06.12.14 08:24 Uhr
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CSU möchte Zuwanderer verpflichten, zu Hause deutsch zu sprechen

Die CSU hat einen Leitantragsentwurf vorgestellt, in dem es um das Thema Integration und Migration geht.

Darin findet sich eine eigenwillige Forderung, denn die Partei möchte, dass Zuwanderer überall deutsch sprechen - auch zu Hause.

"Wer dauerhaft hier leben will, soll dazu angehalten werden, im öffentlichen Raum und in der Familie deutsch zu sprechen", heißt es in dem Entwurf.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, CSU, Zuwanderer, Sprechen, Leitantrag
Quelle: spiegel.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2014 08:35 Uhr von Komikerr
 
+23 | -4
 
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Morgens um halb 9 schon den Witz des Tages gelesen.

Noch entscheide ich, welche Sprache ich in meiner Wohung spreche und niemand anderes.
Und mit Sicherheit werde ich keinen Honk aus dem Ordnungsamt zu mir einziehen lassen, damit er das kontrolliert.
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06.12.2014 08:40 Uhr von Patreo
 
+21 | -1
 
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In der Schule oder Arbeit nachvollziehbar in den eigenen 4 Wänden unhaltbare Forderung.
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06.12.2014 08:50 Uhr von joe.marc
 
+13 | -3
 
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Richtig!!!
Und die Bayern können gleich mal mit gutem Beispiel vorran gehen!!!!!!!!!!
Selten einen solchen Stuss gehört!!!
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06.12.2014 08:53 Uhr von Peter323
 
+10 | -5
 
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Dann sollten die Bayer aber auch zu Hochdeutsch gezwungen werden!
Das was die da sprechen, kann man nicht mehr als Deutsch bezeichnen
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06.12.2014 09:04 Uhr von Bastelpeter
 
+2 | -4
 
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Deutschland braucht ganz dringend Neuwahlen...
Aber es werden ja sowieso die Standard- Parteien gewählt.

[ nachträglich editiert von Bastelpeter ]
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06.12.2014 09:06 Uhr von Jlaebbischer
 
+8 | -2
 
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Zu Hause sollte neimand jemandem vorschreiben, in welcher Sprache er oder sie zu reden hat. Dem Staat kanns egal sein, ob man Deutsch türkisch oder meinetwegen klingonisch redet.

Auf der Arbeit ists schon was anderes. Da wo mehrere Kulturen zusammenarbeiten müssen, sollte man sich auf eine gemeinsam gesprochene Sprache einigen. Und in Deutschland ist das nunmal Deutsch.

Das sehe ich ja an meinen polnischen Kollegen. Einer von denen ist bereits seit fast 20 Jahren hier in Deutschland und spricht wie jemand, der grad ein paar Monate hier ist, da er mit seinen Kollegen ausschliesslich auf polnisch redet.
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06.12.2014 09:07 Uhr von Schnibbeldibip
 
+3 | -1
 
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Im öffentlichen Raum? OK.

aber zuhause? das würde ich als Schikane empfinden.....
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06.12.2014 09:31 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -1
 
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Oje. Da sieht man mal wie blauäugig die Politiker sind.

Dann ist es ja kein Wunder, wenn es Meldungen gibt, dass Deutsch im Aussterben ist.

Ist ja bei immer mehr Firmen so, dass sogar im Einstellungsgespräch Englisch gesprochen wird...

Und dann fordern die im Ernst, dass Migranten Deutsch reden.,
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06.12.2014 09:49 Uhr von Gimpor
 
+6 | -1
 
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In Bayern spricht doch selbst niemand Deutsch.
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06.12.2014 10:26 Uhr von Patreo
 
+2 | -3
 
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Tsunami was du fordest ist unvereinbar mit der Rechtsstaatlichkeit der BRD. Was du forderst ist ein Extremum im Angesicht eines anderen, ignorierend, dass es nicht das breite Spektrum der Thematik erfasst.
Nach deiner Idiotie wären Austauschstudenten verbannt, Fremdsprachenunterricht ( denn auch zugewanderte lernen hier Fremdsprachen) verbannt, Übersetzer für Firmen? Verbannt.
Innerhalb deines Rassismus erwähnst du nur Arabisch, was ist mit Italienisch, Russisch oder Englisch?


[ nachträglich editiert von Patreo ]
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06.12.2014 10:37 Uhr von Arne 67
 
+1 | -0
 
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Bitte Ja ! Aber dann auch in allen Bundesländern und vor allem auch in Bayern!
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06.12.2014 10:44 Uhr von saku25
 
+5 | -1
 
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Absolut hirnrissig was die fordern.

