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Pegida-Diskussion: Günther Jauch lässt AfD-Chef Bernd Lucke auflaufen

In der ARD-Talkshow von Günther Jauch ging es um das Thema Pegida und deren Angst vor einer vermeintlichen Islamisierung des Abendlandes.

Zu Gast war auch AfD-Chef Bernd Lucke, der die Bewegung im Vorfeld als "legitim" bezeichnet hatte, dies aber in der Sendung nun bestritt.

Jauch ließ daraufhin ein Facebook-Zitat Luckes einblenden, in dem dies genauso steht. "Eins zu null für Sie, Herr Jauch", musste Lucke schließlich einräumen, es folgte jedoch ein obligatorisches "Aber...", denn Facebook betreue seine Mitarbeiter und er habe darüber nicht die volle Kontrolle.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Chef, AfD, Diskussion, Günther Jauch, Pegida, Bernd Lucke, Lucke
Quelle: t-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2014 14:39 Uhr von TinFoilHead
 
+4 | -15
 
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15.12.2014 14:50 Uhr von Sarkast
 
+22 | -6
 
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Warum ist die Bewegung Pegida denn nicht legitim?

Oder gilt Demokratie und freie Meinungsäußerung nur, wenn es um Unterstützung von Multikulti geht?

Die Ängste der Bürger vor dem Islam und dessen Gotteskrieger sollten von deutschen Politikern ernst genommen werden.
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15.12.2014 14:56 Uhr von Azureon
 
+10 | -2
 
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@ TinFoilHead: So gut wie jeder Politiker schreibt seine Tweets oder Facebookscheiße nicht selbst.
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15.12.2014 15:20 Uhr von Atze2
 
+11 | -5
 
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Ich hab mir heute morgen vor der Arbeit die Wiederholung reingezogen.

Spahn (CDU) und Gesine Schwan (SPD) verheimlichen ihr AfD-Bashing nicht mal mehr. Ich kann zwar mit Lucke selbst nichts anfangen, aber dieses offensichtliche Bashing geht dann doch zu weit.

Unsereins muss differenzieren zwischen Muslim, Islamist und Salafist. Aber die 10.000 Menschen die in Dresden auf die Straße gehen werden komplett als Rechte abgeurteilt.

Der Polit-Berater Spreng hat so oft die Nazi-Keule ausgepackt das es schon weh tat einfach nur zuzuhören.

Der Dresdner Kommunikationsforscher Wolfgang Donsbach kam meines erachtens etwas zu kurz.

Wer Bock hat sich das Kasperl-Theater reinzuziehen, bitteschön:
http://www.ardmediathek.de/...
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15.12.2014 16:21 Uhr von Frudd85
 
+5 | -3
 
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@Atze2:
"Unsereins muss differenzieren zwischen Muslim, Islamist und Salafist. Aber die 10.000 Menschen die in Dresden auf die Straße gehen werden komplett als Rechte abgeurteilt."

Genauso wie es Idioten gibt, die nicht in der Lage sind, zwischen Moslem und Islamist zu unterscheiden, gibt es Idioten, die Sorge nicht von Fremdenhass unterscheiden können. Das Problem in beiden Feldern ist, dass sich das für wenig interessierte Außenstehende gerne zu einem konturlosen Brei vermengt.

Es gibt aber genug Politiker, die sehr wohl betonen, nicht alle Demonstranten einfach abzuurteilen, sondern Ängste und Sorge wahrzunehmen und sachlich zu thematisieren. Es muss aber erlaubt sein, es zu kritisieren, wenn Sorge in Fremdenhass umschlägt oder Sorge von Rechtsextremen instrumentalisiert wird.
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15.12.2014 18:13 Uhr von Frudd85
 
+3 | -6
 
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@Hibbelig:

Erstmal: Unterlass blödsinnige persönliche Unterstellungen.

Dann:
"Islamisten sind immer Moslems."

Natürlich. Trotzdem ist Islamismus und Islam nicht das Gleiche, trotzdem sind nicht alle Moslems Islamisten. Das ist kein Synonym, sondern ein Hyponym. Grundlegend verschiedene Dinge.

"Moslems behaupten: es gibt keine Islamisten, sondern nur Moslems."

Wer behauptet das? Belege das mal bitte.

"Selbst die (vom Westen erfundenes Wort) "Islamisten" bezeichnen sich nur als Moslems."

Natürlich tun sie das. Sie haben ja auch einen Alleinvertretungsanspruch und wollen ihre Ideologie als "wahre" Religion verkaufen. Da wäre es ganz schön dumm, sich der Terminologie anzuschließen, die ihre idiotische Ideologie als solche entlarvt.

"Und was möchtest Du mit Deinen Ergänzungen beitragen?"

Das war eine Antwort an Atze, nicht an dich. Aber was soll: Etwas, das du mit deinem teleologischen Verstand wahrscheinlich nicht verarbeiten kannst: Dass man differenzieren muss. Und wer die Differenzierung in Sachen Pegida fordert, auch in der Lage sein sollte, in Sachen Islam zu differenzieren.

"Unsere Regierung lässt den Salafisten mehr Rechte als jedem anderen"

Falsch.

"Solche Schubladen haben ausgedient"

Ganz und gar nicht.
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16.12.2014 09:44 Uhr von Bodensee2010
 
+3 | -2
 
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so ändern sich die politisch korrekte meinung bei einem gewissen klientel in diesem land.
als seinerzeit die menschen im osten bei den montagsdemos auf die strasse gingen , waren sie laut offitieller lesart unserer qualitätsmedien
( qualitätsmedien ? = kotz !! )
gewaltlose freiheitskämpfer

heute werden diese leute die sich als pegidia zusammengeschlossen haben als rechte beschimpft

allen voran ausgerechnet die frau die sich seit jahren einen dreck darum kümmert was aus dem land wird das sie lenken soll -- dabei sind es doch sie und ihre islamverliebten politikerkollegen die dieses ehemals blühende land bewusst und mit aller konsequenz vor die wand fahren
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16.12.2014 10:14 Uhr von Radler1960
 
+2 | -3
 
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Demonstrieren ist nicht verboten, aber rechte Hetzparolen singen schon!
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16.12.2014 11:43 Uhr von Frudd85
 
+0 | -7
 
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Genau so ist es.

Es gibt überhaupt kein Problem damit, gegen islamistische Gewalt zu demonstrieren. Auch darf man gerne seine Sorgen um Asyl- und (vermeintliche) Kulturprobleme zum Ausdruck bringen - aber die Grenze liegt da, wo man darüber hinaus eine gesamte Religion stigmatisiert, Probleme verzerrt darstellt und sich mit Rechtsextremen unter eine Decke legt.
Ich finde es sehr gut, dass die Pegida-Organisatoren sehr genau darauf achten, dass die Demos friedlich und demokratisch verlaufen, aber das kaschiert ja leider nicht das rechtsradikale Potenzial, das da mitläuft.

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