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eBay: Wer vorzeitig Auktion abbricht, muss zahlen

Am heutigen Mittwoch haben Richter des Bundesgerichtshofes(BGH) bestätigt, dass Verkäufer zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet sind, wenn sie ihre Auktion abbrechen.

Im konkreten Fall ging es um die Versteigerung eines Stromaggregats. Der Verkäufer beendete die Auktion, als der gebotene Preis bei einem Euro lag und verkaufte das Aggregat außerhalb von eBay.

Der Bieter, der einen Euro für den Artikel geboten hatte, verlange daraufhin 8.500 Euro Schadensersatz, den eigentlichen Wert des Stromaggregats.


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WebReporter: bewerter3000
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: eBay, Auktion, Schadensersatz
Quelle: t-online.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.12.2014 18:38 Uhr von Petabyte-SSD
 
+21 | -5
 
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Supi, dann gebe ich gleich mal 100.000 1 Euro Gebote auf wertvolle Gegenstände, wenn einer einen Rückzieher macht aus welchen Gründen auch immer kann ich ihn verklagen.
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10.12.2014 18:48 Uhr von Nasa01
 
+30 | -1
 
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Das sind die Risiken einer Auktion.
Das kann auch nach hinten losgehen.
Wenn man damit nicht leben kann, sollte man keine Auktionen durchführen, sondern eben zum festgesetzten Preis verkaufen.
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10.12.2014 19:00 Uhr von OO88
 
+3 | -4
 
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dann ist der button bzw. die möglichkeit zum zurückziehen auch verboten und hätte nie da sein dürfen.
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10.12.2014 19:02 Uhr von smartie71
 
+17 | -2
 
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Gleiches Recht für beide Seiten. Es kann nicht sein, dass ich die Ware nehmen muß wenn ich ein Gebot abgegeben habe aber auf der ander Seite der Anbieter einen Rückzieher macht weil sein Wunschgebot nicht erreicht wurde. Sowas weiß ich bevor ich mich auf Ebay begebe.
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10.12.2014 19:09 Uhr von KissArmy666
 
+16 | -1
 
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Startpreis höher ansetzen und ggf. noch Mindestpreis.. aber Nein.. wollen um jeden Preis ein paar Cent Gebühren sparen. Und so ein Stromaggregat ging für 1€ weg? Kann ich mir nicht vorstellen.. das andere daran auch Interesse haben..
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10.12.2014 19:34 Uhr von magnificus
 
+7 | -4
 
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News sehr schwach.

"Wer als Anbieter eine Internetauktion ohne triftigen Grund vorzeitig abbricht, muss dem Höchstbietenden unter Umständen Schadenersatz zahlen."

"Kann", "unter Umständen" usw , heißt es.
Das ist kein allgemeingültiges Urteil für ALLE vorzeitig beendeten Angebote.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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10.12.2014 19:46 Uhr von blaupunkt123
 
+15 | -3
 
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Eigentlich ein richtiges Urteil. Weil Ebay macht schon lange keinen Spaß mehr.

Eine Auktion nach der anderen wird zur Zeit abgebrochen.

Grund : Artikel nicht mehr vorhanden, oder beschädigt.

Wer es einstellt soll es auch gefälligst drin lassen und damit leben das es eben günstiger weggeht.

Man kann nicht beim Einstellen geizen und eine 1€ Auktionen setzen, und dann dauern zurückziehen
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10.12.2014 20:06 Uhr von SHA-KA-REE
 
+13 | -2
 
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@BastB

>Und was ist, wenn die Ware in der Zwischenzeit kaputt geht und daher die Auktion abgebrochen wird?

Dann hat man kein Problem, muss aber ggf. beweisen dass der Artikel kaputt gegangen ist, bevor die Auktion beendet war.

>Ansonsten sollte man möglichst immer einen Zweitaccount haben oder einen Bekannten, der notfalls mitbieten kann.

Nein, man sollte einfach die Eier haben zu seinem Angebot zu stehen. Wenn ich etwas für 1 € Mindestgebot versteigere, dann muss ich auch damit leben können, wenn es für einen € verkauft wird - basta! Wenn ich definitiv mindestens XYZ € haben will, dann muss ich diese als Startpreis festlegen. Wo ist denn da das verdammte Problem? Wenn mit die Bedingungen von eBay nicht passen, dann verkaufe ich da nichts, und versuche nicht mit halbseidenen Praktiken das System auszutricksen.

