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DIHK verlangt Perspektive für Flüchtlinge

Nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer, werden Asylbewerber zu lange daran gehindert, eine Arbeit aufzunehmen.

Zur Zeit müssen Asylbewerber drei Monate warten, bis sie einer Arbeit nachgehen dürfen. Aber nur wenn es für diese Stelle keinen Bewerber aus der EU gibt. Diese Regelung soll nach dem Wunsch des Arbeitgeberpräsidents Ingo Kramer ebenfalls wegfallen.

Kramer äußerte sich auch über zunehmende Proteste gegen Asylbewerber: "Wenn Menschen auf die Straße gehen und gegen Zuwanderung protestieren und Ressentiments schüren, schaden sie unserem Land. Das ist menschlich unsensibel und ökonomisch schädlich."


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WebReporter: bewerter3000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Flüchtling, Asylbewerber, DIHK, Perspektive, Ingo Kramer
Quelle: augsburger-allgemeine.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2014 08:56 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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Wie schön das Kapital unter dem Deckmantel des Wohlwollens sein Unwesen treibe kann:-)


Die Linken müssten jetzt diesen Vorschlag unterstützen.

Ein Tag später gehen die dann wegen hoher Arbeitslosigkeit und geringer Löhne auf die Straße, weil die nix raffen!


Und wenn nicht, dann können die ja ihren Diensten den Salafisten anbieten und diese dann beschützen vor den pösen pösen Hooligans

Aber Zuwanderung und Arbeitslosigkeit haben nix aber auch gar nix miteinander zu tun? Ja, sieht man^^
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08.12.2014 13:29 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Kramer äußerte sich auch über zunehmende Proteste gegen Asylbewerber: ´Wenn Menschen auf die Straße gehen und gegen Zuwanderung protestieren und Ressentiments schüren, schaden sie unserem Land. Das ist menschlich unsensibel und ökonomisch schädlich.´ " (bewerter3000)
Außenwirtschaftlich wird er wohl Recht haben. Aber binnenwirtschaftlich ist es nun einmal so, daß zunächst einmal die Höhe der Löhne die Zufriedenheit im Innern erzeugt.
Letztendlich hat Eric Schweitzer das bestätigt, was die Bevölkerung ohnehin ahnt: Flüchtlinge sind keine Flüchtlinge, sondern Zuwanderer. Aber auch bei den Zuwanderern gibt es eine Hierarchie: Zusätzlich zu den EU-Zuwanderern kommen durch den Begriff "Flüchtlinge" zusätzlich noch weitere Zuwanderer hinzu, die sich auf die binnenwirtschaftliche Lohnstruktur dämpfend auswirken. Wenn also die Bertelsmann-Stiftung ( http://www.heise.de/... ) eine entsprechende Studie ( http://www.bertelsmann-stiftung.de/... )
herausgibt, daß Zuwanderer ein Gewinn für die Struktur Bundesrepublik Deutschland sind, stellt sich gleichzeitig die Frage, wer denn diese Struktur ist. Jedenfalls hat die Bundesrepublik Deutschland z.Zt. eine höhere Einwanderungsquote als andere Wirtschaftsgebiete. http://www.shortnews.de/...
http://www.shortnews.de/...
Menschlich unsensibel ist es tatsächlich, wenn man die Zuwanderung gutheißt. Wenn man die Zuwanderung (Flüchtlinge) aber nicht gutheißt, dann ist das Vertretung der eigenen Interessen.

"Zur Zeit müssen Asylbewerber drei Monate warten, bis sie einer Arbeit nachgehen dürfen. Aber nur wenn es für diese Stelle keinen Bewerber aus der EU gibt. Diese Regelung soll nach dem Wunsch des Arbeitgeberpräsidents Ingo Kramer ebenfalls wegfallen. " (bewerter3000)
Und so ist auch die Äußerung von Eric Schweitzer zu bewerten: Er vertritt die Interessen seiner Mitgliedsverbände, die menschlich sensibel über die Arbeitskraft dieser Zuwanderer verfügen wollen und sie als Gegengewicht zu höheren Lohnforderungen tarifpolitisch einsetzen wollen.

Interessant dabei: Es gab mal vor eins, zwei Jahren einen Artikel in der ZEIT, in dem über die Zuwanderungsprobleme mit Rumänen - also EU - berichtet wurde. Fallbeispiel war Duisburg. Und ein Imam der dortigen Muslim-Gemeinde forderte die Stadt auf, den Zuzug dorthin zu regulieren. http://www.shortnews.de/...
So können sich Rollen verändern.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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