der Bahn findet kein Ende

Über Stuttgart21 wurde seit Langem nicht mehr berichtet. Dies gab Anlass nachzufragen, wie es um das Mammutprojekt zur Zeit steht. Dabei stellen sich Fragen wie: Findet das Projekt ein baldiges Ende? Sind die einzig strömenden Demonstranten erloschen?

Fast auf den Tag genau musste die Bahn vor zwei Jahren einräumen, dass der Kostendeckel von 2,3 Milliarden deutlich überschritten wird. Im Jahre 1995 ging man noch von 2,46 Milliarden aus. Jedoch wusste man im Jahr 2010 bereits, dass sich die Kosten bei weit mehr als vier Milliarden beziffert werden.

Gegner sowie Kritiker gehen bereits von circa elf Milliarden Euro aus. Und somit ist es auch nicht verwunderlich, dass die Bahn AG nun ihr Eröffnungsdatum der Inbetriebnahme vom Stuttgarter Bahnhof um zwei Jahre verschieben muss. Laut der Stuttgarter Zeitung geht man aber inzwischen von Ende 2022 aus.


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WebReporter: Trikoflex
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ende, Bahn, Projekt, Stuttgart 21
Quelle: www.gmx.net

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2014 21:50 Uhr von Borgir
 
+7 | -3
 
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Lächerlich, absolut lächerlich. Mehr kann man dazu nicht mehr sagen.
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15.12.2014 21:59 Uhr von Joeiiii
 
+18 | -1
 
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Warum nannte man das Projekt "Stuttgart21"? Weil es letztendlich statt der geplanten 2,3 Milliarden in Wirklichkeit 21 Milliarden kosten wird?

Wenn der ganze Bau fertig ist, sollte man genauestens überprüfen, wohin wieviel Geld versickert ist und welche Lobbyisten, Politiker und Experten sich daran bereichert und sich die Taschen vollgestopft haben. Das Gleiche sollte man auch beim Berliner Flughafen machen. Außer sauteurer Pfusch auf Kosten der Steuerzahler und der Bereicherung geldgieriger "Interessensgemeinschaften" ist das nämlich nichts.
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15.12.2014 22:10 Uhr von Golan
 
+9 | -0
 
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Na, dann wird er ja gleichzeitig mit dem BER fertig.
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15.12.2014 23:12 Uhr von Winneh
 
+4 | -0
 
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Ist ja nicht so als wärs vorher schon bekannt gewesen!
Aber das wurde ja stets bestritten, dann der ominöse Bürgerentscheid der zu aller Überraschung nach hinten losging.
Wundern dürfte einen dort eigentlich gar nichts mehr..
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16.12.2014 08:15 Uhr von Silver79
 
+1 | -0
 
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"Jedoch wusste man im Jahr 2010 bereits, dass sich die Kosten bei weit mehr als vier Milliarden beziffert werden."

Liest denn keiner mehr was er verzapft hat bevor er die News einreicht?
Wenn man einen angefangenen oder bereits abgeschlossenen Satz noch mal ändern möchte, sollte man vielleicht doch nochmal überprüfen ob das geschriebene immer noch zusammen passt.
Oder einfach die Sätze von Anfang an simpel halten. Linguistik ist nicht Jedermanns Sache. Und dazu sollte man auch stehen.
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16.12.2014 08:51 Uhr von ghostinside
 
+1 | -0
 
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Was wird sich denn aufgeregt? Die Demonstranten, die genau das vorausgesagt haben, wurden doch schließlich als undemokratische Störenfriede von der Masse abgekanzelt. Ich hoffe, das Bahnprojekt wird niemals fertig. Das hat sich der Deutsche einfach verdient. Klingt hässlich, ist aber so...
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16.12.2014 08:57 Uhr von Velbert3
 
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"Sind die einzig strömenden Demonstranten erloschen?" Toller Spruch.
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16.12.2014 09:17 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Gegner sowie Kritiker gehen bereits von circa elf Milliarden Euro aus." (Trikoflex)
Dagegen ist ja der BER ein Schnäppchen.

