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USA: Die Erfinder des Grauens - Folterpraktiken der CIA

Zwei ehemalige Militärpsychologen dürfen sich die zweifelhafte Ehre zuschreiben, die Erfinder der Folterpraktiken der CIA in den Geheimgefängnissen der USA zu sein.

Eigens für ihre "Entwicklungen" gründeten die Beiden eine Firma, die Mitchell Jessen & Associates heißt. Von der CIA erhielten sie dafür ca. 81 Millionen Dollar.

Um sie vor "gesetzlicher Haftung" zu schützen, erhielten die Beiden seit 2007 nocheinmal 1,1 Millionen Dollar.


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WebReporter: derlausitzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CIA, Folter, Erfinder
Quelle: t-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.12.2014 16:00 Uhr von derlausitzer
 
+24 | -3
 
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Wie krank muß ein System sein, um solch sadistische Methoden entwickeln zu lassen und dermaßen zu honorieren. Für mich ist das abartig.
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10.12.2014 16:16 Uhr von Rheinnachrichten
 
+17 | -4
 
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Ich will gar nicht wissen, was sonst noch so passiert auf der Welt. Nur so viel, es sind wahrscheinlich viel mehr betroffen, als wir es uns vorstellen können....

http://koeln-nachrichten.de/...

PS: Schlimm nur, dass eine Demokratie, die sich zu den Menschenrechten bekennt, so etwas zulässt.
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10.12.2014 17:45 Uhr von magnificus
 
+7 | -5
 
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Das vielgelobte und erwähnte Völkerrecht sowie Menschenrechte gelten nicht für alle! Also Ruhe bewahren. Es heißt, den Frieden zu sichern und die Demokratie zu verteidigen.
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10.12.2014 18:01 Uhr von architeutes
 
+3 | -12
 
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Sie haben es jetzt öffentlich gemacht das ist doch positiv zu bewerten , vielleicht tun andere es nun auch.
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10.12.2014 18:07 Uhr von magnificus
 
+5 | -0
 
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@Carnap

entschuldige, hab den " ; ) " vergessen.

Und wie zu erwarten, ist Ablenkung eine viel benutzte Methode.
Leider nicht sehr zweckdienlich. Denn um eigene Probleme zu lösen, ist der Fingerzeig auf andere nicht hilfreich. Aber probieren kann man es ja........

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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10.12.2014 18:40 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -6
 
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Mein Arbeitskollege kann auch gut Foltern.

Den ganzen Tag Räuspern, Schleim ziehen, Nase schniefen und Kaugummi schmatzen.

Ich werde ihn als neuen Mitarbeiter vorschlagen.
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10.12.2014 20:10 Uhr von Kostello
 
+2 | -1
 
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Im Mittelalter hat man nicht richtig gefoltert, sonder peinlich befragt. Der Hintergrund war der, dass man glaubte, dass es den Übeltäter nichts ausmacht zu gestehen, die es aber spaßig finden stets ihre Schuld zu leugnen. Es durfte auch nur drei mal so befragt werden und das jeweils eine Stunde lang. Hat der Angeklagte nicht gestanden, dann wurde er frei gesprochen. Die richtige Folter ist hingegen nur ein Mittel um Menschen zu quälen und sie eventuell damit gefügig zu bekommen.
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10.12.2014 20:17 Uhr von Stray_Cat
 
+6 | -0
 
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Erinnert das nicht in schrecklicher Weise an die Praktiken und "Forschungen" des 3. Reiches?

Als wäre es eine Fortsetzung.
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10.12.2014 20:20 Uhr von derlausitzer
 
+3 | -0
 
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@ Stray_Cat - Erinnert das nicht in schrecklicher Weise an die Praktiken und "Forschungen" des 3. Reiches?

Eventuell haben die Zwei ein Buch von Mengele gefunden?
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10.12.2014 20:25 Uhr von Stray_Cat
 
+10 | -0
 
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"Sie haben es jetzt öffentlich gemacht"

Ja, haben sie. Aber man muss dazu die Hintergründe kennen. Wäre Mrs. Feinstein nicht gewesen und eine Handvoll anderer, niemals wäre das durchgesetzt worden. Man hat nach Kräften verzögert, in der Hoffnung, dass dann die Amtszeit von Mrs. Feinstein abgelaufen wäre.
Das Weisse Haus hat die Kommissions-Mitglieder unter Druck gesetzt mit dem Argument, die Inhalte würden den Sympathien und Interessen in Übersee schaden.

Vor zwei oder drei Tagen noch hat Kerry einen letzten Versuch unternommen, das Ganze abzuwenden. Einige Republikaner haben riesige Anzeigen in Tageszeitungen geschaltet, mit welchen sie dem Volk nahebringen wollten, dass der ganze Bericht eine Verfälschung und eine unverschämte Lüge sei.

Zwei Mitlieder der Kommssion haben geplant, ein Verfahren einzuleiten, damit der Bericht endlich raus geht.

Mrs. Feinstein hat weitgehenden Zensuren zugestimmt, damit wenigstens ETWAS an die Öffentlichkeit gelangt. Sie sagte, weiteres müsse man dann später zum Thema machen.

Der Bericht umfasst mehr als 6.000 Seiten. Ein kleiner Teil liegt nun vor. Was um Himmels willen ist noch geheim? Es muss ja noch viel grauenvoller sein als das, worüber die ganze Welt heute entsetzt ist.
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10.12.2014 20:29 Uhr von Stray_Cat
 
+7 | -0
 
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@ derlausitzer

Du könntest richtig liegen. Vieles ist am Ende des Krieges in die USA transferiert worden. Dazu gibt es Dossiers, die so nach und nach geöffnet wurden/werden.

