15.12.14 09:09 Uhr
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Australien: Dschihadisten besetzten Stadtcafé in Sydney - Um die 50 Geiseln

Bewaffnete Männer halten Gäste und Bedienungen des Lindt-Cafés in der Fußgängerzone Martin Place im Zentrum Sydneys als Geiseln. Es soll sich nach dem momentanen Stand um zwei Dschihadisten handeln, die insgesamt um die 50 Gäste bedrohen.

Ein schwarzes Banner mit arabischer Schrift wurde auf dem Schaufenster ausgehängt, das als Fahne der islamischen Gotteskrieger identifiziert wurde. Einer der Geiselnehmer behauptet, mehrere "Apparate" in der Umgebung verteilt zu haben, um die Stadt unter voller Kontrolle zu halten.

Personen in dem Verkaufsraum sind mit erhobenen Händen an das Schaufenster angelehnt. Die Umgebung des beliebten Cafés wurde weiträumig abgesperrt.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Australien, Sydney, Besetzung
Quelle: news.com.au

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2014 09:23 Uhr von ur.ce
 
+11 | -1
 
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Wenn sich die Möglichkeit ergibt, den geistlich unterernährten Geiselnehmer sofort unschädlich machen. Solche Typen bringen mich zum kotzen. Kein Gehirn im Kopf aber eine Waffe in der Hand.

[ nachträglich editiert von ur.ce ]
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15.12.2014 09:39 Uhr von silent_warior
 
+2 | -8
 
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Das ist ja mal eine echt originelle Lindt-Werbung.

Wie kommen die Terroristen eigentlich ins Land?
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15.12.2014 10:00 Uhr von omar
 
+6 | -7
 
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Es ist nur einer.
Und die Anzahl der Geiseln ist auch deutlich weniger.
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15.12.2014 10:35 Uhr von GroundHound
 
+14 | -3
 
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Alle Muslime müssen sich sehr wohl fragen lassen, warum ihre Religion so viel Fanatismus und so viel Gewalt hervor bringt.
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15.12.2014 10:44 Uhr von langweiler48
 
+5 | -3
 
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@silent_warior .....

Würdest du auch noch so ironische Sprüche von dir geben, wenn Du oder ein geliebter Mensch unter den Geiseln wäre? Ich denke hier ist jede Ironie fehl am Platze.

Solche Taten rechtfertigen für mich, dass Gebiete mit Kameras überwacht werden um den Normalbürger besser schützen zu können. Ja mir ist bekannt, dass dann jeder praktisch durchsichtig wird und viel Unfug mit solchen Aufnahmen gemacht werden kann. Aber lieber durchleuchtet als durchsiebt sein.
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15.12.2014 11:30 Uhr von 11111000000
 
+3 | -8
 
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Ich würde es nicht so sehen das der Islam viele Terroristen hervorbringt sondern eher das gerade die Hochzeit des Islams in sachen Welt aufsehen ist.
Das Christetum hat auch viele getötet wärend der Kreuzzüge.

Was ich schlimmer finde ist, das Kinder und Unschuldige in so etwas so stark mit hineingezogen werden. Ob beim enthaupten oder sonst was. Man schreckt nicht davor zurück Kinder zu töten oder töten zu lassen.

Und nur weil da Islam drauf steht ist noch lange nicht Islam drin. Es gibt Interviews in denen Imame die Christen verfolgung in z.B. Ägypten durch die ISIS auf stärkste kritisieren und sogar in tränen ausbrechen ob der Gewalt. Man neigt dazu viel zu schnell zu verallgemeinern!
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15.12.2014 11:34 Uhr von omar
 