Was mir aber zu denken gibt und worüber wir alle mal nachdenken sollten ist:

Ich nehme mal ein Beispiel:

Seit 50 Jahren ist diese Familie hier in Deutschland, der Uropa war Einwanderer, die haben 3 Kinder - alle verheiratet mit Partnern des gleichen Herkunftslandes. Diese wiederum haben auch schon KIndern, die jetzt ebenfalls Eltern sind. Alle haben von Geburt an deutsche Pässe (außer dem Uropa und der Uroma) und sehen sich auch als Deutsche, was auch so ist, die identifizieren sich nur noch mit Deutschland, zu ihrem ursprünglichen Herkunftsland haben sie keinerlei Bezug mehr.

Die Amtssprache zuhause ist aber immer noch die des Urgroßvaters, der schon seit 20 Jahren tot ist. Italienisch, türkisch, slawisch, chinesisch.

Merkt ihr, worauf ich hinaus will?

Die Forderung der CSU ist einfach nur dämlich und unverschämt, aber denkt mal einen Moment über mein Beispiel nach, da steckt viel Wahres dahinter.

[ nachträglich editiert von saku25 ]
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06.12.2014 11:18 Uhr von Carangano
 
+2 | -0
 
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Und wie soll das funzen? 24h rundumüberwachung von einem Stasispitzel? 24h Webcamüberwachung? Was für´n geistiger Dünnpfiff !
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06.12.2014 11:28 Uhr von shadow#
 
+1 | -5
 
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Die CDU hat sich wieder mal selbst übertroffen...

@ Jlaebbischer
"Da wo mehrere Kulturen zusammenarbeiten müssen, sollte man sich auf eine gemeinsam gesprochene Sprache einigen. Und in Deutschland ist das nunmal Deutsch."

Nö, erfahrungsgemäß ist das fachlich meistens Englisch.
Deutsch dann in der Mittagspause und für die schmutzigen Witze zwischendurch.
Und nebenbei lernen alle sowieso immer noch Fluchen in verschiedensten Sprachen ;)
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06.12.2014 11:36 Uhr von wombie
 
+0 | -1
 
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Na toll, noch eine praktisch nicht umsetzbare regelung.
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06.12.2014 11:42 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -1
 
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Ich kapiers nicht. Jetzt haben wir es endlich geschafft das es zweisprachige Kitas gibt und nun soll alles um 30 Jahre zurückgedreht werden??? Ich bin fro das meine Tochter mit drei Sprachen aufwächst :-) Ich habe diese Vorteile nicht geniessen dürfen, leider.
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06.12.2014 11:47 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -1
 
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@ Schnibbeldibip also meine Älteste Tochter spricht mit ihrem Freund englisch, egal ob sie in Deutschland oder im Ausland ist. Seid dem Sie im Studium hier in Deutschland nur Englisch reden durfte denkt Sie nun auch in Englisch. Warum sollte sie in der Öffendlichkeit nicht auch in Englisch reden???
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06.12.2014 12:11 Uhr von Trallala2
 
+2 | -3
 
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@Komikerr

"Noch entscheide ich, welche Sprache ich in meiner Wohung spreche und niemand anderes.
Und mit Sicherheit werde ich keinen Honk aus dem Ordnungsamt zu mir einziehen lassen, damit er das kontrolliert."

Klingt logisch, aber weil wir das Individuum vor Richtig stellen.

Richtig ist, dass unsere ausländischen Mitbürger ein so schlechtes Deutsch sprechen, dass sie keine vernünftigen Jobs bekommen. Und glaub mir, ich weiß wovon ich rede, da ich mit ihnen täglich zu tun habe. Warum können sie sch schlecht deutsch? Schließlich schicken wir sie doch in teure Sprachschulen.

Aber was lernt der Sprachschüler in der Schule? Mal von klein wenig theoretischer Grammatik kommt so ein Sprachschüler pro Kurstag zwei Minuten zu Wort. Er redet also zwei Minuten pro Woche (wenn der Kurs wöchentlich stattfindet) oder zehn Minuten (wenn der Kurs jeden Tag stattfindet). Den Rest der Woche redet er in seiner alten Sprache. Ist der Kurs vorbei, sowieso.

Ausländer können kein Deutsch weil sie keine Möglichkeiten haben Deutsch zu sprechen. Finden sie ein Putzjob oder Aushilfsjob, reden sie mit ihren Kollegen, die vermutlich den gleichen Hintergrund haben, wieder ihre Sprache.

Das ist ein Spirale der sie nicht entrinnen werden. Sie werden nie bessere Jobs bekommen, denn man kann sich mit ihnen nicht unterhalten.

Und nun stellt sich die Frage - was ist wichtiger: Individualität oder der Stoß in die richtige Richtung?
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06.12.2014 13:47 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+0 | -1
 
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Drogenkonsum für Politiker sollte unter Strafe stehen.. und ohne Drogen kommt man nicht auf solche kaputten Ideen..
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06.12.2014 17:25 Uhr von Patreo
 
+0 | -2
 
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