14.12.14 17:17 Uhr
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Großbritannien will Einblick in geschwärzte Passagen des US-Folterberichts

Die Regierung Großbritanniens hatte dafür gesorgt, dass einige Passagen des CIA-Folterberichts geschwärzt wurden. Begründet wurde dies mit einer Gefährdung der nationalen Sicherheit. Der britische Geheimdienstausschuss will nun aber klären, wie viel die Agenten des Landes über die Folter wussten.

Nun will Großbritannien Einblick in die Papiere beantragen. Die Verhörmethoden waren laut dem Bericht nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 härter geworden. Wirkungsvoller wurden sie allerdings nicht. Über 100 Gefangene wurde unter anderem mit Schlafentzug gequält.

Inwiefern der britische Geheimdienst in die Folterungen involviert war, ist unklar. Die britische Regierung hatte kürzlich erst mitgeteilt, dass man auf die Veröffentlichung des Berichts durch die CIA Einfluss genommen habe.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Bericht, US, Folter, Einblick
Quelle: spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2014 17:17 Uhr von Borgir
 
+4 | -2
 
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Sich als USA hinzustellen und zu behaupten, man stünde zu seinen Fehlern und gleichzeitig Folter ausgeübt zu haben ist ein Knaller. Dass die Briten da jetzt auch noch mitgemischt haben könnten überrascht wenig.
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14.12.2014 17:28 Uhr von Borgir
 
+5 | -2
 
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@Asylbewerber

Sanktionen wegen dem bisschen Folter und der Menschenrechtsverstöße? Wo denkst du hin, der Russe ist viel schlimmer *sarkasmusoff*
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14.12.2014 19:04 Uhr von Phyra
 
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amerikaner foltern, briten foltern, russen foltern, und so ungern es einige eventuell hoeren wollen, ich wette der bnd hat auch so seine methoden, das duerfte doch wohl jedem klar sein, dass JEDER geheimdienst aehnliche methoden anwendet...
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14.12.2014 20:50 Uhr von tutnix
 
+3 | -0
 
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@Phyra

aber nur weil das klar ist, muss man das nicht akzeptieren.
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15.12.2014 03:35 Uhr von Stray_Cat
 
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Wie soll man denn das verstehen?

Da lässt Broßbritannien Passagen schwärzen und dann will der britische Geheimdienstausschuss Einblick. Glaubt der denn, er könnte irgendwas bewegen?

Wird doch sofort wieder unter dem Vorwand irgendeiner Sicherheit unterdrückt. Und wer sich nicht dran hält, ist ein Staatsverräter.

So einfach ist das.

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