09.12.14 21:36 Uhr
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Berlin: Ausstellung zeigt Topografie des Nazi-Terrors in Berlin kurz vor Kriegsende

Als schon längst klar war, dass Nazi-Deutschland den Zweiten Weltkrieg verlieren würde, schwor Adolf Hitler das deutsche Volk nochmal auf den Endsieg ein - Sieg oder Untergang. Und jene, welche nicht blind in den Tod gehen wollten, wurden gnadenlos verfolgt.

Die Ausstellung trägt den Titel "Deutschland 1945 - Die letzten Kriegsmonate" und zeigt die menschenverachtende Gesinnung des "Führers". So lautete ein Zitat: "Wir kapitulieren nicht, niemals. Wir können untergehen. Aber wir werden eine Welt mitnehmen."

In der Schau werden auch das Verhalten verschiedener Gemeinde und Städte kurz vor Ende des Krieges gezeigt, wie z.B. von Breslau und Greifswald. Während der Kommandant von Breslau bis zum Ende kämpfte und die Stadt fast völlig zerstört wurde, ergab sich Greifswald kampflos und blieb verschont.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Ausstellung, Nazi, kurz
Quelle: berliner-zeitung.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2014 21:36 Uhr von blonx
 
+1 | -1
 
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An Aktualität gewinnt die Ausstellung durch die Ukraine-Krise: „Die Möglichkeit, dass Krieg zurück nach Europa kehrt, ist nicht so weit entfernt“, sagte Rolf-Dieter Müller, einer der wissenschaftlichen Berater der Kuratorin.
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09.12.2014 23:38 Uhr von Patreo
 
+4 | -3
 
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Alleine in Wien

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) 1963
V-Gebäude im Otto Wagner Spital Gedenkstätte Steinhof 2002
Judenplatz Gedenktafel der Jüdischen Gemeinden am Judenplatz 19. April 2001
Judenplatz Mahnmal für die österreichischen jüdischen Opfer der Shoa 25. Oktober 2000
Karajangasse 14 Gedenkstätte Karajangasse 1999
Gedenktafel für 13 slowenische NS-Opfer aus Kärnten in der Weihestätte im ehemaligen Hinrichtungsraum im Landesgericht für Strafsachen Wien 29. April 1993
an der Fassade des Landesgerichts Gedenktafel der Österreichischen Liga für Menschenrechte an der Fassade des Landesgerichts für Strafsachen Wien 11. März 1988
Albertinaplatz Mahnmal gegen Krieg und Faschismus 24. November 1988
Platz der Opfer der Deportation Mahnmal zur Erinnerung an die Zehntausenden österreichischen Jüdinnen und Juden, die in den Jahren 1939–1942 vom ehemaligen Aspangbahnhof in die Vernichtungslager deportiert und dort ermordet wurden 1983
Förstergasse Gedenktafel für unmittelbar vor der Befreiung Wiens ermordete Jüdinnen und Juden 14. April 1960
Morzinplatz & Salztorgasse Mahnmal Morzinplatz und Gedenkstätte am ehemaligen Hintereingang des Hotels Metropol, der damaligen Gestapo-Leitstelle. Enthüllung eines Gedenksteins für die Gestapo-Opfer am 11. April 1951. Ein neugestaltetes Mahnmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft wurde am 1. November 1985 enthüllt und 1999 um einen Stein mit rosa und schwarzen Winkel erweitert. 11. April 1951
Gedenkstein der Stadt Wien für die Opfer des Faschismus 1948
Zentralfriedhof Gruppe 40 Grabanlage und Gedenksteine für tschechische und österreichische Widerstandskämpfer und Opfer der NS-Justiz


,,Nach dem Vorbild der Stolpersteine von Demnig wurden in Wien auf eine persönliche Initiative von Elisabeth Ben David-Hindler Gedenksteine dieser Art 2005 für ihre ermordeten jüdischen Großeltern mütterlicherseits im 9. Bezirk Alsergrund verlegt. In einer breiter werdenden Aktion wurden 2005 noch 84 weitere Steine in Leopoldstadt verlegt und viele weitere folgten bis dato. Heute arbeitet der Verein "Steine der Erinnerung", der 2010 mit dem dotierten Dr. Karl Renner Preis ausgezeichnet wurde. An über 300 Stellen in Wien liegen nun schon knapp 1.200 Steine der Erinnerung."
http://de.wikipedia.org/...
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10.12.2014 00:45 Uhr von blonx
 
+1 | -0
 
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@ sijamboi
Das hätte natürlich in den Artikel gehört, ist aber durch den Artikel nicht klar gesagt worden. Die Ausstellung wird in dem Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors" in Berlin gezeigt und läuft vom 9. Dezember 2014 bis zum 26. Oktober 2015.
Das Zentrum "Topographie des Terrors" ist ein seit 1987 bestehendes Projekt in Berlin zur Dokumentation und Aufarbeitung des Terrors in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland insbesondere während der Herrschaftszeit von 1933 bis 1945.
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10.12.2014 00:48 Uhr von Nox-Mortis
 
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zeigt die auch die menschenverachtende Gesinnung der Roten Armee?
Vergewaltigung, Mord, Vertreibung usw...
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10.12.2014 00:50 Uhr von Patreo
 
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NOX-MORTIS

1) Es zeigt auch nicht den Genozid der spanischen Besatzer in Südamerika
2) Es zeigt nicht den Genozid an den Hereroes durch das Kaiserreich
3) Es zeigt nicht die Gesinnung der Roten Armee
4) Wenn es dir darum geht eine von diesen dreien Thematiken in die Öffentlichkeit zu bringen, fühl dich frei ETWAS Sinnvolles damit zu tun.
5) Auch ohne die Rote Armee oder Genozide anderer Art, gab es dennoch den Holocaust.
Das eine wird nicht durch das andere legitimer.
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10.12.2014 01:03 Uhr von Nox-Mortis
 
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@Patreo

Es geht aber nicht um die spanischen Besatzer oder anderes, sondern um ´´´´Deutschland 1945 - Die letzten Kriegsmonate´´´´

Ich wollte nichts legitimieren, sondern zwecks Vollständigkeit auch auf die Verbrechen der Alliierten hinweisen.
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10.12.2014 03:18 Uhr von Shifter
 
+3 | -3
 
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Man sollte mal eine Ausstellung zum Terror den Israel verbreitet erstellen, aber man zeigt ja lieber weiter auf lange vergangene Sachen statt sich den aktuellen Verbrechern wie Israel oder Ukraine oder USA zuzuwenden. Ja wir ignorieren alle von diesen Verbrechern begangenen taten und schicken überall noch fleissig Geld oder Sachgeschenke hin, Uboote, Panzer, zahlen deren Stromrechnungen statt sich im eigenen Land mal um die Preise zu kümmern
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10.12.2014 07:46 Uhr von daguckstdu
 
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@sommermensch1

"Ihr Deutschen seid so seltsam. Ihr werded das Thema WKII u Hitler niemals abschließen können. Jedes Jahr werden neue Denkmäler, Monumente, Ausstellungen eröffnet."

Wenn man den Artikel richtig gelesen hat, wird man unweigerlich feststellen das es hierbei um die Verbrechen am eigenen Volk geht. Das erste Land was die Nazis besetzten war das Eigene. Der "Jude" dient ja in vielen Bereichen für Ablenkung, aber doch nicht bei einem so offensichtlichen Thema.

Aber manchen liegt es halt im Blut, gell!

[ nachträglich editiert von daguckstdu ]
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10.12.2014 09:24 Uhr von Patreo
 
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Nox mortis aber darum gehts nicht in der Ausstellung genauso wie shifters stupider querverweis.
Nochmals shifter wenn du dich persönlich der beihilfe schuldig fühlst als Deutwcher warum machst du keine Veranstaltung zu Israel?
Was hindert dich?
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10.12.2014 09:45 Uhr von Patreo
 
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Nox mortis weil dir das thema.so wichtig isthttp://www.sfvv.de/...

Shifter in welcher Vernisage von Palästinensern warst du das letzte mal?
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10.12.2014 10:39 Uhr von Big-E305
 
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@einer-von-vielen
da gäbe es aber leider nicht viel "auszustellen" der einzige bekannte terroranschlag war 9/11 und der ist auch nicht zweifelsfrei bewiesen worden....die fakten über die terroranschläge der letzten jahrzehnte erzählen leider was anderes als du hören möchtest.
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10.12.2014 11:03 Uhr von Patreo
 
+3 | -3
 
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,,der einzige bekannte terroranschlag war 9/11 "
das stimmt so nicht Anschläge in Nigeria, Israel, Kenia oder Bali waren auch religiös motiviert.
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11.12.2014 17:38 Uhr von silent_warior
 
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Man darf nicht damit kommentieren dass die ganzen anderen Völker viel mehr Menschen umgebracht haben oder noch menschenverachtendere Dinge gemacht haben.

Wenn man sich an dem schlechtesten misst steht man immer gut da.

Es gab auch viele "Mitbürger" die von dem Gequatsche von Hitler und Co. extrem beeindruckt waren.
Es gab dann (wie auch heute) diesen vorauseilenden Gehorsam und die Leute haben in Eigenregie Menschen verurteilt und angegriffen die nicht mit was passiert ist dem einverstanden waren.

Kritik am Führer hat ja schon Zuchthaus bedeutet und manch ein Deutsche Mitbürger wurde ja auch ins KZ gefahren, aber über diese Menschen spricht keiner mehr.

Es ist aber schlimm dass irgend ein altes Muttchen sich in der Stadt ergeifert und einen vor allen runtermacht weil sie mitbekommen hat dass man einige kriegstechnische Strategien der Führung als dumm oder unüberlegt bezeichnet.

Solche Leute die mit ihrer Zeit nichts besseres anzufangen wissen als sich bei demjenigen der momentan an der Macht ist anzubiedern, die k*tzen mich einfach an.

Diese Leute wollen mit einem sehr geringem Aufwand ganz große Helden sein die von den aktuellen mächtigen beachtet werden.
Man verspricht sich dadurch einfach nur ein paar Vorteile, vielleicht bekommt man etwas mehr Essen (Nahrungsknappheit im Krieg und auch danach) ab da man ja ein guter Verräter ist.

... und solche dummen Leute gibt es immer noch zuhauf.

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