05.12.14 17:48 Uhr
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Erzeugergemeinschaft Fürstenhof verliert Öko-Status: Eier nicht mehr Bio

Fürstenhof ist einer der größten deutschen Bioeierproduzenten, besser gesagt war: Nun wurde ihm nämliche der Öko-Status entzogen.

Die Prüfer des Landesamts für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) verhängten ein einwöchiges Vermarktungsverbot, da die Hennen bei Fürstenhof mit verunreinigtem Futter gefüttert wurden.

Vorschriften des ökologischen Landbaus seien "massiv verletzt" worden, heißt es in dem Bericht.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bio, Ei, Öko, Status, Fürtsenhof
Quelle: spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2014 18:09 Uhr von Petabyte-SSD
 
+5 | -0
 
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Na gut, dass da mal durchgegriffen wird!
Wenn BIO kein BIO mehr ist, wozu soll man das kaufen und wer?
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05.12.2014 18:11 Uhr von Arne 67
 
+4 | -0
 
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Dann bleiben die Eier halt eine Woche länger im Lager.... Der Rest der verunreinigten Eier ist bestimmt schon lange verkauft und verbraucht worden.
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05.12.2014 18:19 Uhr von TinFoilHead
 
+2 | -1
 
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Wer weiss, wie lange die die ganzen Biogläubigen schon mit Nicht-Bio abgefüttert haben, aber den Bio-Preis verlangten.

Aber mit den Gutgläubigen kann man es ja machen....
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05.12.2014 19:44 Uhr von NilsGH
 
+2 | -0
 
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@ Vorposter: Och Leute, was hat das mit dem Fall zu tun?

Klar ist das als BIO verkaufte Zeugs nicht wirklich ökologisch hergestellt. Das geht überhaupt nicht.

Der hier vorliegende Fall zeigt aber eher, wie abhängig die Bauern von der Industrie doch sind: Die bekommen das Futter doch auch nur geliefert. Ergo wissen sie nicht wirklich, was da drin ist. Sie müssen sich auf die Herstellerangaben verlassen, wie der Verbraucher letztendlich auch.

Dieses ganze System ist derart pervers, dass dem Verbraucher die Augen überquellen würden, wenn er die Realität kennen würde.

Wirklich nachhaltig und ökologisch produziert ist nur, was im traditionellen Sinne von einem echten Bauernhof kommt.

Lustiger Weise würde echte landwirtschaftliche Produktion heute aber leider nicht einmal mehr ein "Ökosiegel" erhalten. Das geht schon mit dem natürlichen Dünger des Kuhmistes los ...

Freilandhaltung auf der "grünen Wiese" bei Hühnern? "Igitt", sagen da die Damen und Herren vom Ökosiegel. Das geht gar nicht, denn da KÖNNTEN die Hühner ja mit ihren eigenen Fäkalien in Berührung kommen, wenn sie die Körner picken.

Diese Agrarindustrie - und nichts anderes ist es heute: eine Industrie - ist derart verquer, das würde ein normaler Bauer von vor 50 Jahren gar nicht mehr begreifen.
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05.12.2014 21:15 Uhr von Shalanor
 
+2 | -1
 
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Der Klärschlamm aus Deutschen Kläranlagen ist zu giftig um den im Meer zu entsorgen wie es weltweit sehrviele machen (konzentrierte Nährstoffe für Kleinstlebewesen. Das meer zerfetzt alles solangs biologisch ist am besten) und wird darum auf Felder geworfen als Dünger.
na Jungs schmeckts noch?
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05.12.2014 22:16 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Dumm gelaufen.
Wenn man die biologische Produktion ernsthaft betreibt und nicht nur wegen der Preisaufschläge, muss man eben selbt kontrollieren was man verfüttert.
Ich kann nur hoffen dass die Zwischenhändler auch noch eine auf den Deckel bekommen.

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