***

@OO88

>Ydann ist der button bzw. die möglichkeit zum zurückziehen auch verboten und hätte nie da sein dürfen.

Das ist falsch. Die Möglichkeit die Auktion abzubrechen ist nur für solche Fälle gedacht, in denen der Artikel nicht mehr zum Verkauf steht, weil er zerstört, beschädigt oder verloren bzw. gestohlen wurde. Von eBay war niemals die Möglichkeit vorgesehen, eine Auktion abzubrechen um den Artikel dann anderweitig mit höherem Erlös zu verkaufen.

Übrigens: Wenn es da schon einen anderen Käufer gab der bereit war den gewünschten Preis zu zahlen, dann hätte der Depp ihm einfach sagen können, dass er bei eBay bieten soll und gut wäre es gewesen. Aber Gier frisst Hirn, so ist das nun mal.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
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10.12.2014 21:12 Uhr von SpankyHam
 
+0 | -8
 
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SHA-KA-REE:

"Das ist falsch. Die Möglichkeit die Auktion abzubrechen ist nur für solche Fälle gedacht, in denen der Artikel nicht mehr zum Verkauf steht, weil er zerstört, beschädigt oder verloren bzw. gestohlen wurde. Von eBay war niemals die Möglichkeit vorgesehen, eine Auktion abzubrechen um den Artikel dann anderweitig mit höherem Erlös zu verkaufen."

Das ist nicht ganz richtig, siehe hier:

"Berechtigte Gründe für die vorzeitige Beendigung eines Angebots

Nur in den folgenden Fällen sind Sie berechtigt, Ihr Angebot vorzeitig zu beenden:

Sie haben sich beim Eingeben des Angebots geirrt. Beispiele:

wesentlicher Fehler bei der Beschreibung des Artikels

Fehler bei Angabe von Start- oder Mindestpreis"

Diese gründe kann man auch nennen.
Das problem bei der ganzen sache ist aber ein anderer:
egal welchen grund du auch angibst, es ist trotzdem ein kaufvertrag zustandegekommen sobald gebote drauf sind und darauf stürzen sich dann die ganzen geier die nur darauf warten dass auktionen abgerochen werden um dann die anwälte mit schadensersatzforderungen auf die unwissenden ebay nutzer zu hetzen. ich weiß das, da ich selber in einer ähnlichen falle gelandet bin. wie eben gesagt kannst du bei ebay auktionen mit begründung abbrechen und du denkst du wärst raus aus der sache, erst danach schnappt die falle zu und ebay hat damit nichts mehr zu tun. ist echt scheisse, und das weiß auch der durchschnittliche ebay nutzer nicht. eine schande jedoch, dass sowas weiterhin von ebay geduldet wird und die ganze sache nicht transparenter gestaltet

[ nachträglich editiert von SpankyHam ]
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10.12.2014 21:45 Uhr von SHA-KA-REE
 
+2 | -0
 
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@SpankyHam:

Ja, ich weiß dass es noch andere Gründe (z.B. Irrtümer) gibt, denn ich bin selbst Privatverkäufer bei eBay. Um diese anderen Gründe ging es mir jetzt aber nicht (ich hätte "z.B." schreiben sollen).

Ich wollte eigentlich nur betonen, dass man einen wichtigen Grund nennen muss, weshalb die angebotene Sache nicht (mehr) zum Verkauf steht. Und wenn man sich wirklich bei der Beschreibung geirrt hat (z.B. weil man ein wichtiges Merkmal unterschlagen hat), dann ist das auch ein Grund.

Es wird aber hier eines - wie so oft - total vergessen: Die Leute, die wegen solcher Dinger verurteilt werden, sind meist so dumm und sagen den Bietern noch ganz frech, dass sie den Artikel anderswo veräußert haben. So war das auch letztens bei dem Urteil zu einem PKW, und so wird es auch hier gewesen sein, denn es war ja anscheinend ganz klar, dass er den Artikel nur auf Grund seiner Gewinnabsicht anderweitig verkauft hat.

Und da gilt nun mal: Dummheit muss bestraft werden!