+5 | -5
 
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@GroundHound:
Es gibt leider viele "Gläubige" die nicht mal den Koran gelesen haben, geschweige denn verstanden haben.
Den meisten Jihadisten ist gemein, das diese von Demagogen fanatisiert werden, oder tatsächlich negtive Erfahrungen mit dem Westen gemacht haben. Die machen sich kaum eigene Gedanken, und übernehmen das, was die Hassprediger denen vorplappern.
Wer auch nur einigermaßen Grips hat, würde nie auf die Idee kommen, sich auf den Kriegspfad zu begeben. Aber die meisten Jihadisten sind nicht für ihren Grips bekannt. Schließlich wollen die ja wie im Mittelalter leben...
Deine Fragestellung würde ich gerne erwiedern:
Wieso müsse ALLE Muslime sich für die Aktionen von einigen wenigen Spinnern rechtfertigen?
Oder rechtfertigst du dich für die Untaten der Christen oder allgemein für die schlechten Dinge des Westens?
Aussderm gibt es viele verschiedene Auslegungen des Islams (Schiiten, Sunniten, Allewiten, Wahabiten, etc.).
Die Radikalen kommen fast immer aus der Ecke der Salafisten

Um deine Frage ausführlicher zu beantworten:
Der Islam ist eine sehr konservative Religion.
Und mit konservativ meine ich, dass diese Relgion sich sehr stark gegen Veränderungen wehrt (vergleichbar mit der katholischen Kirche zur Zeit der Inquisition).
Die christliche Religion und Gesellschaft z.B. hatte mehrere Reformationen durchgemacht, bis sie zu dem wurde was sie heute ist (Altes=>Neues Testament , Martin Luther, Protestantismus, 30jähriger Krieg etc.). Davor hatte man auch mit Hexenverbrennungen, Kreuzzügen und der Inquisition zu tun, bis das Zeitalter der Aufklärung kam.
Erst nach dem 30jährigen Krieg kam es zu einem echten Wandel zu einer toleranteren Glaubenspraxis.
Diese Modernisierung gab es in der Islamischen Welt kaum.
Ich sage kaum, denn es gibt sehr wenige Ausnahmen.
Mustafa Kemal Atatürk, der Gründer der modernen demokratischen Türkei, erkannte das damals und bekämpfte die ganzen radikalen Mullas und unterwarf die Religionspraxis der staatlichen Kontrolle, führte den Rechtsstaat ein und verankerte den Laizismus in der türkischen Verfassung. Aus diesem Grund halten sehr viele Türken Erdogan für eine große Bedrohung und lehnen seine erzkonservative Haltung ab. Er höhlt derzeit den laizistischen Staat aus und versucht seine Religionspraxis als Standard zu etablieren ("Trojanisches Pferd" sag ich da nur). Er hat aber leider auch genauso viele Beführworter, weil er eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik gemacht hat (zumindest schreibt man ihm den Erfolg zu), und den Kurden gegenüber eine Apeasement Politik fährt.

Reicht dir das als Antwort?
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15.12.2014 12:07 Uhr von nexuscrawler
 
+6 | -2
 
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Liebe moslemische Mitbürger in Deutschland:

Geht auf die Strasse, nehmt asylsuchende Christen und Jesiden bei euch Zuhause auf und unterstützt sie finanziell und mit Essen.

Setzt ein klares Zeichen der Abgrenzung zum radikalen Islam.

Menschen dieser Welt helft einander anstatt euch zu zerstören!
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15.12.2014 16:03 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+0 | -2
 
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Das Kapital gewinnt und der Bürger verliert immer!

Angenommen dieser Herr wäre eingewandert und bestens intigriert, dann würde er einem Einheimischen den Arbeitsplatz wegnehmen und die dazu beitragen das die Grundstückskosten sich erhöhen, da ja die Nachfrage durch mehr Menschen steigt.

Jetzt ist es aber so, das durch die Geiselnahme die Öl-Preise oder die Gold-Preise steigen werden, da die Westliche-Welt wieder in Gefahr ist.

Zudem machen auch Firmen die Sicherheitstechnik verkaufen sich zurecht Hoffnung das deren Geschäft angekurbelt wird.

