12.12.14 17:36 Uhr
 227
 

"Allianz für Aus- und Weiterbildung" will 20.000 neue Ausbildungsplätze schaffen

Die neu gegründet "Allianz für Aus- und Weiterbildung" will im kommenden Jahr rund 20.000 zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen.

Diese neue Allianz, sie besteht aus Bundesregierung, Wirtschaft, Gewerkschaften und Bundesländern, ersetzt den bisherigen Ausbildungspakt von Wirtschaft und Regierung.

"Unser Ziel ist, dass kein Jugendlicher verloren geht - und möglichst auch kein Ausbildungsplatz", so DIHK-Präsident Eric Schweitzer.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ausbildung, Allianz, Weiterbildung
Quelle: finanztreff.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

American-Airlines-Angestellte bekommen Juckreiz und Kopfweh wegen neuer Uniform
Türkische Währung auf Talfahrt: Präsident ruft Landsleute zum Devisentausch auf!
Marktforschung: Menschen in Deutschland geben mehr Geld für Schokonikoläuse aus

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.12.2014 19:11 Uhr von silent_warior
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Das wird im Endeffekt nur deshalb gemacht damit die Jugendlichen nicht arbeitslos zu Hause sitzen.

Das blöde dabei ist dass die Jugendlichen aus den künstlich geschaffenen Ausbildungsplätzen am Ende der Ausbildung in eine neue Ausbildung wechseln müssen da sie in diesem Beruf keine Zukunft haben oder einfach nicht übernommen werden können.

Bei uns hier wurde auch schon Werbung für Glasbläser gemacht, ein Job mit "Zukunft".
Die ganzen Glaserzeugnisse werden mittlerweile in rasender Geschwindigkeit automatisch geblasen/geformt und können so extrem billig und in hoher Qualität hergestellt werden.
Es braucht da nur eine Hand voll Ingenieure.

Es gibt da noch viele andere Jobs die keine Zukunft haben, aber wenn man den Leuten das direkt gleich sagen würde ...

[ nachträglich editiert von silent_warior ]
Kommentar ansehen
12.12.2014 21:29 Uhr von Fomas
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ja ja, aber sicher. Träumt weiter ihr Regierungs-Schnarchnasen. Es wird wie immer nichts passieren. Oho, der "Ausbildungspakt von Wirtschaft und Regierung" wird ersetzt durch die "Allianz für Aus- und Weiterbildung", na dann ist ja alles in Butter. NICHTS wird passieren.
Kommentar ansehen
12.12.2014 23:31 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@silent_warrior
Zu den Glasbläsern: Das ist nun ausgerechnet die Branche,in der ich auch arbeite. So 100%ig kann ich dir nicht zustimmen,zumindest nicht was die Arbeitsabläufe angeht. Es ist richtig,daß sich speziell Sachen wie Christbaumschmuck auch maschinell herstellen lässt. Hier ist der Markt auch tatsächlich vom chinesischen Ramsch überlaufen. Bei Massivglas-, Hohlglasbläsern und zum Teil auch bei den Apparatebauern ist das gottseidank noch nicht ganz so schlimm,da sich solche Sachen nicht maschinell herstellen lassen. Aber auch da gibts genug billige Konkurrenz,vorzugsweise aus Russland. Und die werden immer besser.
Als Job mit Zukunft würde ich die Branche absolut nicht bezeichnen. Die hiesige Glasfachschule (die einzige in ganz Deutschland) hat ganz schön zu kämpfen,überhaupt Azubis zu kriegen, in manchen Lehrjahren sind es kaum 5-6 Leute. Von diesen Azubis entpuppen sich regelmäßig 2/3 als vollkommen ungeeignet. Mit viel Glück wollen 1-2 Azubis pro Lehrjahr hinterher in der Branche bleiben. Das gestaltet sich aber schwierig,da die ganze Branche vollkommen überaltert ist,d.h. es gibt (zu) viele ehemalige Glasbläser,die sich nur was zur Rente hinzuverdienen und natürlich kein Personal einstellen. Selbstständig machen geht aber auch nur sehr bedingt,da es für Glasbläser idiotischerweise weiterhin den Meisterzwang gibt, Meisterkurse aber fast nur noch für Apparatebauer stattfinden. D.h. wer sich selbstständig machen will, kann dies praktisch nur noch als Künstler tun. Halbwegs akzeptabel davon Leben kann man nur,wenn man sich in seinem Stil weit vom Rest abhebt und auch noch die passenden Absatzwerke erschließen kann.
Kommentar ansehen
13.12.2014 10:07 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ups...meinte natürlich Absatzmärkte.
Kommentar ansehen
13.12.2014 23:55 Uhr von silent_warior
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Marco Werner
Ich wollte damals auch Tischler/Kahnbauer werden weil dieser Job eigentlich sehr schön ist, man mit Holz arbeiten kann und das auch viele Leute in meiner Familie in der eigenen Tischlerei gearbeitet haben.

In der 9. Klasse mussten wir auch ein Praktikum machen und meines war dann eben beim Kahnbauer.
Ich habe dann aber mitbekommen dass es mit den Aufträgen recht schlecht aussieht, die Kähne werden inzwischen aus Aluminium gefertigt und die Möbel kauft man bei IKEA.

Durch die Automatisierung kann ein kleiner Betrieb in China mit einem Minimum an Personal auskommen, der Hauptteil der Belegschaft arbeitet in der Verpackung und der Qualitätskontrolle.

Es können immer kompliziertere Dinge automatisiert werden und es trifft immer mehr Leute.


Etwas übertrieben:
Irgendwann gibt es nur noch 10 riesige Fabriken auf der Welt mit jeweils einem Ingenieur drin und einem Besitzer.
Es wird Nahrung, Kleidung, automaitische Hausbaumaschinen, selbst fahrende Autos usw. produziert und die anderen ca. 7 Milliarden Menschen sind alle arbeitslos.

Da keiner Geld verdient kann sich keiner etwas was dort produziert wird leisten und alle 7 Milliarde sterben ... und dann sterben auch noch die 20 Leute die in der Industrie arbeiten vor langer Weile da ja keiner mehr da ist.

Es gibt auch einige Studienfächer die absolut sinnlos sind da man in diesem Beruf nie arbeiten wird da keine Nachfrage besteht, aber diese Fächer werden trotzdem angeboten.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Clickbait-falle Huffingtonpost
Flüchtlinge sollen sich mehr in die Politik einmischen
Mann attackiert Ehefrau und verletzt diese lebensgefährlich


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?