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Afghanistan: BND warnt - Taliban profitiert massiv vom Drogenhandel

In Afghanistan wird so viel Marihuana angebaut und Heroin geliefert wie in keinem anderen Land der Welt. Der Bundesnachrichtendienst ließ verlauten, dass der Drogenhandel zu einem immer größeren Problem des Landes wird.

Unter dem Drogenproblem leidet die Wirtschaft des Landes. Auch die Sicherheit wird weniger. Profiteure des Drogengeschäftes sind dagegen die radikal-islamischen Taliban.

"Durch die generierten Gelder werden Patronage-Netzwerke und unterschiedliche bewaffnete Gruppierungen, hier insbesondere auch die Taliban, finanziert sowie die Korruption im Land massiv gestärkt", so eine Analyse des BND.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Taliban, BND, Drogenhandel
Quelle: spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2014 13:23 Uhr von lucstrike
 
+5 | -0
 
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Wow nun warnt der BND, dass ich nicht lache, das hätte ich denen schon vor Urzeiten sagen können ...
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14.12.2014 13:50 Uhr von quade34
 
+0 | -3
 
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Taliban zählen zu den islamistischen Terrorgruppen.
Schlußfolgernd könnte man jetzt jeden Drogenkonsumenten als Unterstützer verfolgen. Ebenso die Grünen, weil sie den öffentlichen Handel mit Marihuana fordern. Na denn macht mal!
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14.12.2014 15:12 Uhr von TinFoilHead
 
+1 | -1
 
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Taliban profitiert massiv vom Drogenhandel

Aber nicht so massiv wie die, die dorthin gingen, um Brunnen, Schulen und Infrastruktur aufzubauen, sowie den Frieden, Demokratie usw. zu überbringen:

2013:
Seit Ende 2001 ist der Drogenanbau am Hindukusch enorm gestiegen. Kurz vor dem Einmarsch der westlichen Soldaten, sprich, während des Höhepunkts der Taliban-Herrschaft stammten fünf bis zehn Prozent des weltweiten Schlafmohns aus Afghanistan. Mittlerweile sind es mehr als neunzig Prozent, für dieses Jahr erwartet ein Bericht der UN eine Rekordernte.
http://www.hintergrund.de/...

2014:
After the Taliban seized power in 1996, production rapidly grew. It fell back in 2001 – when the Taliban leader Mullah Omar declared opium to be un-Islamic. Since the US-led invasion of 2001 and the Taliban’s exit from Kabul, it has inexorably risen.
http://www.theguardian.com/...
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14.12.2014 15:50 Uhr von yeah87
 
+2 | -2
 
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Die Usa Mit Deutschland etc. wissen nichts darüber nach jahrelangem Krieg...

Die Usa macht eher mit bekm handel
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14.12.2014 20:56 Uhr von NilsGH
 
+0 | -1
 
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"Durch die generierten Gelder werden Patronage-Netzwerke und unterschiedliche bewaffnete Gruppierungen, hier insbesondere auch die Taliban, finanziert sowie die Korruption im Land massiv gestärkt"


Also die Taliban bauen Drogen an bzw. lassen Drogen anbauen und finanzieren sich damit? NEIN! Wer hätte das gedacht.

Ich glaubte jahrelang, der Gewinn aus den Drogengeschäften wird karitativen Einrichtungen gespendet. Und überhaupt: Die bauen doch nur an, weil das THC so ein guter Wirkstoff gegen Schmerzen bei unheilbar Kranken ist, oder?

Der BND. Ohne die Spionagetechnik der NSA können die auch nur die Informationen veröffentlichen, die sie morgens in der Bildzeitung gelesen haben, oder die sie über die google-Suche gefunden haben.
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15.12.2014 12:38 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -0
 
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Warnung schön und gut.

Eine Warnung macht aber nur Sinn, wenn man in irgendeiner Weise reagieren kann.

Wie soll das in diesem Fall konkret aussehen?

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