12.12.14 17:19 Uhr
 1.293
 

Viele Lehrstellen konnten in diesem Jahr nicht besetzt werden

In diesem Jahr wurden 522.200 Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das waren 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

Bis Ende September 2014 gab es noch 37.100 Ausbildungsplätze, die nicht besetzt werden konnten.

Im Gegenzug gibt es aber noch 20.900 Jugendliche, die keine Lehrstelle gefunden haben. Darüber hinaus gibt es noch 60.300 weitere ausbildungsreife Bewerber, die ebenfalls noch einen Ausbildungsplatz suchen. Diese befinden sich derzeit im Studium oder in anderen Bildungsmaßnahmen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Jahr, Angebot, Nachfrage, Lehrstelle, Aubildung
Quelle: deutsche-handwerks-zeitung.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Südkorea: Rekordstrafe von 30 Millionen Euro gegen VW wegen Irreführung verhängt
Trump-Forderung nachgekommen: Apple-Zulieferer Foxconn plant Investition in USA
Großbritannien: Erstmals mehr Vinyl-Verkäufe als Musik-Downloads

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.12.2014 17:45 Uhr von Holzmichel
 
+6 | -15
 
ANZEIGEN
Und warun werden die vielen jungen Hartzer nicht auf diese Arbeitsplätze gesetzt und entsprechend ausgebildet?
Kommentar ansehen
12.12.2014 18:05 Uhr von aminosaeure
 
+8 | -9
 
ANZEIGEN
Die Anforderungen an die KFZ Mechaniker sind durch die zunehmende Komplexität der Mechanik und Elektronik gestiegen
Kommentar ansehen
12.12.2014 18:19 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+8 | -2
 
ANZEIGEN
@Holzmichel

"Und warun werden die vielen jungen Hartzer nicht auf diese Arbeitsplätze gesetzt und entsprechend ausgebildet?"

Weil viele junge Hartzer schon eine Erstausbildung haben und es nicht vorgesehen ist, eine zweite zu finanzieren.
Kommentar ansehen
12.12.2014 18:21 Uhr von einerwirdswissen
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Es sind die "falschen" Ausbildungsplätze die angeboten werden.
Bei den Laborratten kamen auf einen Ausbildungsplatz rund 130 Bewerber.
Kommentar ansehen
12.12.2014 18:24 Uhr von Gorli
 
+11 | -1
 
ANZEIGEN
20900 Auszubildende... die Zahl ist gerade zu lachhaft klein. Allein in Erlangen-Nürnberg gibt es fast 40.000 Studenten zum Vergleich.

Diese 20.900 sind das eine Prozent der am schlechtesten Qualifizierten, ergo völlig hoffnungslosen Fälle. Die würde ich nichtmal meine Windschutzscheibe putzen, geschweige denn meine Bremsen reparieren lassen.
Kommentar ansehen
12.12.2014 18:29 Uhr von VerSus85
 
+9 | -3
 
ANZEIGEN
Und wenn man sich Bewirbt kriegt man eine Absage
Kommentar ansehen
12.12.2014 18:39 Uhr von magnificus
 
+12 | -3
 
ANZEIGEN
Körperlich schwere Arbeit, bei niedrig Löhnen ist nicht jedermanns Sache.
Wenn man mal im Sumpf drin steckt, kommt man schwer raus.
Also lieber gleich besser starten.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
Kommentar ansehen
12.12.2014 19:16 Uhr von magnificus
 
+8 | -2
 
ANZEIGEN
Nee, zu dir meine ich was ganz anderes.......
Kommentar ansehen
12.12.2014 21:29 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
@ Crushial_Fan


"früher reichte ein hauptschulabschluss für zb. den beruf kfz-mechaniker, heute braucht man für den kfz-mechatroniker oft mindestens mittlere reife."