Das Kapital gewinnt immer!
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15.12.2014 16:39 Uhr von Frudd85
 
+1 | -5
 
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@OhneZweifelMitte:

Ich wäre vorsichtig, anderen Uniformiertheit vorzuwerfen, wenn ich selbst historische Kontexte total verzerre:

Die "Hilferufe" aus der Region kamen aus dem Byzantinischen Reich und waren politischer Natur. Die entsprechende Gesandtschaft, die bei Papst Urban II. Hilfe ersuchte, kam wegen des Verlusts von Anatolien, das für Byzanz als Getreidekammer und Söldnerreservoir unersetzbar war, aber 1071 an die Rumseldschuken verloren gegangen war. Im Hilfegesuch ging es nicht um Jerusalem, was ja eindeutig das politische Primat der Vorgänge zeigt.

Und was du als "barbarischen Mord- und Beutezug" bezeichnest, war viel mehr als das. Natürlich gehörte gewaltsame Expansion dazu, aber das hatte keinesfalls eine außergewöhnliche oder anachronistische Qualität - anachronistisch bzw. bemerkenswert war höchstens die Dynamik der Expansion, die aber mit einer langfristigen kulturellen Inkorporation der eroberten Gebiete einherging und keinesfalls nur mit Mord und Plündereien.

"Die Moslems, die sich gerade sehr wenig auf den Koran beziehen, zeigten sich für mich als am besten integriert und zivilisiert. [...] Salafis und andere gläubige Moslems agieren DIREKT nach dem Koran. Das ist der Unterschied, und der, der was anderes behauptet, der lügt direkt ohne Ausnahme!"

Und das ist das typisch positivistische Fehlurteil vermeintlicher Religionsexperten. Ich nehme mir nun nicht raus, ein echter Religionsexperte zu sein, aber wer so austeilt wie du ("wenig gebildet"), der sollte dann doch auch mit Wissen und Bildung glänzen, wenn er es anderen so lautstark abspricht.

Die Rolle und Bedeutung, die ein religiöser Text bzw. die in ihm vermittelten Dogmen in einer Religionsgemeinschaft einnehmen, ist einem beständigen Aushandlungsprozess innerhalb der Gemeinschaft unterworfen. Das ist beim Christentum nicht anders. Klar, der Koran soll DIREKT von Gott kommen, die Bibel nicht. Trotzdem gilt in der orthodoxen Bibelauslegung, dass sie frei von schwerwiegenden Fehlern und von Gott inspiriert ist.
Was du also als "Unterschied" geradezu als Credo manifestierst (wer was anderes behauptet, der lügt?! Sonst geht´s nocht?), ist kein Unterschied, sondern der jeder abrahamitischen Religion inhärente Konflikt um Orthodoxie und Liberalismus.
Liberale Christen sind in der Lage, sich die Rosinen aus ihrem Text herauszupicken, die gesellschaftspolitisch wenig problematisch sind und sich auf die zu fokussieren. Z.B. gibt es heute sehr viele Christen, die kein Problem mit Homosexualität haben, obwohl das nicht nur der religiöse Text verdammt, sondern auch die (katholische) Höchstinstanz.
Auch wenn der Koran direkt von Gott kommen soll und damit also interpretationsresistenter als die Bibel ist, zeigt die gelebte Praxis des Islam, dass es genauso möglich ist, sich dort die Rosinen rauszupicken - Gläubige haben ja gar keine Wahl angesichts innertextlicher Paradoxien. Das, was du also als Moslems bezeichnest, die sich "sehr wenig auf den Koran beziehen", sind nichts anderes als modern-aufgeklärte Moslems, die in der Lage sind, Modernität und Säkularisierung dem Dogma überzuordnen. Genau dasselbe hat das Christentum durchgemacht, natürlich unter anderen Vorzeichen.
Was du als islamisch bezeichnest ("Salafis"), ist nichts als die in jeder Religion vorkommende Orthodoxie, die heute im Islam freilich weitaus stärker ist als im Christen- und Judentum, was nicht heißt, dass sie die einzig legitime Religionsauslegung ist.
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15.12.2014 17:21 Uhr von Frudd85
 
+1 | -3
 
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@OhneZweifelMitte:

Wir siezen uns? Dann bitte ich um Entschuldigung für das ungefragte Duzen!

