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Japan: Hochrangiges Yakuza-Mitglied wegen Besitz von 17 kg Salz verhaftet

Die Polizei- und Zollbehörden von Yokohama konnten die erfolgreiche Verhaftung eines hochrangigen 49 Jahre alten Yakuza-Mitglieds und sechs weiteren Mitgliedern der kriminellen Organisation Sumiyoshikai vermelden. Deren Tat bestand in der Entgegennahme von 17 kg Steinsalz.

In Japan ist es möglich, dass allein der Glaube es mit illegalen Substanzen zu tun zu haben für eine Verhaftung und Verurteilung ausreicht. Ein verdeckter Ermittler tauschte auf dem Lieferweg die tatsächlichen Drogen gegen das Salz aus.

Anschließend erreichte der ahnungslose Kurier von der Polizei unbehelligt den Zielort mit den Mitgliedern der Yakuza. Beim Empfang der Ware wurden die Beteiligten festgenommen. Die japanische Polizei konnte bereits in den vergangenen Jahren mit dieser Methode erfolgreich gegen die Yakuza vorgehen.


WebReporter: montolui
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Japan, Mitglied, Besitz, Salz, Yakuza
Quelle: en.rocketnews24.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2014 10:02 Uhr von Borgir
 
+8 | -16
 
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Der Glaube reicht aus? Wo leben die denn bitteschön?
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05.12.2014 10:08 Uhr von verloren
 
+23 | -11
 
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@benni-88
@Borgir:
In Deutschland machst du dich auch strafbar, wenn du in einer Disco 3 Gramm Pfefferminztee kaufst, und gedacht hast, dass es Gras ist.

[ nachträglich editiert von verloren ]
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05.12.2014 10:11 Uhr von m0u
 
+14 | -9
 
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ich habe zuhause auch ein kilogramm salz. bitte verhaftet mich nicht :c
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05.12.2014 10:40 Uhr von panalepsis
 
+19 | -5
 
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Wieso tauschen die die Ware dann vorher aus, wenn sie sowieso direkt bei der Übergabe zugreifen?

Damit erhöhen die doch nur die Gefahr dabei erwischt zu werden, was die Ermittlung gleich ruinieren würde.

Muss man nicht verstehen, oder?
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05.12.2014 11:14 Uhr von psycoman
 
+12 | -0
 
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Vermutlich für den Fall, dass der Zugriff nicht klappt oder man den Kurier verliert., damit die Drogen dann eben nicht unters Volk kommen.
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05.12.2014 12:32 Uhr von panalepsis
 
+2 | -0
 
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Das sehe ich ja noch ein, aber wenn ich das Verhältnis sehe, sehe ich ein geringeres Risiko, diese Dealer dingfest zu machen, was sich nachhaltiger auf den Markt auswirkt, als 17 Kilo, die einmalig bei versagen in den Markt fließen.

Natürlich... beides ist durchaus von Vorteil, aber eine wesentlich sichere Verhaftung von Leuten, die öfters solche Mengen auf den Markt bringen definitiv Vorteilhafter.
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05.12.2014 12:46 Uhr von Brem
 
+4 | -2
 
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Werden die Drogen aus welchen Gründen auch immer (z. B. weil der Kurier die Verfolger reinlegt) und dann vertickt, dann geht es auch um Menschenleben.

Insofern meiner Ansicht nach eine Pflicht so zu handeln!
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05.12.2014 13:46 Uhr von quade34
 
+1 | -0
 
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Ich glaube, dass es bei uns ähnliches gab. Kanister mit Rohstoffen zur Sprengstoffherstellung wurden mit harmlosen Material gefüllt und dann die Täter später gefasst.
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05.12.2014 14:45 Uhr von uaberlin
 
+2 | -0
 
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Ist in Deutschland auch nicht sehr viel anders.Allein die mündliche Verhandlung über Betäubungsmittel verstösst schon gegen das BtmG und ist strafbar.
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05.12.2014 15:42 Uhr von Borgir
 
+3 | -1
 
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@verloren

und wer weist mir nach, dass ich dachte Gras zu kaufen? Vielleicht wollte ich ja Pfefferminztee
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05.12.2014 17:03 Uhr von Fomas
 
+1 | -0
 
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Der Glaube, es mit illegalen Substanzen zu tun zu haben reicht für eine Verhaftung. Aha. Ok, so weit so gut. ABER: Der verdeckte Ermittler tauschte die echten Drogen aus. Dann hat die Polizei doch nicht nur GEGLAUBT, es mit illegalen Substanzen zu tun zu haben, sondern es GEWUSST. Was soll der Kommentar dann?
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05.12.2014 20:39 Uhr von oldtime
 
+1 | -0
 
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Meine Güte Leute, das ist doch nicht so schwer zu verstehen.

Die Polizei wollte einen Boss festnehmen. Und hat daher einen Kurier mit den Drogen beschatten lassen. Und damit die Drogen nicht doch verteilt verteilt werden falls was schiefgeht hat man die vorher ausgetauscht ohne das der Kurier das gemerkt hat.

Der Yakuza wollte kein Salz kaufen. Der wollte ganz klar Drogen und war auch fest davon überzeugt welche zu bekommen. Hätte er ja auch, wenn die Polizei sie nicht ausgetauscht hätte. Es gibt diese Drogen tatsächlich, man hätte sie ihm auch nach dem Austausch abnehmen können. Aber wenn er es geschafft hätte damit zu entkommen, dann wären 17 Kg Drogen die man eigentlich sicher hatte unters Volk gekommen.
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06.12.2014 03:19 Uhr von floriannn
 
+0 | -0
 
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Sollte auch hier so gemacht werden!
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08.12.2014 08:46 Uhr von Surrender
 
+0 | -0
 
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Einige hier haben die etwas umständlich formulierte News wohl immer noch nicht ganz verstanden. Es geht nicht draum, dass die Polizei glaubte, das Salz wären Drogen gewesen. Es geht draum, dass die Kriminellen dachten, sie würden Drogen im Empfang nehmen. Hier zählt die Absicht. Kurz: Den Kriminellen eine Falle zu stellen ist in Japan erlaubt. Das hat mit Dummheit nichts zu tun.

[ nachträglich editiert von Surrender ]

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