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Sigmar Gabriel: Kohlekraftwerke werden noch lange gebraucht

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel stellt sich demonstrativ hinter die deutsche Braunkohle. Gabriel ist der Überzeugung, dass Braunkohle noch sehr lange in Deutschland gebraucht wird. Hintergrund dieser Aussagen ist der geplante Verkauf der Braunkohlensparte von Vattenfall.

Der Energiekonzern Vattenfall plant die Braunkohlensparte zu verkaufen, um seine Klimabilanz zu verbessern. "Obwohl der schwedische Staat Eigentümer ist, ist das letztlich erst mal eine Angelegenheit des Unternehmens selber.", so Gabriel dazu. Investitionen sollte der geplante Verkauf nicht verhindern.

Große Kritik bekommt Gabriel von Greenpeace. "Es ist schwer erträglich, dass sich der deutsche Vizekanzler für die ungebremste Verbrennung schmutziger Braunkohle stark macht, während parallel in Lima an einem Weltklimavertrag gearbeitet wird" Greenpeace-Experte Niklas Schinerl.


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WebReporter: ewin12000
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Greenpeace, Sigmar Gabriel, gebraucht, Nikals Schinerl, Kohlekraftwerke
Quelle: faz.net

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2014 13:02 Uhr von ewin12000
 
+5 | -5
 
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Gabriel verhindert aktiv den Ausbau von Energiealternativen zu Gunsten der 4 großen Energiekonzerne. Mittlerweile versuchen Vattenfall und auch EON ihre längst überholten konservativen Energiesparten los zu werden, damit der Steuerzahler die Entsorgungskosten tragen muss. Unsere Politik hilft aktiv dabei. Sinkende Energiepreise für Großindustrie, steigende Preise für private und Mittelstand - Entsorgungskosten für die Allgemeinheit - Gewinne für Großkonzerne und Aktionäre

[ nachträglich editiert von ewin12000 ]
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14.12.2014 13:42 Uhr von quade34
 
+2 | -0
 
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Momentan weiß der Herr nicht was er tun soll. Folgt er der Antikohlegruppe, folgt ihm die SPD und die Grünen.
Folgt er der Kohle, folgt ihm sein demnächst nötiger Koalitionär, die Linkspartei. Mit der CDU/CSU wird es nicht mehr reichen, da die SPD zur 10% Partei werden wird.
Wollen die Linken an die Macht, werden sie die Kohle verdammen, aber erst nach der Wahl, da sind denen auch Arbeitsplätze egal.
Eine Möglichkeit bleibt, er tritt ab und pflegt die Familie.
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14.12.2014 14:46 Uhr von Petabyte-SSD
 
+3 | -0
 
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Na klar, man braucht die Kraftwerke, so lange es noch Kohle gibt.
Und erst wenn alles verbrannt wurde, dann muss man halt Öl verbrennen oder Gas, und wenn das weg ist, dann muss man sich den unerschöpflichen Energien zuwenden.
Deshalb hat Energiesparen NULL nutzen, ob der Dreck die nächsten 10 oder 50 Jahre verbrannt wird spielt keine Rolle...
Leider geht der Dreck so schnell nicht aus :(
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14.12.2014 15:33 Uhr von internetdestroyer
 
+3 | -1
 
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@Petabyte:
Sei lieber mal froh das Kohle, Öl etc. noch nicht ausgehen.
Es werden zig Produkte aus Erdöl gewonnen bzw. erzeugt.

Vermutlich müsste man seine E-Mail ganz ökologisch per Hammer und Meisel in Stein schlagen und anschließend einer Brieftaubve um den Hals hängen....
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14.12.2014 15:36 Uhr von ewin12000
 
+0 | -1
 
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@internetdestroyer

"Es werden zig Produkte aus Erdöl gewonnen bzw. erzeugt. "

hmm ok, nenn doch mal ein paar Produkte, wo es keine Alternativen zu Erdöl oder Kohle gibt.
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14.12.2014 16:01 Uhr von quade34
 
+1 | -2
 
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internetdestroyer .... Mit dem Hammer und Meissel sieht es aber dann auch schlecht aus. Weil man das Eisen auch erst erzeugen muss. Ohne Kohle geht da garnichts.
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14.12.2014 17:17 Uhr von Arne 67
 
+3 | -0
 
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Fragt doch lieber einmal nach wo Gabriel im Vorstand ist und wie viel er für`s nicht vorhanden sein monatlich auf sein Konto erhält.
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14.12.2014 18:05 Uhr von hostmaster
 
