13.12.14 08:51 Uhr
 11.051
 

Sony geht ungewöhnlichen Weg gegen illegal geleakte Eigenproduktionen

Gegen die illegale Verbreitung der eigenen Filme geht der japanische Elektronik-Konzern Sony nun einen eher ungewöhnlichen Weg.

Zuvor hatten sich Hacker Zugriff auf die firmeneigenen Server verschafft und dort mehrere noch unveröffentlichte Filme gestohlen.

Diese Filme kursieren seitdem auf einschlägigen Online-Portalen und werden dort illegal zum Download angeboten. Um die weitere illegale Verbreitung dieser Produktionen zu verhindern, soll Sony nun diese Portale mit Denial of Service-Attacken (DoS-Attacken) angreifen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Film, Sony, Hackerangriff
Quelle: gulli.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Russland: Politiker fordern Verbot von "Fifa 17"-Game wegen Regenbogen-Trikots
Soziale Netzwerke wollen gemeinsam Terrorpropaganda aufspüren
Datenschutzbehörden testeten: Mängel bei Wearables mit Gesundheitsfunktionen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.12.2014 10:52 Uhr von Misuke
 
+27 | -5
 
ANZEIGEN
???? wer soll denn den Schwachsinn glauben ... die seiten sind in irgendwelchen Clustern von Rechenzentren gelagert und wenn Sony solche Teile wie Hetzner oder ähnliches mit DDos angreift können die schneller ihr Firmenlogo in dem Land einpacken als ihnen lieb ist
Kommentar ansehen
13.12.2014 11:27 Uhr von ThomasHambrecht
 
+17 | -1
 
ANZEIGEN
Ich denke da schwitzt jetzt jemand, der bei Sony für die interne EDV zuständig ist. Seine Chefs werden ihn sicher unter Druck setzen, wie das passieren kann - ohne jemals zu verstehen was da eigentlich passiert.
Kommentar ansehen
13.12.2014 11:52 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Hansebanger
Natürlich ist DDos illegal. Aber dazu müssten sich die Kläger erkennbar machen. Und das bedeutet für diejenigen der Knast. Also ist da kein Kläger. Kläger von Rechenzentren nimmt man sicher billigend in Kauf. Da kostet eine 5-stellige Summe.
(Ich habe allerdings keine Ahnung ob das technisch so überhaupt funktionieren kann).
Kommentar ansehen
13.12.2014 13:49 Uhr von mario_o
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
Ich hätte jetzt erwartet, dass Sony die geleakten Sache in einem Pay-per-view Streamingdienst anbietet... aber ich habe sie wohl überschätzt.
Kommentar ansehen
13.12.2014 14:03 Uhr von Joeiiii
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Eigentlich ist das ganze Theater mit den Filme von Sony ein Witz und vergleichbar mit iranischen Atomkraftwerken. Warum zum Kuckuck hängen solche Systeme an einem Netzwerkkabel? Und wenn es denn sein muß: Warum nicht 10- oder 20-fach abgesichert? Allzu ernst kann man es mit der Sicherheit nicht meinen, wenn solch Schlamperei passiert.
Kommentar ansehen
13.12.2014 16:45 Uhr von Waterboy7000
 
+0 | -9
 
ANZEIGEN
Jede Firma bietet normalerweise ihren Angestellten an am Arbeitsplatz zu surfen, ist ja auch für einige essentiell.

Damit kann es immer möglich sein den PC zu hacken, sei es durch ein Sicherheitsloch im Browser, E-Mail Programme etc.

Im Prinzip ist der Hauptfehler Windows selbst, das ist von Grund auf sehr unsicher aufgebaut.

Essentiell wäre die Fähigkeit jede Anwendung virtualisiert abgeschottet vom Rest laufen zu lassen ohne das diese auf irgendwas zugreifen kann außer das eigene Installationsverzeichniss.

Es ist geradezu ein Unding das jedew beliebige Programm immer auf alle Daten eines PC zugreifen kann, machen kann was sie will damit und hinschicken kann wo sie es will.

Die Toolbars mal eben von Programmen mitinstalliert werden sind das beste Beispiel.

Der lächerliche Versuch von Microsoft das zu unterbinden ist halt den User zu fragen ob dieses Programm gestartet werden darf.

Und nein, Linux ist nicht besser, eher noch schlimmer, viel zu kompliziert mit seinen xDistributionen wo kein durchblickt.

Eigentlich ist so ein PC Betriebssystem so eine wichtige Sache daß man viel mehr investieren müßte. Es müßte ein Riesenprojekt sein, von vielen Ländern gemeinsam organisiert, mit einem Milliardenbudget wo die besten Programmierer der Welt dran arbeiten.

Aber nicht so eine, sorry, Hinterhof Firma wie Microsoft wo die eine Hand nicht weiß was die andere tut, siehe auch das Patch Disaster oder den anderen Murks den sie ständig fabrizieren.
Kommentar ansehen
13.12.2014 20:54 Uhr von ms1889
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
lol...sonny begeht straftaten?
solche attacken sind grundsätzlich strafbar...sony müste nun zu 10x 1 jaresumsatz (nicht gewin!) verurteilt werden...da sie ja auch immer sehr unrealistische "preise" bei straftaten fordern.

wobei ich nicht davon ausgehe das davon was wahr ist.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
Kommentar ansehen
13.12.2014 23:27 Uhr von AMB
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Für mich gibt es da eine ganz andere Frage zu klären. Kein normaler Hacker sieht in einem Film etwas wirklich interessantes. Er würde dafür niemals seine Bots oder gar eine Identität gefährden. Wenn also jemand bei Sony einbricht und deren Netz lahm legt, dann handelt es sich um eine Auseinandersetzung mit dem Ziel Sony zu schaden.

Warum jedoch sollte jemand sich das Ziel setzen Sony zu schaden? Diese Frage stelle ich mir, wenn ich den Artikel lese, da ich weiß, daß deren Netze völlig lahm gelegt wurden und wichtige Daten aus deren Rechnern gestohlen wurden.

Die einzigen Möglichkeiten, die ich sehe sind entweder eine Ablenkung, weil etwas viel wichtigeres gestohlen wurde, von dem keiner Ahnt, daß es dort gestohlen werden konnte. Sprich jemand hat die Geheimformel für die Teleportation aus der Firma Sony gestohlen und damit das nicht bemerkt wird gleich alles mögliche lahm gelegt um den eigentlichen Bruch zu verdecken. Dies würde den Filmdiebstahl etwas plausiebler erklären.

Damit jedoch würde die Gegenaktion, die nun erfolgen soll aber eine eingeplahnte Maßnahme sein, die vermutlich den im Hintergrund arbeitenden Menschen nicht mal tangieren wird.
Kommentar ansehen
14.12.2014 02:59 Uhr von Brain.exe
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Ich frag mich ja immernoch wie sie nicht bemerkt haben das da jemand einfach mal so 11TB runterlädt. Sowas fällt doch jedem Systemadmin auf.

Waterboy7000 Was laberst du eigentlich für eine Scheisse?
Denkst du wirklich das auf Servern von Sony Windows 7 oder 8 laufen? Hahahaha oh man selten soviel Schwachsinn wie von dir gelesen. Du hast soviel Ahnung von Servern wie meine Oma, nämlich überhaupt keine.
Kommentar ansehen
14.12.2014 05:48 Uhr von v0tzenheimer
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
dieser scheissladen der sich sony nennt, dessen oberfutt von schlampe sir obama beleidigt gehört ausgeschafft!

the war isnt over yet sonyboys!

p.s mit EA und steam hatte ich noch nie probleme.
der boss von steam is ne muschie und kackt sich voll wenn man ihm ne droh-mail schreibt.

bravo junge, also bettnässer haste es weit gebracht!

[ nachträglich editiert von v0tzenheimer ]
Kommentar ansehen
14.12.2014 09:43 Uhr von Arne 67
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Zuerst bezahlen Sie ein paar Anbieter, damit Ihr Schrott unter das Volk kommt und anschließend versuchen Sie Ihre Daten wieder zu finden....
Kommentar ansehen
14.12.2014 10:21 Uhr von SHA-KA-REE
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@Waterboy7000

>Im Prinzip ist der Hauptfehler Windows selbst, das ist von Grund auf sehr unsicher aufgebaut.

Nein. Abgesehen davon dass es hier vermutlich nicht um Windows-Server geht ist Windows von der Architektur her recht modern und durchaus sicher aufgebaut. Es gibt sogar Sicherheitstechniken (wie z.B. die Speicherverwürfelung ASLR) die unter Windows zuverlässiger und durchgehender implementiert sind als bei den meisten Linux-Distris. Das hilft leider in dem Moment wenn eine Sicherheitslücke in einer kritischen Systemkomponente existiert genau gar nichts. Und das ist auch bei Linux nicht anders.