Ich muss aber insistieren, dass ich sehr wohl valide Gegenargumente gebracht habe, die nicht nur das von Ihnen Gesagte "etwas anders erklären", sondern die Ihre gesamte Intention umwerfen und nun von Ihnen einfach ignoriert werden, was schade ist.
Z.B. habe ich gezeigt, dass die byzantinischen Hilferufe keine religiös motivierten waren, also keine Hilferufe gegen den Islam, sondern gegen einen militärischen Gegner, der in dem Fall zufällig einer anderen Religion angehörte. Sie selbst haben diese Hilferufe in einen Zusammenhang zu den Kreuzzügen gesetzt, die sie aber eben nur bedingt haben. Den Byzantinern ging es nicht darum, zu einem Kreuzzug zur Befreiung Jerusalems aufzurufen, sondern um die Rückeroberung Anatoliens - die Hilferufe kamen also nicht wegen jahrhundertelanger "barbarischer Mord- und Beutezüge" der Muslime, sondern wegen einer regulären militärischen Auseinandersetzung.
Wenn Sie die islamische Expansion auf Mord und Plünderei reduzieren, dann ist es genauso legitim, die europäische Expansionen (ob nun Kreuzzüge, Kolonialisierung oder Imperialismus) auf ebengleiches zu reduzieren - beides lehne ich als historisch verkürzt und damit unzutreffend ab.
Und selbst die Kontextualisierung der Kreuzzüge mit "Hilferufen" aus der Region legitimiert ja wohl kaum das Blutbad von Jerusalem 1099, oder etwa doch?
Gerade in diesem Gebiet, der Levante, taten sich die islamischen Herrscher nach der Eroberung im 7. Jh. als für diese Zeit exzeptionell weltoffen und tolerant hervor, was Ihrer Mord-Rhetorik klar zuwiderläuft.

Auch habe ich eine deutlich andere Position zum Koran und seiner Rolle für die Gläubigen eingenommen als Sie und es wäre respektvoll von Ihnen, das auch anzuerkennen. Ich gehe nämlich nicht davon aus, dass Sie geistig nicht in der Lage dazu sind - die Unterschiede sind evident:
Sie erklären religiöse Gewalt anhand konkreter Beispiele in einem Fall als nicht konform mit religiösen Texten (Christentum), in anderem Fall als durchaus konform (Islam) und suggerieren damit eine grundlegend verschiedene Legitimierungsmöglichkeit religiöser Gewalt in den zwei Religionen, wo sie sehr ähnlich ist, wie ich zeigte.

Das Alles erklärt nicht nur Ihre Worte etwas anders, nein, das läuft ihnen diametral zuwider. Und ich fände es sehr angebracht, wenn Sie darauf eingehen - so, wie sie sich anmaßen, andere zu maßregeln, ist das ja wohl das Mindeste.

P.S.: "Für mich gehen alle Tote auf das Konto der islamischen Ideologie."

Allein diese Worte zeigen Ihre offenkundig fehlende Differenzierungsfähigkeit. Das ist eine Schande für jemanden, der anderen vorwirft, ungebildet zu sein.

[ nachträglich editiert von Frudd85 ]
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19.12.2014 15:55 Uhr von omar
 
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"P.S.: "Für mich gehen alle Tote auf das Konto der islamischen Ideologie."

Allein diese Worte zeigen Ihre offenkundig fehlende Differenzierungsfähigkeit. Das ist eine Schande für jemanden, der anderen vorwirft, ungebildet zu sein."
=> Würde ich so unterschreiben.

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