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Tschernobyl: EU zahlte bislang 1,5 Milliarden Euro für einen neuen Sarkophag

Die Europäische Union hat bislang 1,5 Milliarden Euro für den Bau des Sarkophags für das havarierte Kernkraftwerk Tschernobyl bezahlt. Die Kosten sollten sich bei Beginn des Projektes eigentlich auf 622 Millionen Euro belaufen. Anschließend erhöhten sich die Kosten aber auf 1,54 Milliarden Euro.

Shelter Implementation Plan, so der Name des Projektes, wurde dann für einige Monate gestoppt, weil das Geld fehlte und es zu einer Kostenüberschreitung kam. Dies ergab eine Studie von Greenpeace. Anfang Dezember meldete die Europäische Bank EBRD die Bereitstellung weiterer 350 Millionen Euro.

Nun sollen sich die Kosten für den Bau auf 2,15 Milliarden Euro belaufen und das Projekt soll 2017 abgeschlossen werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, EU, Milliarden, Tschernobyl, Sarkophag
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2014 09:16 Uhr von Phyra
 
+15 | -4
 
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warum zahlt das eigentlich nciht russland?
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08.12.2014 09:39 Uhr von ksros
 
+6 | -1
 
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Da muss ich dir leider widersprechen, Kosmokek. Auf der nördlichen Halbkugel weht der Wind meistens Richtung Osten.
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08.12.2014 09:47 Uhr von KissArmy666
 
+11 | -2
 
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gab bzw. es gibt doch auf YouTube ein Video wo ein Forscher oder was auch immer sagt.. das dieser Sarkophag überflüssig ist, weil die meiste Strahlung bereits beim Gau ausgetretten sein.. und es somit, eine nur noch geringe Strahlung gebe???

Und natürlich.. es geht plötzlich das Geld aus.. und die Kosten steigen und steigen.. da haben sich wohl ein paar Oligarchen an den Geldern bereichert..


@Phyra

machen die doch... aber denkst Du der Rest der Welt hat kein Interesse daran das weiter "angeblich" große Gefahr von diesem alten Kraftwerk ausgeht?

"Die Europäische Union und 17 Staaten, darunter Deutschland , Irland, die USA, Großbritannien, die Ukraine und Russland haben bereits Hunderte Millionen Dollar an Steuergeldern ihrer Länder aufgebracht, um den undichten Reaktor zu verschließen. 2010 begannen endlich, mit 13-jähriger Verzögerung, die Arbeiten am neuen Sarkophag. Bereits 1997 hatten die G7 und die EU eine entsprechende Vereinbarung getroffen."

https://www.freitag.de/...

[ nachträglich editiert von KissArmy666 ]
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08.12.2014 10:09 Uhr von Azureon
 
+11 | -1
 
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Und wie durch Zauberhand, übersteigt auch hier der Preis den ursprünglichen Betrag um das dreifache....

Entweder da stecken sich ein Haufen Leute Geld in die eigene Tasche, oder die sind zu blöd zum rechnen und gehören gefeuert.

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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08.12.2014 10:17 Uhr von welfe
 
+5 | -1
 
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Da bin ich ja echt von den socken !!!! - Auf wessen sich die verantwortung und haftung so verteilt .... ich bin sicher - viele bürger wissen das nicht - man sollte es tatsächlich grußflächig publizieren !!!

Wenn ich doch nur wüßte : WIE ?
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08.12.2014 10:54 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -0
 
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Komisch, da funktionieren die Sanktionen nicht ;)
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08.12.2014 12:26 Uhr von jens3001
 
+0 | -3
 
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Als ob sowas jemals jemand genau berechnen könnte.

So einen Sarkophag hat es in der Art noch nicht gegeben. Wie soll man das also, vor allem in so einer Hau-Ruck-aktion wie das damals war, genau berechnen?

Dann kommt noch dazu, dass man jetzt einen weiteren Sarg darüber stülpen will / muss. Auch das ist ein einzigartiges Projekt dessen Kosten man nicht vorher abschätzen kann.
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08.12.2014 12:50 Uhr von jens3001
 
+1 | -2
 
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Mister-L

Du bist auch nicth gescheiter als dein Vorbild aus den Comis.

1. Hatte Russland den Reaktor gebaut und betrieben und war unheimlich glücklich drüber ihn los zu sein als die Ukraine selbstständig wurde.
Ich glaube wäre Tschernobyl im Osten der Ukraine hätten wir dort jetzt keine Probleme.
Somit ist es genau genommen ein russisches Problem, kein ukrainisches oder europäisches.

2. Ist es dennoch unser Problem weil Strahlung die Angewohnheit hat nicht still zu stehen, sondern sich zu verbreiten. Über die Luft, durch Partikel, durch Nahrungsmittel, usw.
Und das betrifft uns sogar sehr direkt!!

3. Wenn die Ukraine den Schutz nicht mehr aufrecht erhalten kann - siehe Punkt 2 + kannst du deinen Enkeln erklären warum sie einen 3. Arm haben aus dem sie traurig ein Auge ansieht.


Solche Idioten wie dich, die ihren geistigen Müll posten ohne mal 5 Sekunden drüber nachzudenken, hab ich echt gefressen.
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08.12.2014 13:13 Uhr von jens3001
 
+1 | -2
 
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Ach komm, stell dich doch nicht noch dümmer als du bist.

Die Umgebung ist über die Höchstwerte verstrahlt worden und das direkte Gebiet um das AKW herum ist nach wie vor militärisch abgeriegelt. hinein kommt man nur mit Bestechungsgeld oder einer offiziellen Ausnahmeerlaubnis.

In das AKW (bzw. den Teil der damals angefangen hat zu schmelzen) kann gar keiner. Weil da n Deckel druff ist. Also bestenfalls außen rum laufen ist möglich.
Wer das ohne Schutzanzug macht hat wohl seine Familienplanung schon hinter sich.

Wäre der Betondeckel nicht bestünde die Gefahr, dass hoch verstrahltes Material, Staub, etc. von innen in die Luft gelangen könnte und daher auch zu uns.

Aber wie du gerade bewiesen hast, hast du einen Horizont der einem Kreis mit dem Radius 0 entspricht. Und den nennst du auch noch deinen Standpunkt.

ich gehe daher nicht davon aus, dass lästige Fakten dich umstimmen werden. :)
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10.12.2014 01:54 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -0
 
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Und wieviel von den höheren Kosten haben sich die Oligarchen zugeführt?

Einstmals war die Ukraine die bewunderte Kornkammer Europas. Heute ist sie das schwarze Loch für Europas Finanzen.

Während sich die US-Magnaten ihre Bodenschätze unter den Nagel reißen. Aber das passt schon. Schliesslich sind es lupenreine Seelenverwandte der dortigen Oligarchen.

Und der EU-Bürger der Depp und Wasserträger.

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