05.12.14 13:14 Uhr
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Vodafone will mit einer App Telefongespräche ohne Lauschangriffe ermöglichen

Spätestens seitdem bekannt wurde, dass auch Kanzlerin Merkel dem Abhördienst der NSA zum Opfer gefallen war, fühlen sich Menschen beim Telefonieren unsicher. Hier möchte Vodafone nun mittels einer App Abhilfe schaffen.

In Zusammenarbeit mit einer Firma namens Secusmart (diese stellen u.a die Sicherheitssoftware für Handys von Bundestagsabgeordneten) soll eine App kreiert werden, die Telefone abhörsicher macht.

Der Nachteil: Die App soll erst einmal nur für Geschäftskunden zu haben sein, private Personen haben das Nachsehen.


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WebReporter: ProCrushial
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Telefon, App, Vodafone, Abhören
Quelle: faz.net

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2014 13:40 Uhr von Shortster
 
+2 | -1
 
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Wie soll das funktionieren, wo doch die Hardware und das Betriebssystem an sich der größte Schwachpunkt in Sachen Sicherheit sind? Wobei, wenn die App das Mikro abschaltet, ist das Ding ja quasi abhörsicher ;-)
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05.12.2014 14:23 Uhr von ted1405
 
+6 | -0
 
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Davon ab ist Vodafone immer noch eine britische Firma bzw. deren Tochterfirma ... Für mich klingt dieses Angebot entsprechend genauso vertrauenswürdig, als würde die NSA selbst eine solche App anbieten.
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05.12.2014 16:00 Uhr von Interessierter
 
+1 | -1
 
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Egal welche Firma was macht oder anbietet:

Es wird IMMER eine Möglichkeit zum Abhören geben. Denn jede Firma die solche Dinge "erfindet" wird von den Behörden dazu verpflichtet, eine Backdoor einzubauen.

Alles andere sind Märchen.
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05.12.2014 18:12 Uhr von Mauzen
 
+0 | -0
 
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Passt ja wunderbar zu den neusten Snowden Dokumenten:

http://www.theregister.co.uk/...
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05.12.2014 23:54 Uhr von Michael0712
 
+0 | -0
 
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Zum abhörsicheren Telefonieren brauchts kein Vodafone, das gibts schon, heisst Redphone:
http://bit.ly/...
http://bit.ly/...
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06.12.2014 23:31 Uhr von Michael0712
 
+0 | -0
 
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@ Humpelstilzchen

Nun ja, das kommt auf deine Ansprüche an Sicherheit an.
Die Gespräche werden mit 128bit AES Ende-zu-Ende verschlüsselt übertragen. Der Schlüsseltausch erfolgt gesichert mittels ZRTP-Protokoll. Wenn man nicht gerade die nahezu unbegrenzten Rechenkapazitäten einer staatlichen Organisation (NSA?) zur verfügung hat würde ich mal sagen das ist sicher. Vorausgesetzt es gibt auf dem Telefon nicht schon einen Trojaner, der das Gespräche vor der Verschlüsselung abgreift, aber das ist ein anderes Problem.
Die App ist Open-Source und wird recht intensiv nach Schwachstellen abgesucht, bisher meines Wissens erfolglos.
Wenn man nicht gerade Top-Terrorist ist, oder mit Nachnamen Snowden heisst, denke ich man kann der App vertrauen.

P.S. Nicht jede Verschlüsselung ist knackbar!
Als Stichwort, das mir auf die Schnelle einfällt werfe ich hier OTP (One Time Pad) in den Raum. Korrekt angewendet ist so eine Verschlüsselung nicht knackbar. Nicht für die Polizei, nicht für die NSA, weder mit unendlicher Rechenkapazität noch mit Quantencomputern, was sich auch beweisen lässt.

[ nachträglich editiert von Michael0712 ]

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