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
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10.12.2014 21:55 Uhr von SpankyHam
 
+2 | -2
 
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SHA-KA-REE:

ja, da geb ich dir recht.
um eine autktion bei ebay abzubrechen muss man so oder so einen grund angeben, sonst funktioniert das nicht.
es wurden aber auch leute um schadensersatz gebeten die ja gerade nicht so doof waren und den artikel anderweitig verkauft haben sondern ein irrtum in der beschreibung vorlag, so wie bei mir. das reicht aber trotzdem nicht. bei mir wurde die auktion innerhalb der ersten 12h entfernt aufgrund eines irrtums in der beschreibung und direkt wieder eine neue auktion eingestellt, jedoch waren vorher schon gebote drauf und das schwein hat direkt die chance genutzt. 3 monate später kam ein brief vom anwalt mit schadenersatzforderung und nicht nur bei mir, sondern innerhalb einer woche kam eine welle an schadensersatzansprüchen an mehrere personen vom gleichen anwalt und vom gleichen "geschädigten"! in dieser zeit konnten wir etwa 20 leute zusammenfinden die in dieser zeit post bekamen! es gibt zum glück ein zwei anwälte die sich darauf spezialisiert haben und ich kam gott sei dank heil aus der sache raus, aber meistens hast du keine chance und musst zahlen. google mal nach gudrungrisu, maubec01 und frekigeri: das sind wohl die bekanntesten die sich mit diesem fiesem trick ein riesen vermögen zusammengehäuft haben. ich konnte zum glück nachweisen, oder besser gesagt mein anwalt dass kein echtes kaufinteresse vorhanden war, da derjenige 3000 gebote im monat abgegeben hat und das alles hätte gar nicht bezahlen können. zudem bezug er noch prozesskostenhilfe. muss ich mehr sagen? ich weiß dass man selbst überlegen muss, aber diese dinge dass trotzdem ein kaufvertrag zustandekommt, scheiss egal welchen grund du angibst weiß der ebay-normalo der vll 1 mal im monat was versteigert leider nicht

[ nachträglich editiert von SpankyHam ]
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10.12.2014 22:04 Uhr von SpankyHam
 
+0 | -2
 
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gab übrigens letzten monat ein bericht bei stern.tv, der "geschädigte" hatte ne riesen villa und schöne autos. ein interview wollte der gute trotzdem nicht geben, obwohl er doch angeblich im recht war. was ne pussy...
aber so läuft das halt ab. ich kenn auch ne geschichte von nem türkischen familienvater der ne auktion runternahm und wieder einstellte. es ging um ein pkw, marktwert 10000 € die er zahlen musste. der mann war ruiniert, weil ebay sich einfach nicht um kundenservice kümmert.
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10.12.2014 22:25 Uhr von SpankyHam
 
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klar, wolfsburger. das habe ich ja auch schon längst genannt das dass so ist. steht auch hier im screenshot:
http://i44.tinypic.com/...

trotzdem haste gelitten egal welchen grund du angibst. sonst würde derjenige der die masche ausnutzt nie soviel kohle damit verdienen.
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10.12.2014 23:50 Uhr von Johnny Cache
 
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Warum kommen bei solchen Urteilen eigentlich immer Leute aus ihren Löchern gekrochen und jammern daß die Leute die auf ihr Recht bestehen die bösen sind? Wenn man was wertvolles verkauft schaut man doppelt, dreifach und am besten auch noch mal ein Dritter darüber damit man ja nichts falsch macht. Ein Geschäft ist schließlich ein Geschäft... selbst im Internet.

Die Bescheißereien haben bei eBay so sehr zugenommen daß sie schon allgegenwärtig sind. Ich hatte schon mal innerhalb von zwei Wochen gleich drei solche Typen an der Backe. Die ersten zwei haben die Auktion abgebrochen weil der Artikel "zerstört" wurde, der dritte war noch dreister und wollte mir nach Ende der Auktion das Produkt nicht für 12€ aushändigen, da es ja 180€ wert sein. Bei dem ist mir dann auch der Kragen geplatzt...
Allerdings konnte ich ihn mit viel Mühe davon überzeugen daß er es dann doch aushändigt. Wenn nicht hätte ich aber auch geklagt.
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11.12.2014 07:35 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@SpankyHam+Wolfsburger:

Na in einem Punkt sind wir uns ja sicher alle einig: Sobald ein Gebot abgegeben wurde wird es problematisch die Auktion zu beenden.

Man sollte aber wie gesagt keinen Startpreis nennen, der allzu weit unter dem eigenen Wunscherlös liegt, wenn man absolut nicht bereit ist den Artikel für diesen Preis zu verkaufen. Ich nehme immer das als Startpreis, was meine absolute untere Schmerzgrenze ist. Bei kleinen, niedrigpreisigen Artikeln ist das der Preis, zu dem für mich alle Kosten des Verkaufs gedeckt sind, bei größeren bzw. hochwertigeren Dinge kommt natürlich noch ein gewisser Minimalerlös hinzu.

