05.12.14 12:52 Uhr
 323
 

Russland: Gazprom will unter Umgehung der Ukraine Gas nach Europa liefern

Der russische Energieriese Gazprom will Europa weiterhin unter Umgehung der Ukraine mit Gas versorgen. Dies schreibt die Zeitung "Kommersant" am heutigen Freitag.

Dazu will der Konzern die europäischen Kunden dazu bringen, sich mit eigenen Leitungen an einen Hub in der West-Türkei anzuschließen. Dies soll bis 2020 geschehen sein. Sollte dies nicht in die Tat umgesetzt werden, könnte Gazprom ein Viertel der Gaslieferungen nach Europa verlieren.

Die geopolitische Bedeutung der Türkei würde sich durch den Status als Transitland deutlich erhöhen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, Europa, Ukraine, Gas, Gazprom, Umgehung
Quelle: german.ruvr.ru

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Dakota-Pipeline: Donald Trump wird Baustopp wohl aufheben - Er hat Anteile
Sparmaßnahmen: Air Berlin streicht Flüge nach Mallorca
Umfrage: Personalchefs kritisieren Uni-Absolventen als unselbstständig

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.12.2014 12:52 Uhr von Borgir
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
Nicht nur Gazprom würde verlieren, auch Europa. Denn Gas brauchen wir nun mal, da führt kein Weg dran vorbei.
Kommentar ansehen
05.12.2014 15:16 Uhr von ar1234
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
@Borgir: Gas brauchen wir zwar jetzt, aber das heißt nicht, dass wir das auch in Zukunft in dieser Menge brauchen.

Ich denke, dass nach dieser Krise viele Betriebe und Privatpersonen beim Neubau von Anlagen, Heizungen ect. auf alternative Energiequellen ausweichen werden. Neben der Krise gibts noch praktische Gründe, vor allem der, dass die Gaspreise sowieso in letzter Zeit ziemlich stark gestiegen sind und weitere Preissteigerungen zu erwarten sind.
Kommentar ansehen
05.12.2014 15:38 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Und dann liefert Europa in die andere Richtung zurück an die Westukraine.
LOL
Kommentar ansehen
05.12.2014 17:40 Uhr von hasennase
 
+3 | -7
 
ANZEIGEN
boah wie scheise sind die eigentlich. die kapieren wohl garnichts. sie haben sich als lieferanten selber abgeschafft. es ist erklärte eu politik den anteil russlands als lieferant auf unbedeutende 15% zu senken. für weniger gas und öl braucht man keine neuen pipelines. alles nur luftnummern um der welt und der eigenen bevölkerung vorzugaukeln er hätte was im griff und man habe nicht völlig verkackt.
Kommentar ansehen
05.12.2014 18:29 Uhr von Jorka
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Wir brauchen Gas. Also wo ist das Problem.
Kommentar ansehen
05.12.2014 20:41 Uhr von TinFoilHead
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
South Stream: Nach Putins Stopp rudert Juncker plötzlich zurück
http://www.contra-magazin.com/...
Kommentar ansehen
05.12.2014 22:35 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@TinFoilHead

Bin Deinem Link mal nachgegangen.

"Jean-Claude Juncker versuchte ... vorsichtig zurückzurudern. Die Hürden für South Stream seien nicht unüberwindbar... “Der Ball liegt nun im Feld von Russland.” "

Was redet der eigentlich? Russland hat seinen Zug schon längst getan. Wie war das? "Wer zu spät kommt ..."

"Die EU stößt sich OFFIZIELL vor allem daran, dass Gazprom als Gaslieferant gleichzeitig auch Betreiber der Pipeline ist. Dies würde gegen EU-Recht verstoßen."
..
"Bei der Nord Stream Pipeline stört man sich übrigens auch nicht daran, dass Gazprom Miteigentümer der Pipeline-Betreiberfirma ist."

Kernaussage:
"Vor allem die USA stören sich daran, weil sie lieber ihr Fracking-Gas nach Europa verschiffen würden."

Was dem aufmerksamen Beobachter von Anfang an klar war.

"Dabei werden sie von den transatlantischen Netzwerken in Politik und Wirtschaft unterstützt."

Viva TTIP! Schön, wenn man sich auf etwas freuen kann!
Kommentar ansehen
05.12.2014 23:34 Uhr von mcdar
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@ar1234
...wenn es um eine neue Art der Energiegewinnung ernst wäre, hätten wir diese schon lange(http://www.rolf-keppler.de/...)...im heutigen Rahmen wird die Sicherstellung der Gaslieferung wohl am vernünftigsten sein.

[ nachträglich editiert von mcdar ]
Kommentar ansehen
08.12.2014 13:01 Uhr von AMB
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Tja alle profitieren von diesen EUmerikanischen Machenschaften. Nur irgend wie die EU halt nicht. Frag mich blos wer da laufend was verliert.

Eines ist doch klar, wenn die Russen ihre Rohstoffe behalten, bis die anderen nichts mehr haben, gehts ihnen noch viel besser, weil dann ist das unwahrscheinlich viel wertvoller als heute.

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Intertoys-Spielzeugkatalog voll mit Rechtschreibfehlern
Lady Gaga wurde vergewaltigt und leidet an PTSD
Arzt von Astronautenlegende Buzz Aldrin heißt David Bowie


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?