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BaFin: Bausparkassen sollen Kunden kündigen

Die Finanzaufsicht BaFin fordert, dass Bausparkassen ihren Kunden die Verträge mit lukrativen Zinsen kündigen. Notfalls soll die BaFin dies auch selbst erledigen können.

Diese Forderung kam auf, da die BaFin befürchtet, die Bausparkassen würden die hohen Zinsen über 3,5 Prozent nicht mehr aufbringen können.

Nach einem Bericht der "WirtschaftsWoche" steht Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble diesem Vorstoß skeptisch gegenüber. Er lehne jede "Generalermächtigung" für die BaFin ab.


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WebReporter: bewerter3000
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kündigung, BaFin, Bausparkasse
Quelle: focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2014 12:46 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+5 | -26
 
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07.12.2014 12:50 Uhr von Humpelstilzchen
 
+22 | -2
 
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Es wird Zeit, dass diese Raffer endlich was auf die Finger kriegen.
Jeder Andere muss auch für alles Mögliche den Kopf und den Arsch hin halten. Was macht die "Hausbank" denn, wenn der Kunde seinen Kredit nicht mehr bedienen kann? Dem ziehen die das Fell über die Ohren ohne mit der Wimper zu zucken!
Und die haben einen Freifahrtschein mit Dauerabo?
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07.12.2014 12:52 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+21 | -2
 
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"Jetzt heul nicht, es bringt niemanden etwas wenn die Kasse daran bankrott geht und die Anleger ihr Kapital verlieren."

Du ich als Privatperson/Firma müssen uns aber auch an Verträgen halten, klingt jetzt komisch ist aber so^^

"Ich halte Kündigungen während der Vertragslaufzeit für bedenklich, aber Verträge die schon zuteilungsreif sind können gerne gekündigt werden"

Und das bestimmt wer?



"es gibt halt keine unbegrenzten Laufzeiten mit Zinsgarantien."

Wenn es im Vertrag steht dann gibt es die:-)
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07.12.2014 13:01 Uhr von blaupunkt123
 
+16 | -2
 
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So funktioniert das Finanzsystem.

Immer nur in eine Richtung. Hauptsache die Manager machen Gewinne und der kleine Bürger zahlt.

Aber wenn der kleine Mann eher aus einem Vertrag möchte, weil er wo anders bessere Konditionen bekommt dann wird sich quer gestellt und auf die Vertragslänge gezeigt.

[ nachträglich editiert von blaupunkt123 ]
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07.12.2014 13:30 Uhr von hostmaster
 
+3 | -0
 
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07.12.2014 13:42 Uhr von Xan
 
+17 | -0
 
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Sooo ein Zufall, fast genau zum 6. Jahrestag des Wegfalls der 7-jährigen Sperrfrist.

Wer hat denn Sparer vor Wegfall der Zweckbindung am 1.1.2009 scharenweise in Bausparverträge getrieben?

Das waren doch gerade die Banken mit genau diesen hohen Zinsversprechen und der Aussicht, nach 7 Jahren kann man ohne Fördermittelverlust mit dem Geld auch was anderes machen als Bauprojekte zu finanzieren, wenn man denn noch schnell vor dem 1.1.2009 einen Vertrag abschließt.

Für mich klingt das eher danach, daß die BaFin eine Rückzahlung der Fördermittel eben dieser Verträge erwirken will, und da muß man halt mal früh mit dem Jammern anfangen, damits rechtzeitig Wirkung zeigt.

Daß Schäuble dagegen was hat, glaubt doch auch nur jemand, der sich die Hose mit der Kneifzange anzieht.
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07.12.2014 14:18 Uhr von Sajanki
 
+7 | -1
 
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Und selbst wenn... es glaub doch keiner das bei bis zu 10 Prozent und mehr Differenz zwischen Spar und Kreditzins die Banken ernste Verluste einfahren nur weil die Schere mal etwas weniger weit geöffnet ist. Hier wird auf ganz hohem Niveau gejammert, weil es nicht um echte Verluste sondern nur um eine Gewinnreduzierung geht... und das ist schon echt armselig. Nur leider wird sich daran nichts ändern, solange an diesem verkorksten Wirtschaftsmodell festgehalten wird, das Entwicklungen in vielen Bereichen massiv ausbremst. Aber das ist ein anderes Problem.
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07.12.2014 23:00 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+1 | -0
 
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@Best_of_Capitalism

"Und das bestimmt wer?"

Der Gesetzgeber.

Ich habe z.B. eine Baufi laufen,Vertragslaufzeit 15 Jahre, das habe ich unterschrieben. Aber trotzdem gibt es die Möglichkeit das ich nach 10 Jahren das Kündigen darf, trotz Vertrag. Der Gesetzgeber lässt mir einen Ausweg. Das ist doch schön :-)
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07.12.2014 23:21 Uhr von internetdestroyer
 
+0 | -0
 
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Sollen sie mal kündigen, dann verschwindet die angesparte Summe halt im Sparstrumpf unter der Matratze!

@ scjinaii: Lass doch bitte das zuspammen vom Supportnet! Danke!!!

[ nachträglich editiert von internetdestroyer ]
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08.12.2014 12:50 Uhr von Nicora
 
+0 | -1
 
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Der Gesetzgeber hat nur bei Darlehensverträgen die Kündigungsmöglichkeit nach 10 Jahren geschaffen !!!
Bausparverträge sind jedoch keine Darlehensverträge.
Das ist hier der Haken
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08.12.2014 12:55 Uhr von Nicora
 
+0 | -0
 
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Nur bei Darlehensverträgen gibt es die gesetzliche Kündigungsmöglichkeit nach 10 Jahren.
Der Trick ist hier,dass bausparverträge keine Darlehensverträge sind !! So einfach geht der gewollte Betrug
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08.12.2014 13:08 Uhr von Nicora
 
+0 | -0
 
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Die gesetzliche Kündigungsmöglichkeit nach 10 Jahren gibt es nur für Darlehensverträge !! §§ 488 ff BGB !
Der Bausparvertrag ist eben ein Bausparvertrag und wird durch ein Spezialgesetz geregelt : das Bausparkassengesetz.
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08.12.2014 13:52 Uhr von AMB
 
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Ein Unternehmen, daß zum Vertragsbruch anstifften soll darf nicht staatlich sein.

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