Und wenn sich dann doch der Fall ergibt, dass man sich beim Einstellen des Artikels geirrt hat oder ein anderes Problem auftritt, dann sollte man so schnell wie möglich handeln und versuchen das Ganze zu klären. Zudem: Bricht man die Auktion nicht direkt beim Mindestgebot ab, dann ist die Chance auch kleiner auf solcher Leute zu treffen, denn die bieten ja meist gar nicht bis zum Ende mit. Glücklicherweise konnte ich bisher aber solche Situationen komplett vermeiden. Die einzigen von mir im Voraus beendeten Auktionen hatten zum Beendigungszeitpunkt noch keine Gebote erhalten.
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11.12.2014 08:02 Uhr von stimpfal
 
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Das Ganze kann man doch immer noch umgehen:

Einfach mit Zweitaccount zur Not bieten, so dass man Höchstbieter ist. Dann mit dem Käuferaccount ebay mitteilen, dass man sich mit dem Verkäufer auf Rücktritt vom Kauf geeinigt hat (z. B. man hat sich vertan usw.). Mit dem Verkäuferaccount stimmt man dem Ganzen zu. Und schon braucht man weder Gebühren zahlen, noch die Ware unter dem gewünschten Preis abgeben.

Und wenn man sieht, dass jetzt Notebooksbilliger.de die fehlerhaft eingestellte Ware nicht zu dem Preis abgeben muss, da wundert man sich über diese Ungleichbehandlung.
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11.12.2014 08:02 Uhr von stimpfal
 
+0 | -1
 
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Das Ganze kann man doch immer noch umgehen:

Einfach mit Zweitaccount zur Not bieten, so dass man Höchstbieter ist. Dann mit dem Käuferaccount ebay mitteilen, dass man sich mit dem Verkäufer auf Rücktritt vom Kauf geeinigt hat (z. B. man hat sich vertan usw.). Mit dem Verkäuferaccount stimmt man dem Ganzen zu. Und schon braucht man weder Gebühren zahlen, noch die Ware unter dem gewünschten Preis abgeben.

Und wenn man sieht, dass jetzt Notebooksbilliger.de die fehlerhaft eingestellte Ware nicht zu dem Preis abgeben muss, nur weil sie Handys usw. aus versehen für Sofortkauf 5,99 € bei ebay reingesetzt haben, da wundert man sich über diese Ungleichbehandlung.

Die sind doch selber Schuld, wenn sie nicht besser aufpassen. Und schließlich Geschäftsleute, von denen man mehr Professionalität erwarten kann, als von einem privaten Anbieter.

[ nachträglich editiert von stimpfal ]
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11.12.2014 09:29 Uhr von daiakuma
 
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Für sowas gibt es den verhassten "Mindestpreis". Als Käufer krieg ich ne Krawatte, wenn ich das lese. und machen einen riesen Bogen drum. Als Verkäufer bin ich aber ganz froh drum.
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11.12.2014 12:07 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@daiakuma

Verstehe ich nicht: Gerade als Käufer hat man doch absolut null Probleme mit dem Mindespreis!

Ich denke Du siehst da was falsch wenn Du denkst, dass Du ohne Mindestpreis die Chance hättest den Artikel günstiger zu ersteigern. Irrtum! Denn wie Du ja siehst sind viele Verkäufer einfach nicht bereit ihre Artikel unter einem gewissen Mindespreis zu verkaufen. Deshalb gibt es die folgenden Alternativen: Man nutzt Auktionen mit einem Startpreis von einem Euro, hat aber ein hohes Risiko dass man betrogen wird, wenn der Verkäufer nicht den gewünschten Preis erzielt. Oder man greift direkt auf die Auktionen zurück, die einen realistischen aber akzeptablen Mindestpreis haben. Ich entscheide mich - wenn ich denn schon mal für etwas biete - eher für Letzteres.

Aber ehrlich gesagt steigere ich selbst praktisch gar nicht mehr, sondern kaufe nur noch zum Festpreis. Witzigerweise ist das in vielen Fällen auch günstiger, weil sich bei Auktionen die Leute oft so hochpuschen, dass sie am Ende mehr für den Artikel zahlen als er regulär im Laden oder zumindest anderswo im Onlinehandel kostet. Da suche ich lieber vorab nach günstigen Angeboten zum Festpreis und spare mir den Aufwand.

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