05.12.14 14:13 Uhr
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Post-Chef wütend über Betriebsversammlungen: Kinder müssten auf Nikolaus warten

Der Chef der Deutschen Post ist wütend auf seine Mitarbeiter, die ausgerechnet vorm Nikolaustag Betriebsversammlungen abhalten.

Nun kommt es zu einem Paketstau, so Frank Appel, da in 30 Paketzentren die Arbeit zum Erliegen kommt.

"Mich wundert schon, dass man ausgerechnet vor dem Nikolaustag, an dem alle Kinder auf ihre Geschenke warten, eine Betriebsversammlung abhält.", so Appel: "Man könnte das auch zu einem beliebigen anderen Zeitpunkt machen".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Post, Nikolaus, Frank Appel, Paketstau
Quelle: welt.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2014 14:30 Uhr von rubberduck09
 
+7 | -15
 
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Ähm - am Nikolaustag sollten die Pakete schon in den Zustellstützpunkten sein sonst wird das nix mit der Zustellung. Hat der Appel eigentlich auch nur die geringste Ahnung wie das Unternehmen wirklich funktioniert?
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05.12.2014 14:31 Uhr von alex070
 
+27 | -8
 
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Genau! Denk doch mal jemand an die kleinen Kinder ... und Hundewelpen!

Herrn Appel ist der Nikolaustag und die Kinder doch scheissegal, den stören gernell Betriebsversammlungen. Charmant das er Kinder als Ausrede benutzt.
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05.12.2014 14:35 Uhr von blaupunkt123
 
+14 | -1
 
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@rubberduck09. Der meint das die Betriebsversammlung heute ist und morgen am Samstag ist Nikolaustag.

Von daher hat er recht.
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05.12.2014 14:50 Uhr von quade34
 
+9 | -20
 
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05.12.2014 15:12 Uhr von Silver79
 
+24 | -0
 
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Geschenke zum Nikolaustag? Zu meiner Zeit gabs da Äpfel, Mandarinen, Nüsse und ein bisschen Süßkram. Geschenke gab es erst zu Weihnachten.
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05.12.2014 15:12 Uhr von derSchmu2.0
 
+6 | -4
 
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Man sollte schon genauer lesen bzw. schreiben.
Wie Blaupunkt schon sagt, gibt es heute in diversen Verteilerzentren über 3-stündige Betriebsversammlungen, von Verdi organisiert. Dadurch kommt es zu Verzögerungen, so dass die Pakete morgen nicht rechtzeitig da sein sollten.

Ich persönlich bin schon angepisst, weil ein Paket von Dienstag noch immer nicht das Start-Verteilerzentrum verlassen hat...
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05.12.2014 15:53 Uhr von Borgir
 
+0 | -1
 
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falsch wiedergegeben
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05.12.2014 17:28 Uhr von FlatFlow
 
+13 | -2
 
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Wenn jedoch Eltern aus Profitgier der Konzerne gekündigt werden, weil Standorte geschlossen, bzw. ausgelagert werden, da denkt keiner der Manager an die Kinder!

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt ...
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05.12.2014 18:03 Uhr von derlausitzer
 
+5 | -3
 
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Hat das System, dass jede Arbeitsunterbrechung, sei es bei der Bahn, bei der Lufthansa, oder bei der Post (ups, alles Staats- oder ehemalige Staatsunternehmen), in den Medien, negativ bewertet wird?
Komischerweise wird bei all diesen Unternehmen etwas gegen den Abbau sozialer Errungenschaften unternommen.
Übrigens sprach unsere Postzustellerin gestern nicht von "Betriebsversammlung" sondern von "Streik".
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05.12.2014 18:26 Uhr von LucasXXL
 
+4 | -6
 
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Warum machen die das nicht nach Feierabend? Warum müssen die Firmen darunter leiden????
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05.12.2014 19:03 Uhr von FlatFlow
 
+6 | -4
 
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@slimer72 die Betriebsversammlungen findet wegen der hohen Zeitarbeiter statt, informieren dich erst!

