11.12.14 21:58 Uhr
 525
 

Papst Franziskus: Gnade darf nicht zur Handelsware werden

Die Gnade dürfe nicht zu einer Handelsware werden, darauf verwies Papst Franziskus in seiner täglichen Predigt. Schon immer seien die Menschen versucht, Gnade kontrollieren zu wollen bzw. würden sie sie als Objekt ansehen, das berechenbar sei.

So würden viele denken, dass die Gnade Gottes durch verschiedene Taten erlangt werden könne - nach dem Motto: "Ich mache dies, weil mir dann 300 Tage der Gnade gegeben werden". Auch könne man die Gnade nicht durch gute Taten anhäufen, so der Pontifex.

Diese Denkweise hätten die Pharisäer gehabt, die zu "Sklaven der Gesetze" wurden. Doch die Nähe und die Gnade Gottes sei besser mit der Liebe einer Mutter zu ihren Kindern zu vergleichen, die bedingungslos ist.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Papst Franziskus, Gnade, Predigt
Quelle: de.radiovaticana.va

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Papst Franziskus ermutigt Mütter, in der Kirche stillen zu dürfen
Begnadigung: Papst Franziskus lässt "Vatileaks"-verurteilten Priester frei
Papst Franziskus erlaubt Priestern, Abtreibungen zu vergeben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.12.2014 22:17 Uhr von hostmaster
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
"Auch könne man die Gnade nicht durch gute Taten anhäufen, so der Pontifex."

Also ist Mildtätigkeit mehr oder weniger witzlos?
Kommentar ansehen
11.12.2014 22:20 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN