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Türkei dem Schicksal der Ukraine oder Ägyptens nur knapp entkommen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat geäußert, dass sein Land nur knapp einem ähnlichen Schicksal wie dem der Ukraine entgangen sei.

Wenn die türkische Regierung "die regierungsfeindlichen Aktionen im Gezi-Park nicht unter Kontrolle genommen" hätte, wäre das gleiche passiert, wie in der Ukraine oder Ägypten, so Erdogan.

Ende Mai diesen Jahres hatten in Istanbul Protestaktionen im Gezi-Park begonnen. Grund war der Beschluss der Behörden, den Park abzuholzen und ein Unterhaltungszentrum zu bauen. Die Proteste richteten sich später auch gegen die Politik von Erdogan.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Ukraine, Recep Tayyip Erdogan, Schicksal
Quelle: german.ruvr.ru

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2014 08:30 Uhr von muhkuh27
 
+32 | -7
 
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Puh glück gehabt, dann kann die staatliche islamisierung ja bedekenlos weitergehen..
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08.12.2014 09:06 Uhr von GTE
 
+8 | -0
 
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Ende Mai diesen Jahres? Wohl eher Ende Mai 2013!
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08.12.2014 09:48 Uhr von ParaMAX
 
+3 | -1
 
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Sowas passiert noch einmal, das nächste mal vermutlich geballter und organisierter.
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08.12.2014 09:52 Uhr von xlibellexx
 
+9 | -0
 
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Die Krim wurde einst von Kimmerern und Taurern bewohnt. Gleichzeitig mit den Griechen stießen die Skythen auf die Krim vor. Später stand das Gebiet unter römischer, gotischer, sarmatischer, byzantinischer, hunnischer, chasarischer, kyptschakischer, mongolisch-tatarischer, venezianischer, genuesischer, osmanischer Herrschaft und wurde schließlich Teil des Russischen Kaiserreichs.
Bis zum Russisch-Türkischen Krieg (1768–1774) war das Khanat der Krim ein Vasallenstaat des Osmanischen Reichs. Mit Hilfe des Russischen Kaiserreichs gelang die Loslösung, die Osmanen mussten im Frieden von Küçük Kaynarca 1774 die „Unabhängigkeit“ der Krim anerkennen, worauf jedoch gleichzeitig eine schleichende Russifizierung folgte. Viele Krimtataren flohen auf das Gebiet der heutigen Türkei. Unter Grigori Potjomkin 1783 kam die Krim durch Annexion endgültig unter russische Herrschaft: Am 8. April 1783 wurde sie formell von Katharina II. „von nun an und für alle Zeiten“ als russisch deklariert. Dies wurde vom Osmanischen Reich jedoch erst mit dem Vertrag von Jassy am 6. Januar 1792 anerkannt.
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08.12.2014 10:09 Uhr von hasennase
 
+1 | -5
 
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dass die russen auf unterdrückung, verfolgung und repression stehen ist nun wirklich nicht verwunderlich. wen erdowahn noch eine wahl hätte würde er sich auch nicht mit putin abgeben.

[ nachträglich editiert von hasennase ]
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08.12.2014 11:43 Uhr von CrowsClaw
 
+1 | -9
 
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@ gemini78

Ziemlich viel Bullshit den Sie da von sich geben.
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08.12.2014 13:07 Uhr von Komikerr
 
+2 | -5
 
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Oh Mann.... jetzt ist es soweit, Weihnachten und Ostern fällt auf einen Tag, da ich Erdogan mal zustimmen muss.

Aber das Sezenario trifft zu.

Ich erinnere mich noch, wie in der Glotze die "Reportagen" bezüglich der Demons in Istanbul gezeigt wurden.
Mit Kommentaren wie: Tausende, ja Hunderttausende sind auf die Strasse gegangen um gegen den Despoten Erdogan und seine Politik vorzugehen.
Im ganzen Land stehen die Leute auf, die Hoffnung keimt nun auf ein weiteres Szeanrio des arabischen Frühlings in der Türkei auf.
Blablabla

Wenn man sich auch nur einen Moment auf Zahlen beruft kommt folgendes raus:

Laut offiziellen Angaben lebten 2013 knapp 14.1 Millionen in Istanbul.
Dezember 2013 laut offiziellen Angaben eine Gesamtbevölkerung der Türkei von über 76.6 Millionen.

Diese Demonstranten sind keine "breite Masse der Bevölkerung".
Die breite Masse der Bevölkerung hat klar Stellung bezogen, bei den kurz darauf folgenden Wahlen in der Türkei... und zwar für Erdogan.

Und genau die gleichen "Massenproteste" fanden auch in Syrien, Lybien, Ägypten und zuletzt in der Ukraine statt.

Eine Minderheit, meistens finanziert durchs Ausland, zettelt gewaltsame Regimeumstürze an und der Westen propagiert dies mit Interviews von den Minderheiten der Regimegegner.


Nur dumm, dass es net überall funktioniert hat, denn in Syrien haben wir nun nen Bürgerkrieg, inklusive eventuellen Angriffen durch Isreal auf Damaskus, die Ukraine ist zerfallen ( realistisch gesehen, sollte jedem klar sein, dass die Ukraine mit viel Glück, nurnoch aus dem Westen besteht ) und die Türkei wendet sich von der EU ab.


Ganz klasse Kino


Danke Frau Merkel, Herr Cameron, Herr Sarkozy, Herr Hollande und Co, dass sie es binnen 3 Jahren geschafft haben, die EU an den Bankrott zu treiben und nun Anlauf nehmend, von der Klippe zu springen.
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08.12.2014 13:26 Uhr von AMB
 
+3 | -0
 
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Also ganz ehrlich der Grund war vermutlich die Stärke der Türkei, weil Erdogan bestimmt nicht aus eigenem Antrieb die Internetverbindungen in die Welt und vor allem nach der USA begrenzen wollte. Vielleicht wäre eine überlegtere Handlung gewesen, hier die Kanäle in die umgekehrte Richtung zu nutzen, nur hat die Türkei vermutlich nicht wirklich eine Übermacht auf diesem Gebiet gegenüber den Unfriedenstiftern. Somit war aus ihrer Sicht das Abschalten das einfachste.

Ist halt schon ein ganz schönes Hindernis, wenn Länder plötzlich wehrbar werden und sogar Panzer herstellen, die es mit den Deutschen Panzern aufnehmen können. Solche Mächte können einem, als selbst ernannter Weltherrscher ganz schön ein Dorn im Auge sein.

Ein Verständnis habe ich dafür überhaupt keines, weil die lieben Freunde sich ja bereits an die Chinesen verloren haben und nur noch ein wenig an deren Haken zappeln. Nur schade, welchen Schaden die noch anrichten und schon angerichtet haben, bevor ihnen mal das Licht auf geht, daß der Chinese sie schon in der Tasche hat.

Vermutlich sind die Beziehungen zwischen Russland und der Türkei genau wegen der Übergriffe aus Übersee so besonders gut. Denn hier kann die russische Regierung wirklich mit Hilfe aufwarten. Sie besitzt genügend Spezialisten die sich im Netz auskennen.

Wirklich helfen kann sich allerdings nur jemand, der sich selbst stark macht. Folglich wird, wenn Erdogan es intelligent an geht die Türkei sich besser im Netz platzieren müssen.
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08.12.2014 13:42 Uhr von CrowsClaw
 
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@ gemini78

"Das Recht auf die eigene Sprache wurde in den Ostbereichen einkassiert."

Witzig, schon oft gehört, keine Beweise.
Oder meinen Sie den Gesetzesvorschlag der sofort wieder fallen gelassen wurde? Was Ihre Aussage zu Nichte macht.

