08.12.14 14:51 Uhr
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Veränderungen zwischen offenem Internet und Spezialdiensten

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) soll aus Kreisen des Bundeswirtschaftsministeriums erfahren haben, dass das vom Bundeskabinett verabschiedete Konzept zur Netzneutralität einen Kompromiss vorsieht.

Demnach sollen Unternehmen nach Bezahlung einer Gebühr nur dann Spezialdienste anbieten dürfen, wenn sie zeitgleich ausreichend Bandbreite für den reibungslosen und diskriminierungsfreien Datenverkehr im offenen Internet bereitstellen.

Ein Vorschlag dazu wird die Bundesregierung, unter Federführung des Wirtschaftsressorts, in Kürze der EU unterbreiten. Zu möglichen Spezialdiensten zählen unter anderem Video-On-Demand-Angebote oder Anwendungen der Telemedizin.


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WebReporter: XFlorian
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, Dienst, spezial
Quelle: zdnet.de

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08.12.2014 14:51 Uhr von XFlorian
 
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Es ist uns gelungen, Netzneutralität im offenen Internet zu erhalten und gleichzeitig Innovationen wie etwa Spezialdienste nach klar definierten Prinzipien, zu ermöglichen“, zitiert die FAZ Mitarbeiter aus dem Wirtschaftsministerium.
Erst letzte Woche setzte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für Spezialdienste im Internet ein. Entsprechende Dienste benötigen „eine fehlerfreie und immer gesicherte Übertragung“.
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08.12.2014 14:58 Uhr von TinFoilHead
 
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Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich am gestrigen Donnerstag öffentlich für Spezialdienste im Internet stark gemacht. “Innovationsfreundliches Internet heißt, dass es eine bestimmte Sicherheit für Spezialdienste gibt”

Und die normalen Bürger werden mit Sicherheit weiter ausspioniert, und in Zukunft wie mit TV, BILD und Co verstärkt programmiert.
Denn:

“Innovationsfreundliches Internet heißt, dass es eine bestimmte Sicherheit für Spezialdienste gibt”

Un diese bestimmte Sicherheit für speziale Spezialdienste stehen dann den einen Haufen Geld zahlenden Spezialisten zur Verfügung.

Neuland halt...
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08.12.2014 16:35 Uhr von KaiserackerSK
 
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Es gibt wirklich Dienste bei denen ich das gut finde. Ich hätte auch nichts dagegen mit weniger Geschwindigkeit zu surfen wenn dadurch eine schwierige Operation über den ganzen Erdball hinweg in Echtzeit unterstützt werden kann. Ein Spezialist sitzt vor seinem Rechner und steht einem anderen Mediziner bei der noch nicht so erfahren ist. Kein Arzt wird perfekt geboren sondern muss sich alles erarbeiten.
Wenn allerdings damit gemeint ist das sich reichere Mitbürger oder Institutionen mit weniger Verzögerungen Filme in 3D anschauen können, oder bei Youtube gerade viele das neue Video von der Katzenberger anschauen dann ist das nicht okay
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08.12.2014 20:00 Uhr von shadow#
 
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Wie wäre es erst mal mit LTE-Zwang für alle die noch Frequenzen haben wollen?
Das ist nämlich genau dieses Problem in seiner Essenz: Ressourcen (und wir reden hier von ganzen Funkmasten die der Netzabdeckung entsprechen, nicht Bandbreite) werden dem Kunden vorenthalten und für einen horrenden Aufpreis verkauft.

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