Es ist ein einziges, kaltes Grauen. Wie können Menschen so ihre Seele verkaufen?

Und Bush hat bereits seinen Bruder in den Startlöchern für einen der nächsten Präsidenten positioniert. Langsam weiss man wirklich nicht mehr aus noch ein.
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10.12.2014 20:58 Uhr von Rongen
 
+11 | -1
 
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Peri wo bist du nur ? Muss doch mal einer erklären wie die Zusammenhänge sind.
Auf der einen Seite freut es mich sehr das den Menschen wieder ein Stückweit mehr die Augen geöffnet wurden wie es um den glorreichen Retter USA wirklich bestellt ist, nur ist es Traurig zu sehen das selbt heute noch Folter existiert.
Und Frau Feinstein ist für mich eine Heldin, den was der Frau an Gegenweind entgegenströmen muss kann man sich kaum vorstellen.
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10.12.2014 21:08 Uhr von Stray_Cat
 
+7 | -0
 
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@ Kritikpolizei

Lies die beiden von dir gelinkten Artikel bitte noch einmal sorgfältig. Da steht genau das Gegenteil von dem, was du da raus- oder reininterprätierst.

Und bitte in Zukunft etwas vorsichtiger mit solchen Aussagen. Wir wollen keinen Krieg in Europa. Du auch nicht, oder?
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10.12.2014 21:24 Uhr von CoffeMaker
 
+11 | -0
 
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"Peri wo bist du nur ? Muss doch mal einer erklären wie die Zusammenhänge sind."

Der hängt grad über seine Planspiele wie man die Russen am besten plattmachen kann^^
Aber ich denke er würde sowas ähnliches sagen wie "um die Demokratie und sein Land zu schützen ist alles erlaubt, weil es gut ist und wir (und vorneweg die USA) die Guten sind und die anderen sind das personifizierte abgrundtiefe Böse". ;)

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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10.12.2014 21:43 Uhr von ms1889
 
+2 | -1
 
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nuja..an die wand stellen und erschiessen...samt familie...die psychologen zeigen das sie abartige tiere sind und die amrikaner als solches auch...freiheit, demokratie und rechtstaatlichkeit gibt es für die usa NICHT...

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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11.12.2014 01:06 Uhr von Gorli
 
+1 | -7
 
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Bei aller Grausamkeit muss man es der US Regierung aber auch hoch anrechnen, dass sie das komplett freiwillig in einem solchen Ausmaß veröffentlichen. In China und Russland gibts sowas auch, aber ich bezweifle, dass dort jemals von Regierungsseite an die Öffentlichkeit kommen wird.
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11.12.2014 04:54 Uhr von Stray_Cat
 
+4 | -0
 
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"Bei aller Grausamkeit muss man es der US Regierung aber auch hoch anrechnen, dass sie das komplett freiwillig in einem solchen Ausmaß veröffentlichen."

MÜSSTE man, wenn es so wäre.
Ist es aber nicht.
Nach allem, was das Weisse Haus veranstaltet hat, den Bericht zu unterdrücken und zu verzögern (bereits 10 Monate, nachdem EIN Monat dafür veranschlagt war), muss man es Mrs. Feinstein hoch anrechnen, dass sie trotz allen Anfeindungen (bis hin zu großen Anzeigen in Tageszeitungen) durchgehalten hat. Sie und ihr Team.

Um den Bericht in der jetzigen Form überhaupt öffentlich machen zu können, hat sie trotzdem viele Abstriche hinnehmen müssen. Sie wusste aber, dass das wenigstens ein Anfang ist.

Was wir darin zu lesen bekommen, ist das, wofür sich Regierung und CIA noch am wenigsten schuldig fühlen.

Was mag also wirklich alles passiert sein?

Und immer noch passieren?
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11.12.2014 08:49 Uhr von Gorli
 
+0 | -1
 
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"
Nach allem, was das Weisse Haus veranstaltet hat, den Bericht zu unterdrücken und zu verzögern (bereits 10 Monate, nachdem EIN Monat dafür veranschlagt war), muss man es Mrs. Feinstein hoch anrechnen, dass sie trotz allen Anfeindungen (bis hin zu großen Anzeigen in Tageszeitungen) durchgehalten hat. Sie und ihr Team."

Du glaubst doch nicht, dass dieser Bericht jemals an die Öffentlichkeit gekommen wäre, wenn das Weiße Haus das nicht exakt so gewollt hätte? Ich glaube du unterschätzt die Machtmittel und -befugnisse des Präsidenten.

Dass da viel gestrichen wurde ist mir auch klar. Jede Regierung hat Leichen im Keller (außer vielleicht Liechtenstein oder andere unwichtige Zwergstaaten). Ich will ehrlich gesagt garnicht Wissen, was der BND im Irak alles getan hatte, und der BND ist noch ein verdammt harmloser verein. Die Welt ist eben kein Ponyhof, auch wenn die Westlichen Regierungen sie oft so verkaufen wollen.
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11.12.2014 10:23 Uhr von Reape®
 
+1 | -0
 
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nicht auszudenken, wenn russland überall auf der welt geheime gefängnisse hätte und gleiche folterpraktiken anwenden würde. da würde sich die gleichgeschaltete, zionistische presse gar nicht mehr einkriegen und die scheisse würde aus allen löchern kriechen.
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11.12.2014 15:10 Uhr von sigmasix
 
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Das eigentlich richtig kranke ist, dass Firmen wie Blackwater, Leute anstellen, die im Namen der Regierung foltern....

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