Ist schon unglaublich, 11 Milliarden EURO für eine Verkleinerung eines Bahnhofs zu zahlen. Einfach absurd.
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16.12.2014 09:55 Uhr von SN_Spitfire
 
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Ich als Vortortbewohner von Stuttgart freu mich auf S21 und steh dazu.

Aber nur wegen der Aussage werd ich vermutlich viele Minus kassieren...

Nun denn, das Projekt ist durch und das weiss auch jeder, der sich mit der Materie beschäftigt bzw. schon seit Jahren tagtäglich in der Stuttgarter Presse liest.

Auch hat sich der Wutbürger verdünnisiert in Stuttgart und wenn er doch mal auftaucht, wird er nur belächelt.

Und weiter zum nächsten wichtigeren Tagesordnungspunkt: Kaffee holen.
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16.12.2014 11:48 Uhr von derSchmu2.0
 
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AMB
wie soll man einen Vorteil errechnen, wenn schon jetzt fest steht, dass die zukünftige Infrastruktur nicht den geplanten Anforderungen gerecht wird und nebenbei noch die Sicherheit der Passagiere gefährdet ist?
Da kann man nun S21 und BER betrachten, das passt zu beiden Projekten. Darüberhinaus steht ja nicht fest, ob es bei den Kosten bleibt und den Image-Schaden durch diese Projekte haben sie wahrscheinlich auch nicht beachtet.

Mal abgesehen davon, war es wirklich nötig, die Demonstranten wegen der Verteidigung der Bäume in Frage zu stellen? Es sollte doch wohl klar sein, dass die Bäume des Parks nur ein einfacher Hinderungsgrund der (meisten) Demonstranten waren. Die meisten waren sicherlich nicht dort, um die Natur zu retten, sondern um das Projekt in Frage zu stellen.
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16.12.2014 12:51 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Auch hat sich der Wutbürger verdünnisiert in Stuttgart und wenn er doch mal auftaucht, wird er nur belächelt." (SN_Spitfire)
Naja, Wutbürger gab es nur in Bremerhaven. Ansonsten war er ein mediales Produkt.

Der Schwabe ist doch traditionell sehr knauserig. Wie kann denn der Schwabe mit einer solchen gigantischen Geldausgabe zurechtkommen? Die Aufträge müssen europaweit ausgeschrieben werden. Wo ist der Vorteil für den Schwaben?
Es ist ein riesiges Infrastrukturprojekt, das einfach keinen Sinn macht.

"(...) den Image-Schaden durch diese Projekte haben sie wahrscheinlich auch nicht beachtet." (derSchmu2.0)
Der Image-Schaden wird nie beachtet. Das geht seinen Gang. Das Ziel ist eben auch nicht, einen Image-Schaden zu erreichen, sondern Kontroversen durchzustehen. Und dabei will jeder seinen Dickkopf durchsetzen. Da geht es eher um einen persönlichen Image-Schaden mangelnder Durchsetzungskraft als um einen etwaigen Image-Schaden des Projektes selbst.
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16.12.2014 13:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ein Bahnhof muss nicht "rentabel" sein, genauso wenig wie die Bahn, oder das Internet. Es ist eine Infrastruktur, die man einfach braucht.
Niemand macht sich Gedanken, ob das Sofa, der Schrank oder der Fernseher zuhause rentabel sind - man will sie eben.
Ich wohne am Stadtrand von Stuttgart. Und der neue Bahnhof wird allemal schöner aussehen, als das alte Klump, das da vorher war. Auch fällt endlich der rangierteil weg. Das macht Platz.
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16.12.2014 14:02 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Ein Bahnhof muss nicht ´rentabel´ sein, genauso wenig wie die Bahn, oder das Internet. Es ist eine Infrastruktur, die man einfach braucht. " (ThomasHambrecht)
11 Mrd. €?
Gibt es im Ländle nicht wichtiger Dinge zu finanzieren?
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17.12.2014 14:28 Uhr von SN_Spitfire
 
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Im Ländle wichtigere Dinge?
Fahrradwegeplanung durch einen Dünnpfiffminister (Hermann) von den Grünen?
Er kann gegen S21 nichts mehr tun, also drangsaliert er die Schwaben auf andere Weise mit seinen "grünen" Vorstellungen.

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