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Memmingen: Verständnisvolle Richterin nach Rentnermord in der Kritik

Nur vier Jahre Haft wegen Totschlags verhängte Richterin Brigitte Grenzstein und wurde somit zum Diskussionsthema in Deutschland. Offensichtlich hatte die Frau Verständnis für den Täter, der nach einer 46-jährigen Ehehölle rot sah und seine Frau erwürgte.

Grenzstein selbst ist verheiratet und hat eine Tochter, engagiert sich sozial und zeigt gern Herz. Sie kümmert sich mit dem Verein "Fliegenpilz" um Suchtvorbeugung und gehört zum Elternbeirat eines Gymnasiums.

Sie ist keine "Gnaden-Richterin", dies bezeugen andere Urteile, die sie bereits fällte. So verurteilte sie einen 20-Jährigen wegen Mordes und einer versuchten Vergewaltigung zu neun Jahren Haft. Im Rentner-Mord-Prozess zeigte sie aber Mitleid, zu erniedrigend waren die Berichte des Täters.


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WebReporter: ProCrushial
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kritik, Urteil, Memmingen
Quelle: bild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2014 17:04 Uhr von inabauer
 
+23 | -19
 
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WOW, 9 Jahre für Mord + Vergewaltigung

Die Justiz macht sich selbt lächerlich, da sie bei schweren Verbrechen ihren gesetzlichen Spielraum immer öfter "nach unten" nutzt.

Raubmordkopierer und Feiertaghskiffer bekommen stattdessen die volle Härte der Justiz zu spüren.
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13.12.2014 17:06 Uhr von silent_warior
 
+5 | -19
 
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13.12.2014 17:10 Uhr von perMagna
 
+6 | -1
 
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@ inabauer

Da kann die Richterin leider nichts für. Die Gesetze sind hier das Problem.
Da kommt irgendeine Jugendgerichtshilfe, die bescheinigt, dass dieser Mörder ein bisschen dumm im Kopf und etwas unreif ist und schon sind der Richterin die Hände gebunden. Entscheidet sie darüber hinweg, überschreitet sie ihre Kompetenzen und greift in die der Jugendgerichtshilfe ein und würde sich somit nur Ärger einhandeln.

[ nachträglich editiert von perMagna ]
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13.12.2014 17:20 Uhr von Pavlov
 
+2 | -3
 
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@Carnap
Und welche Partei wäre das??
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13.12.2014 17:25 Uhr von Suffkopp
 
+10 | -5
 
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@blaupunkt123 - und noch ein kleiner Zusatz dazu:

Wäre es um einen 68-jährigen Nazi-Verbrecher gegangen dann wäre jetzt das Geheule besonders groß.

@Pavlov - auf sein ewiges Gejammer - die Wähler - die Parteien - die Wahlen - glaubst Du doch nicht das er eine ehrlcihe Antwort gibt.
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14.12.2014 00:15 Uhr von NilsGH
 
+2 | -0
 
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"Sie ist keine "Gnaden-Richterin", dies bezeugen andere Urteile, die sie bereits fällte. So verurteilte sie einen 20-Jährigen wegen Mordes und einer versuchten Vergewaltigung zu neun Jahren Haft."

Genau! Bei Mord und versuchter Vergewaltigung sind neun Jahre quasi eine drakonische Strafe ...

Jaja, ich weiß. Hat letztens ein Richter uns persönlich erzählt: Wenn die Urteile zu hart sind, legt der Verteidiger Berufung ein und ein höheres Gericht kassiert die Strafe.

Auf die Frage, warum das so schlimm sei, wenn das neu verhandelt wird, antwortete der Herr Richter: "Weil wenn das Urteil im Berufungsverfahren abgeändert wird, nimmt einen keiner mehr Ernst. Das macht Probleme, denn dann legen alle, die man verurteilt, Berufung ein. Das macht sich nicht gut ..."

Was noch fehlte war der Zusatz: "... auf der Karriereleiter."

Ja, die vier Jahre sehe ich auch als angemessen an, wenn der Mann NACHWEISLICH sein halbes Leben lang täglich Erniedrigungen erfahren musste.

Aber neun Jährchen für Mord mit Vergewaltigung? Wie begründen Sie das im "Elternbeirat", Frau Richterin?
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14.12.2014 04:29 Uhr von Atze2
 
+3 | -3
 
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eine gewaltlose Scheidung wäre "billiger" gewesen

Gewalt gegen Frauen verabscheue ich komplett. Was hat den Typen gehindert seine Koffer zu packen und einfach zu gehen?
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14.12.2014 07:35 Uhr von Arne 67
 
+2 | -1
 
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Das ist halt so im Freistaat Bayern....
Der Versuch wird härter bestraft als der Mord an einem Menschen.

In diesem Freistaat gab es auch ein Urteil gegen einen Millionen Steuerbetrüger, doch der darf allem Anschein nach bald wieder heim und das nach nicht mal 6 Monaten.
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14.12.2014 08:59 Uhr von WalterJoergLangbein
 
+4 | -0
 
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"So verurteilte sie einen 20-Jährigen wegen Mordes und einer versuchten Vergewaltigung zu neun Jahren Haft." - Und das wird als Beuspiel für richterliche Härte hingestellt... Unglaublich!
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14.12.2014 09:27 Uhr von WalterJoergLangbein
 
+6 | -0
 
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Arne 67 schreibt: »In diesem Freistaat gab es auch ein Urteil gegen einen Millionen Steuerbetrüger, doch der darf allem Anschein nach bald wieder heim und das nach nicht mal 6 Monaten.« Falsch. Der besagte Steuerbetrüger darf nicht heim. Er kommt vielleicht in den offenen Strafvollzug, darf tagsüber draußen arbeiten und kommt dann wieder in den Knast. Dieser besagte Steuerbetrüger bekam dreieinhalb Jahre, für den Totschläger gabs vier Jahre. Da stimmen die Relationen nicht.

[ nachträglich editiert von WalterJoergLangbein ]

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