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Mario Draghi will radikale Maßnahmen ohne Einstimmigkeit beschließen

Anfang nächsten Jahres wird die Europäische Zentralbank über eine Fortsetzung unterstützender Maßnahmen der Wirtschaft in der EU entscheiden. Der Präsident der EZB sagte in diesem Zusammenhang, er werde nicht zulassen, dass eine Opposition aus Deutschland oder irgendjemandem sonst dieses blockiere.

Die EZB sei verpflichtet, die angeschlagene Wirtschaft der 18 Länder zu stützen. Am Besten sei es, frisches Geld zu drucken, mit welchem dann von Banken Vermögenswerte bis zu einer Höhe von einer Billion Euro gegen bar gekauft werden sollen. Er hoffe, dieses Geld werde dann in die Wirtschaft fließen.

Laut Draghi werde die Wirtschaftsleistung geringer ausfallen, als noch vor drei Monaten prognostiziert. Politischen Widerstand gegen radikale Maßnahmen werde er nicht akzeptieren. Er brauche keine Einstimmigkeit der Länder zu seinen Entscheidungen. Dies gilt als sehr deutliches Signal an Deutschland.


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WebReporter: Stray_Cat
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, EZB, Mario Draghi
Quelle: reuters.com
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2014 13:52 Uhr von hostmaster
 
+6 | -1
 
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"Am Besten sei es, frisches Geld zu drucken". Eine wirklich professionelle Lösung.

http://www.manager-magazin.de/...
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05.12.2014 14:13 Uhr von zoc
 
+3 | -1
 
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Wir wollen doch kurz mal schauen, woher diese Ausgeburt von Finanzlobbyist und menschenverachtenden Asi denn herkommt:
http://de.wikipedia.org/...

Quasi eine Reinform von neoliberalem Kapitalist, auf Teufel komm raus ... widerlich bis in die Haarspitze.
Wenn ich jemandem Lepra oder Ebola wünsche, dann gehört er ganz oben auf die Liste.
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05.12.2014 14:37 Uhr von silent_warior
 
+4 | -0
 
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Er druckt Geld, damit sinkt der Wert des Geldes auf unseren Konten.

Dieses Geld gibt er aber nicht den Bürgern, sondern den Banken damit die es verleihen können.

Er kann eigentlich gleich das Geld von unseren Konten an die Banken senden, damit die Banken dieses Geld an uns verleihen können!

... das wäre das gleiche.
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05.12.2014 14:57 Uhr von Stray_Cat
 
+6 | -0
 
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Danke, Zoc.

Will man aus deinem Link zitieren, geht ja vielleicht nicht jeder drauf:

"Draghi ist Mitglied in der von der ROCKEFELLER-STIFTUNG gegründeten Group of Thirty, einer PRIVATEN LOBBYORGANISATION der Finanzwirtschaft. Aus diesem Grund wird ihm ein INTERESSENKONFLIKT als EZB-Chef vorgeworfen.

Zudem gibt es Stimmen, die insbesondere auch Draghis vormalige TÄTIGKEIT BEI GOLDMAN SACHS als INTERESSENKONFLIKT werten.

... Draghi legte damit den Grundstein für ein europäisches SCHATTENBANKENSYSTEM unter Führung der nationalen Notenbanken. Ein System, das hauptsächlich dafür geschaffen wurde, GESCHÄFTSBANKEN UND IHRE EIGENTÜMER AUF KOSTEN DER STEUERZAHLER VOR PLEITE UND VERSTAATLICHUNG ZU SCHÜTZEN.

Sein Sohn ... arbeitet als Zinshändler bei Morgan Stanley, London."

Wenn man all dies liest und sich dazu noch einige andere Entscheidungen der EU betrachtet, gewinnt man den Eindruck, die europäischen Ländern sollen möglichst preisgünstig verschachert werden.

Was unter rechtsstaatlichen Bedingungen mindestens unter Betrug fallen würde, wird hier offen praktiziert, überdies mit dem Hinweis, dass Widerspruch erfolglos sein wird.

Mit anderen Worten: Draghi kann das finanzielle Ausbluten der BRD beschliessen und die BRD darf sich nicht dagegen zur Wehr setzen.

Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, sowas war von Anfang an Sinn und Zweck. Möglicherweise mit dem Wissen der damaligen Entscheidungsträger.

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