Früher war der Job einfacher UND der Hauptschüler verfügte über mehr Skills als heute.
Kommentar ansehen
12.12.2014 21:47 Uhr von aminosaeure
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@crushial-fan: das habe ich nicht gesagt, du hast es aber verstehen wollen...
Kommentar ansehen
12.12.2014 22:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
Meine Freundin ist derzeit arbeitslos - so begleite ich sie oft aufs Amt.
Sprechen wir von den Jugendlichen, die mit Löchern in den Jeans, Piercing im Gesicht, schwarzem Bürstenhaarschnitt und 3-Promille-Blick in der Warteschlange stehen?
Kommentar ansehen
12.12.2014 22:12 Uhr von shovel81
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
BastB

Es können ja nicht alle solch einen IQ besitzen wie du ihn scheinbar hast
Kommentar ansehen
12.12.2014 23:07 Uhr von Marco Werner
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Crushial_Fan
Mal davon abgesehen,daß ich der Meinung zustimme,daß heutige Abgänger oft strunzdumm sind, so muss ich dir doch in einem Punkt ganz besonders Recht geben: "Man muss sich für den Beruf interessieren,den man lernt!".
Früher gabs mal einen dämlichen Spruch, der in etwa so lautete "Lern erstmal einen Beruf, später kannst du immer noch was anderes machen!". Nun, das mag früher gestimmt haben, heute aber ist er vollkommen falsch (ich bin auch drauf reingefallen). Denn man wird sich niemals danach streiten, einen Job sein Leben lang auszuüben,den man hasst. Insofern bin ich der Meinung,daß es keinesfalls der richtige Weg sein kann, den jungen Leuten Lehrstellen im "Eene-Mehne-Muh"-Prinzip zuzuweisen, da so nur die nächsten Generationen Arbeitslose herangezüchtet werden.
Kommentar ansehen
13.12.2014 01:02 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
>>die anforderungen sind schlichtweg zu hoch.
früher reichte ein hauptschulabschluss für zb. den beruf kfz-mechaniker, heute braucht man für den kfz-mechatroniker oft mindestens mittlere reife. das gleiche bei nem garten-landschaftsbauer und vielen anderen berufen. die hauptschüler bleiben da halt auf der strecke. >>

Quatsch! Die Anforderungen haben sich nur verändert, weil die Technik besser geworden ist.

KFZ-Mechatroniker - ja, wenn das Auto heute ausgestattet ist, wie ein Flugzeugcockpit, dann muss der Reparateur mit den Gegebenheiten mithalten (können).

Garten-Landschaftsbauer - Früher reichte es, ein paar Bäume zu setzen. Heute ist das Anlegen eines Gartens eine Herausforderung. Mosaike mit Ziersteinen setzen (erfordert mathematisches Denken und Geometrie!) oder komplexe Teichanlagen-Begrünungen gehören dazu.

Eine Friseurin muss heute Auskunft geben können über Ursachen und Möglichkeiten der Bekämpfung von Haarausfall oder Kopfhautveränderungen (fällt eher in den Bereich der Dermatologie).

Ein Buchdrucker, der früher einfach Seiten produzierte, muss sich mit Veredelung von Büchern auskennen (Prägestempel für Cover, Bindungen, etc.).

Ein Laborassistent muss komplexe Zentrifugen bedienen können. Vor 30 Jahren reichte es, mit Reagenzgläsern zu spielen.

Die Welt bleibt halt nicht stehen und vor allem China holt kräftig auf.
Kommentar ansehen
13.12.2014 10:34 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Es ist halt auch eine Frage, wie Lehrstellenangebot und -nachfrage zusammenpasst. Wenn jemand in MV eine Lehrstelle im sozialen Bereich sucht, hilft es ja nichts, wenn in Bayern Industriemechaniker gesucht werden.

