04.12.14 20:34 Uhr
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Ausstellung in Leipzig: So bedrohte Christian Wulff den "BILD"-Chefredakteur wirklich

Es war wohl eine der legendärsten Mailboxnachrichten der Wulff-Affäre: Der Wutanruf an den "BILD"-Chefredakteur Kai Diekmann, mit dem Wulff Einfluss auf den Inhalt und das Veröffentlichungsdatum eines "BILD"-Artikels über seinen Hauskredit nehmen wollte.

"Der Rubikon ist überschritten", so der aufgeregte Ex-Bundespräsident in der besagten Mailboxnachricht. Doch der Einschüchterungsversuch von Wulff ging nach hinten los: Zwei Monate später trat er zurück.

Jetzt kann man erstmals die ganze Nachricht im Original hören: Am Donnerstag eröffnet das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig seine Ausstellung "Unter Druck! Medien und Politik", bei der man eine Aufzeichnung des berüchtigten Anrufes anhören kann.


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WebReporter: NewsBuzzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Leipzig, Christian Wulff, Drohung, Anruf, BILD, Chefredakteur
Quelle: focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2014 20:34 Uhr von NewsBuzzer
 
+5 | -5
 
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Ich frage mich ja, wie viel Geld das Museum dem Diekmann rübergeschoben hat, damit sie die Aufnahmen verwenden dürfen...
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04.12.2014 20:41 Uhr von Schmollschwund
 
+10 | -3
 
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Oh Diekmann! Waren wir zwei heute eigentlich schon Gassi?
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04.12.2014 21:17 Uhr von HumancentiPad
 
+15 | -3
 
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Der Typ ekelt mich an, ich meine den Diekmann!
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05.12.2014 08:30 Uhr von perMagna
 
+4 | -1
 
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"Wulff musste aus einen ganz anderen Grund gehen."

Ja, die Medien haben gezeigt, dass sie mächtiger als ein Bundespräsident sind, im Endeffekt mächtiger als der Staat.
Man sieht ja, was an den Vorwürfen letzten Endes dran war, absolut gar nichts, was irgendeine Relevanz hat.
Aber mit geschickten Lügen und Verleumdungen können die Pöbelmedien eben einen deutschen Bundespräsidenten stürzen.

Versteht ihr jetzt, warum Politiker so große Angst vor hässlichen Fotos haben? Warum praktisch nur das geschehen darf, was die Pöbelmedien zulassen?
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05.12.2014 13:56 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@perMagna
Wulff musste eigentlich gehen weil er eine Möchtegern ist. Er konnte sich ein Haus nicht leisten - aber hatte Freunde die ihm das Geld liehen. Niemand von uns hat einen Freund der einem mal geschwind das Geld für ein Haus leiht. Das gibt es nirgendwo. Aber darüber erstmal die Öffentlichkeit anlügt. Hätte er einfach gewartet, bis ihm die Bank das "Ja" gab. Aber der Möchtegern wollte ja auch seiner Frau imponieren - und dazu braucht man ein Haus. Wie erbärmlich findet das die Öffentlichkeit?

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