"In der Ukraine ist die Lage eine andere, die rechten Parteien wurden vom Ausland (CIA) subventioniert."

Prove it.

"Somit hat die Einmischung der USA den Konflikt befeuert und letztendlich die Einmischung Russlands hat dem Land den Rest gegeben."

Allerdings war Russland schneller, so hatte Russland die Ukraine mit Sanktionen erpresst, den Präsidenten gekauft, sozusagen um dadurch eine Mitgliedschaft in ihrem Wirtschaftsbündnis zu erzwingen, entgegen der Politik des ehemaligen Präsidenten. Wo und in welcher Art bestand die Einmischung der USA? Vor allem, müsste dies ja vor der Einmischung Russlands zu Stande gekommen sein.

"USA und Russland möchten den "Satellitenstaat" an sich binden. NATO bzw. OSZE gegen GUS."

Das Russland dies tut ist wohl nicht zu leugnen. Das Problem allerdings an dem binden der NATO ist wohl dieses, das man der NATO beitritt.
Außerdem lehnte 2008 ein NATO-Gipfel den Antrag der Ukraine, auf Mitgliedschaft, ab. Obwohl die USA dies unterstützte. Auch ist die Mitgliedschaft der NATO erst seit dem Ukraine-Konflikt ein Thema geworden.

"Nein, einfach nur die großen Newsportale täglich lesen auch von der Gegenseite (Zeit, Spiegel, CNN, BBC, ru, RT, ....)"

Bis auf ru, und RT, stimme ich dem allen zu und empfinde dies auch als sinnvoll.
ru und RT sind bloß Propagandamedien, es gibt noch andere Alternativen.

"Somit bitte ich erkläre mir den Bullshit."

Siehe oben.
Dennoch ich muss mich entschuldigen, besonders in Hinblick Ihrer Antwort. Meine Kritikpunkte habe ich genannt.

"Die Unterstützung der Separatisten durch die Russen mehr als offensichtlich."

Das habe ich und würde ich auch nicht bestreiten.

"Die Anschläge auf Kirchen und andere Glaubenshäuser in Ägypten während der Unruhen aber auch unter der Regierung Mursi auch. Abdel Fatah Al Sisi hat erstmal für Ruhe gesorgt."

Wie man deutlich sehen konnte...
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08.12.2014 14:05 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Welches Schicksal? Das man einen tyrannischen Diktator weghaben will? Ich wünsche viel Erfolg dass es beim 2. Anlauf klappt.
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09.12.2014 09:29 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Türkei dem Schicksal der Ukraine oder Ägyptens nur knapp entkommen" (Borgir)
Besser wäre die Überschrift gewesen:
"Erdogan dem Schicksal der Ukraine oder Ägyptens nur knapp entkommen"
Offensichtlich will nicht die ganze Türkei Shopping-Malls.
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09.12.2014 22:09 Uhr von CrowsClaw
 
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@ gemini78

"Aber mal die auch die "Befindlichkeiten" des anderen zu verstehen ist Pflicht, glauben muss man den "Nachrichtenbrei" aller Extremisten nicht. Fox ist ja dabei richtig übel."

Das stimmt, verstehen sollte man es. Nicht alles muss man erdulden, aber verstehen ist ein guter Ansatz.
Das stimmt, Fox ist "speziell".

"Zum Thema Sprache:"

Dies bezüglich gab es auch die Meldung, das eben dieses Gesetz, dass das Russische verbieten sollte, bzw. das Sprachgesetz kippen sollte, abgeblockt wurde.

"Es stimmt dass zuerst die NATO Aufnahme abgelehnt wurde, aber die Einmischung bzw. das Drängen der USA sind zwei unterschiedliche Dinge. LEIDER"

Auch wahr, dennoch finde ich, sollte drauf verwiesen werden, das, obwohl die USA darauf gedrängt haben, die Ukraine damals nicht die NATO aufgenommen wurde.
Das gibt dem Ganzen einen weiteren Aspekt.

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