05.12.14 10:17 Uhr
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Kritik an Flugunfallbehörde: Satz aus MH17-Untersuchungsbericht gestrichen

Verschiedene deutsche und niederländische Medien haben herausgefunden, dass im vorläufigen Untersuchungsbericht über den Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH17, nachträglich brisante Details entfernt wurden.

So stand in der ersten Version noch, dass die Ukraine den Luftraum im besagten Gebiet gesperrt hatte, als dort eine Antonov abgeschossen wurde. Die Luftraumsperrung trat aber nie in Kraft, weil die Ukraine nach Medienangaben nicht auf die Überfluggebühren verzichten wollte.

Der niederländische Sicherheitsrat (OVV) begründet die Löschung des Satzes mit Zweifeln an der Richtigkeit. Niederländische Politiker kritisieren hier die Einflussnahme eines Staates, dass an dem Bericht mitgewirkt habe und sehen die Unabhängigkeit der Flugunfallbehörde nicht gewährleistet.


WebReporter: mich_selbst
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kritik, MH17, Satz, Flugunfallbehörde
Quelle: spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2014 10:50 Uhr von Borgir
 
+4 | -2
 
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@bleibcool

seh ich auch so. Aber das will hier keiner lesen/hören, leider
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05.12.2014 11:24 Uhr von Perisecor
 
+2 | -5
 
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Schon seltsam, haben die Separatisten doch als einziges Argument gegen ihre Schuld stets angeführt, dass sie hochfliegende Ziele mit Strela und Igla überhaupt nicht hätten bekämpfen können.



@ bleibcool

Und wie soll die Ukraine das gemacht haben?

Ukrainische BUK hatten jedenfalls keine Reichweite auf den Abschussort von MH17 und laut russischen Primärradardaten gab es auch keine Militärflugzeuge in der Nähe von MH17.

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