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Alkoholkonsum während der Schwangerschaft ist nicht strafbar

Fünf Jahre lang befasste sich ein britisches Gericht mit der Klage einer Gemeinde. Verklagt wurde eine Frau, die während der Schwangerschaft mit ihrer Tochter regelmäßig Alkohol konsumierte.

Es handelte sich nicht um moderaten Konsum, die Frau trank täglich mehrere Flaschen Bier und zudem eine halbe Flasche Wodka. Das Ergebnis war, dass ihre Tochter behindert zur Welt kam.

Die Gemeinde hatte die Mutter auf Schadensersatz verklagt, das Gericht sprach die Frau nun jedoch frei. In der Urteilsbegründung hieß es unter anderem, dass das ungeborene Leben nicht als Person gesehen würde und daher keine Anklage wegen Verabreichung gefährlicher Substanzen möglich sei.


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WebReporter: ProCrushial
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Großbritannien, Schwangerschaft, Alkoholkonsum
Quelle: welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2014 10:34 Uhr von KissArmy666
 
+3 | -8
 
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was auch schlimm ist.. diese "Assi"-Mütter.. wo mit ihren Kleinkindern spazieren gehen.. und dabei immer schön rauchen müssen.. Hallo? Passivrauch ist schädlicher wie selbstständiges rauchen.. naja.. außer sich dumm & dämlich schnaxxeln können die meistens eh nicht.. "Ohhh scheisse.. jetzt bin ich schwanger....!!1" aber rauchen & saufen & jedes Wochenende Party mach ich trotzdem!!! soll doch die olle Mutti auf das Kind aufpassen.. ich bin nur einmal jung.. YOLO ohh sorry HASHTAG YOLO!!!
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06.12.2014 11:09 Uhr von langweiler48
 
+2 | -1
 
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@KissArmy666 ......

Nicht dein Schreibstil, sondern auch das was du sinngemäß von dir gibst, ist unterste Stufe eines Hauptschülers.

@Rigne ......

Ich gehe noch weiter. Jeder der Richter die dieses Urteil gefällt haben, sollten ihre Frau schwängern, die alle Kinder mit Behinderungen zur Welt kommen, dass sie lernen, was da heißt solch ein Kind groß zu ziehen und ihm das Leben so gut wie möglich lebenswert zu machen.

Ich denke in dem Falle dieser Frau trägt ihr nächstes Umfeld eine Mitschuld, dass die soweit kommen musste. Aber dies passiert weltweit überall, dass jeder Einzelne nur noch auf sich schaut.
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06.12.2014 11:35 Uhr von Arne 67
 
+3 | -2
 
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Nun ja, auch wenn das "Urteil" ein schlag ins Gesicht der Gesellschaft ist.

Die Richter können nicht etwas verurteilen, wenn es nicht im Gesetzbuch steht.

Da die Gesellschaft aber das ungeborene Leben nicht als "schützenwürdig" ansieht, wie hätten denn die Richter entscheiden sollen?
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06.12.2014 13:35 Uhr von Pils28
 
+1 | -1
 
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Wenn es dagegen kein Gesetz gibt, ist es nicht strafbar. Wenn man einer Meinung folgt und daher dennoch verurteilt, schafft man den Rechtsstaat ab.
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06.12.2014 14:26 Uhr von Pils28
 
+0 | -2
 
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Ist ein Einzelschicksal oder die Rechtsstaatlichkeit wichtiger?
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06.12.2014 15:32 Uhr von Pils28
 
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@Oberlehrer: Bleibt doch dennoch beim Prinzip Einzelschicksal oder Rechtsstaat. Und wenn man den Einzelnen nicht vor Willkür schützt, dann schützt man niemanden.

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