@ crushial_fan
Als Beispiel nennst du
a) Kfz-Mecha(tro)niker -- gibt es dort überhaupt eine größere Anzahl unbesetzte Lehrstellen?
b) Landschaftsbauer -- wieviele Leute sind denn überhaupt bereit, den Job zu machen?
Darüber, dass Realschüler gegenüber Hauptschülern bevorzugt würden, hat man sich auch schon vor 20 Jahren beklagt. Inzwischen dürfte die Kluft des Ausbildungsniveaus eher gestiegen sein. Damals wie heute gibt es aber ja beispielsweise in Praktika die Möglichkeit zu zeigen, dass man motiviert und lernwillig sowie -fähig ist.
Letztlich muss man es schon den Arbeitgebern überlassen, wen sie einstellen.

@ bleissy
Wo machen Altenpfleger 60-Stunden-Wochen, ohne dass dies als Überstunden ausbezahlt (und das Gehalt entsprechend steigt) oder durch Freizeitausgleich abgegolten wird?
Kommentar ansehen
13.12.2014 15:56 Uhr von faktkonkret
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Fakt ist:
es gibt kein Respekt mehr vor Lehrern, Ausbildern und Vorgesetzten.
Was früher eine Sonderschule war, hat heute den Status eines Hauptschulabschlusses.
Abitur, dass eines ehemaligen Hauptschlussabschlusses.
Hinzu kommt noch die auf Länderebene selbst bestimmende, unterschiedliche Regelungen. Dies heist, früher wusste man im Ausland, der hat die und die Schule in Deutschland besucht. Heute muss man unter den verschiedenen Ländern forschen um das Bildungsniveau zu erkennen. Diese Mühe macht sich kaum noch jemand. Manchmal habe ich den Eindruck, dies wird von unseren Politikern unterstützt um das Volk möglichst dumm zu halten.
Ausbildung und Schule waren einmal höchste Priorität in Deutschland und hatt viel zum Wirtschaftsbau beigetragen.Fachleute aus Deutschland wurden weltweit gesucht und abgeworben.
Kommentar ansehen
17.12.2014 11:34 Uhr von faktkonkret
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
die Technik hat sich letztendlich so verändert das jeder diese bedienen kann. Dies führt auch vielfach zu Denkfaulheit :)
Genau wie ein Muskelvolumen muss auch das Gehirn trainiert werden.
Nachweislich in jungen Jahren am schnellsten.
In meinen Kinderjahren gab es das ABC gruppenverhältniss.
Dies hies, jeder wird nach entsprechenden Fähigkeiten eingeteilt. Beispiel Mathematik sehr gut 5. Klasse Gruppierung A. Gleiche Person Deutsch schlecht 5. Klasse Gruppierung C.
Egal welcher Herkunft jemand war, schlicht und einfach ist jeder entsprechend seiner Persönlichkeit und Fähigkeiten gefördert worden.
Dafür war mal Deutschland weltbekannt.
Die Praxis heute ist, gemeinsam ohne Berücksichtung auf Motivationen und individuelle Persönlichkeit entsprechend einfach alles in einen Topf zu werfen und unsere Kinder sich einfach anpassen sollen.
Beispiel: ist jemand in der Klasse der deutschen Sprache nicht bemächtigt, müssen alle Schüler warten bis er verstanden hat, wieviel ist eins und eins.
Einfach beschrieben ( Muskelgehirn von fähigen Menschen in diesem Alter wird nicht gefördert )
PC: bin mir bewusst was ich hier schreibe
Kommentar ansehen
17.12.2014 11:47 Uhr von faktkonkret
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
nebenbei:
jeder Mensch kann nicht alles.

Den Supermann gibt es nicht.

Aber jeder Mensch hat seine persönliche Fähigkeiten und danach sollte man ihn fördern.

Refresh |<-- <-   1-18/18   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Schauspieler Tim Roth wurde als Kind von seinem Großvater vergewaltigt
Renate Künast zu Sigmar Gabriels "Pack"-Aussage: "Geht gar nicht"
Forscher alarmiert: Blaue Wolken über Antarktis ungewöhnlich früh zu sehen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?