und wenn die Mitarbeiter deswegen Streiken, bist du vermutlich der erste der aufheult und im übrigen die Post ist eine AG (Aktien Gesellschaft) die machen Rendite, oder was glaubst du wieso jedes Jahr die Portogebühren steigen?? mfg
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05.12.2014 19:04 Uhr von derlausitzer
 
+6 | -0
 
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@slimer72 - hehe bei uns wird gemobbt und der Lohn gedrückt ohne Ende. Die meisten Zusteller bei uns sind Minijobber.
Und über die Einstellung solcher Menschen wie Sie freut sich unsere "Obrigkeit" - hat doch ihr Konzept des "Futterneides"
voll eingeschlagen.
Haben sie schon mal darüber nachgedacht, dass nicht die Sozialkürzungen favorisiert werden, sondern die Sozialleistungen "nach oben" angepasst werden könnten?
Die Mittel dazu sind da - auch Sie würden davon profitieren.
Das ist kein soziales "Geschwafel" - die Skandinavier leben es uns vor.
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05.12.2014 20:35 Uhr von ms1889
 
+5 | -3
 
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nuja..grade die post...brief monopolist...bezahlt ihre leute sehr schlecht...kurzzeitverträge...post ist mitlerweile, wie die deutsche politik: asozial.

und der finanzminister..holt das maximum aus den halbstaalichen unternehmen: post,bahn,telekom...

alle genannten unternehmen, behandeln ihre mitarbeiter richtig asozial...woran auch der deutsche staat schuld ist (die politik/behörden)...
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05.12.2014 21:32 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
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Und wie viele Wochen (Monate?) vorher hatte die Post Zeit eine Einigung zu erzielen?
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05.12.2014 22:21 Uhr von Stray_Cat
 
+1 | -0
 
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"Dort hat aber dann Frau Thatcher aufgeräumt und nun ist es friedlicher dort."
Wohl schon lange keine britischen Foren mehr gelesen?

Was die "armen Kinder" betrifft: In unserem Bekanntenkreis (alle möglichen Einkommenshöhen vertreten) bekommt kein einziges Kind Pakete zum Nikolaus. Verwandte von auswärts schicken ihre Geschenke zu Weihnachten und von den Eltern gibt´s die eine oder andere Kleinigkeit.

Und ehrlich gesagt habe ich auch kein Mitgleid mit Gören, denen ein Express-Nikolaus schwere Pakete mit HighTech liefert und die da ein, zwei Tage länger drauf warten müssen.

Aber vielleicht hat der Appel Frank ja solche und muss sich im Versagensfall nächtelanges Gezeter anhören.
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05.12.2014 22:40 Uhr von Rongen
 
+1 | -0
 
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Das sind für mich die Ärmsten, die Kinder für ihre fadenscheinigen Argumente einspannen.
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06.12.2014 10:05 Uhr von dieterscheffler
 
+1 | -0
 
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Sollte er doch seine Leute endlich mal korrekt Bezahlen und das mit den Jahrelangen Befristeten Arbeitsverträgen sein lassen. Dann wäre das alles nicht nötig!
Aber wenn ich sehe was aus dem Dienstleister Paketpost geworden ist, ich wundere mich das die meisten überhaupt Deutsch können!
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06.12.2014 15:06 Uhr von Chromat
 
+1 | -0
 
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@slimer72
"Die von der Post haben es nötig zu streiken!
Verdienen schon gutes Geld und wollen noch mehr?."

Eine Betriebsversammlung ist kein Streik.
Diese wird nicht von der Gewerkschaft, sondern vom Betriebsrat veranstaltet und ist gesetzlich vorgeschrieben (§ 43 BetrVG)
Vom Sinn und Zweck her handelt es sich um einen Tätigkeitsbericht des Betriebsrats, gegenüber den Wahlberechtigten im Betrieb.
Man mag den Zeitpunkt hier für ungünstig halten, aber es wird wohl jeder überleben, wenn sein Paket deswegen einen Tag später kommen sollte.
Ein "Chef" hat hierbei im übrigen gar nix zu bestimmen, was den Zeitpunkt betrifft.

[ nachträglich editiert von Chromat ]

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