>Essentiell wäre die Fähigkeit jede Anwendung virtualisiert abgeschottet vom Rest laufen zu lassen ohne das diese auf irgendwas zugreifen kann außer das eigene Installationsverzeichniss.

Selbst auf das eigene Installationsverzeichnis kann eine Windows-Anwendung standardmäßig nur lesend zugreifen. Man sollte halt nicht nur Computer Bild lesen. Auch mit Benutzerrechten kann eine Anwendung aber unter praktisch allen Desktop- und Serversystemen noch genug Schaden anrichten, wenn man die Anwendung mit den Rechten des Standardnutzers für die interaktive Anmeldung ausführt. So kann die Anwendung z.B. die Nutzerdaten löschen, was auch ein echtes Problem sein kann.

>Es ist geradezu ein Unding das jedew beliebige Programm immer auf alle Daten eines PC zugreifen kann, machen kann was sie will damit und hinschicken kann wo sie es will.

Das ist komplett falsch. Eine Anwendung kann immer nur auf die Daten zugreifen, auf die der jeweilige Benutzerkontext Zugriffsrechte hat. Auf das Internet können nur Anwendungen zugreifen, die dafür auch in der Firewall freigegeben sind. Unter Serversystemen sind die Standardberechtigungen zudem wesentlich restriktiver als unter Desktopsystemen, und das kann man noch mal deutlich verschärfen.

>Die Toolbars mal eben von Programmen mitinstalliert werden sind das beste Beispiel.

Auf Servern installiert kein Admin so einen Schmarrn.

>Der lächerliche Versuch von Microsoft das zu unterbinden ist halt den User zu fragen ob dieses Programm gestartet werden darf.

Die UAC fragt nicht ob das Programm gestartet werden darf, sondern ob das Programm mit erhöhten Rechten ausgeführt werden darf. Mit Normalbenutzerrechten kann es nur das tun, was der jeweilige Benutzer auch manuell tun kann (von Spezialberechtigungen mal abgesehen). UAC ist auf Servern sowieso unbedeutend, weil dort die Programme sowieso genau zugeschnittene Rechte bekommen und nicht mit erhöhten Rechten ausgeführt werden, solange es nicht absolut zwingend nötig ist. Und wo es nötig ist, müssen die Rechte automatisch bereitgestellt werden, und können nicht per interaktive Abfrage eingefordert werden, weil sonst immer ein Admin am Server sitzen müsste.

Gerade auf Servern ist es absolut üblich, dass jeder Dienst in seinem eigenen Benutzerkontext ausgeführt wird und in diesem auch nur genau die Rechte hat die er benötigt. Ein Dienst, der nicht auf der Internet zugreifen MUSS, KANN das dann auch nicht.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
Kommentar ansehen
14.12.2014 20:35 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Thomsa,
der Provider, bei dem der DDOS-Angriff abläuft, könnte ebenfalls klagen.
Kommentar ansehen
15.12.2014 08:10 Uhr von Steel_Lynx
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wieso seit ihr eigentlich der Meinung, das man gegen Sony wegen DDOS klagen könnte?

Zum einen wird Sony, wenn sie es machen, das nicht von einer Sony-Filliale machen, bzw. machen lassen oder auch nur irgendeinen Beweiss hinterlassen das Sony das war.
Zum anderen lernt zu unterscheiden zwischen internationalem und nationalem Recht.
Wenn man rechtlich nicht mal gegen einen russischen E-Bay-Betrug etwas machen kann, glaubt ihr man kann etwas gegen einen Sonyangriff auf Spanien, USA oder Mexico machen???


Außerdem, habt ihr euch schonmal überlegt, ob dieser "Hackerangriff" nicht evtl. von Sony geplant war, um genau das jetzige Vorgehen auszutesten?
Frage: Wie Teste ich am besten meine Alarmanlage?
Antwort: In dem ich jemanden zum Test einbrechen lasse!

Frage: Wie stoppe ich die Verbreitung meiner Filme?
Antwort: In dem ich ein Scenario initiiere bei dem sich Filme verbreiten und ich dann dagegen vorgehe. Und wenn dann der Ernstfall eintritt, hab ich was dagegen!

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

herzzerreißender Werbespot aus Polen rührt alle zu Tränen
Deutsche lieben Kindersex!
Israel bekommt Rüffel aus den USA


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?