+2 | -2
 
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Schön blöd, wegen Fukushima panikartig KKW in Mitteleuropa abzuschalten und rückzubauen. Es gibt hierzulande ja auch soviele Tsunamis und Erdbeben der Stärke >6.
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15.12.2014 14:25 Uhr von KaiserackerSK
 
+0 | -1
 
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Jetzt aber mal nicht meckern. Erst will keiner den Atomstrom und dann will keiner Kohlekraftwerke. Scheiß Greenpeace. Nicht fordern sondern handeln. Millionen haben sie genug aber wieso investieren sie diese nicht in Forschungsprojekte zur Energiespeicherung, es gibt genug Institute in Deutschland die gerne in diese Richtung forschen würden oder es schon machen, bei denen das Geld dass der Bund und die Länder zu Verfügung stellen aber nicht ausreicht. Wenn diese Speicher endlich erforscht werden, dann haben wir auch genug Strom über das Jahr gesehen aus regenerativen Energien. Wenn diese Forschung allerdings nicht vorangetrieben wird, dann werden wir mit unserem viel zu schnellen Austritt aus dem Atomstrom noch gewaltige Probleme bekommen. Fällt ein Energiepark aus, muss ein konventionelles Kraftwerk den Strom erzeugen. Bald haben wir zwar keine Atommeiler mehr die am Netz sind, aber die Kohlekraftwerke werden unseren Himmel in den Gebieten mit schönen schwarzen Wolken zumüllen. (Ach ja kein Atomstrom = kein Atommüll = vollkommener Blödsinn)
Nun zu den Vorwürfen gegen die Großkonzerne. Natürlich meckern sie auf hohem Niveau aber das sie die Energiewende nicht wollen oder umsetzen stimmt nicht. EnBW steht momentan so schlecht da, weil sie ihre regenerativen Energien ausbauen und Millionen investieren. Was die anderen Konzerne angeht kann ich zu denen nichts sagen aber ich denke auch die sehen ein dass sie mit der Zeit gehen müssen. Irgendwann ist alles am Ende nur die Sonne und der Wind nicht. Geothermie wäre auch was Feines aber erkläre mal dem unwissenden Volk warum es gut ist die Erde anzubohren :D
Und natürlich haben sich die Energiekonzerne abgesichert. Die Atomsparten sind meistens eigene GmbHs und vollkommen aus dem Betrieb ausgegliedert. Wie es jede Firma machen kann, nur dass diese uns nicht auf dem strahlenden Müll sitzen lassen können.

Was diesen Herren angeht und seinem Drang sich für die Kohlekraftwerke stark zu machen. Würde gerne wissen in welchem Vorstand der sitzt und für welche Firmen er als Berater arbeitet. Denke man wird Konzerne mit vielen Kohlekraftwerken auf seinem Arbeitgeberzettel sehen. Diäten kassieren wie die höchsten Richter, aber einen Sinn für Unbestechlichkeit der so ausgeprägt ist wie der Sinn für Zurückhaltung bei Katzenberger oder dem Sinn für Menschenrechte bei den USA/Russland/Nordkorea etc.
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15.12.2014 21:13 Uhr von Arne 67
 
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Ja ja, Forschungsgelder reichn nicht aus .... Vor allem aber nur deshalb nicht, weil die Gehälter mittlerweile exorbitant hoch sind.

Stromspeicher... Soll ich lachen oder weinen? Vor mittlerweile 30 Jahren hab ich schon mal gesagt, das man die fast kostenlose Sonnenenergie dafür verwenden könnte Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Aber damals wie heute wird dieser Ansatz einfach nicht verwendet, denn das wäre ja zu einfach. Statt dessen wird versucht bzw. geforscht wie man diese Energie in eine Batterie sperren kann um Sie dann anschließend mit viel Verlust wieder als Strom zum Heizen zu verwenden..

Warum einfach? Wenn es auch kompliziert geht !

Vor allem aber die Forschungsgelder müssen ausgegeben werden !!!!! Egal auf welche Art und Weise !

[ nachträglich editiert von Arne 67 ]
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04.02.2015 14:58 Uhr von Seravan
 
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Moment. Ich will AKW Strom. Nur mich hat niemand gefragt....

Besser 10 AKWs in Deutschland unter hohem Standart, als 5 in Grenznähe mit zweifelhaften Standarts

[ nachträglich editiert von Seravan ]

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